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Trauminterpretation

Allgemein:

Gedicht bringt oft in komprimierter Kurzform verdrängte psychische Inhalte des Unbewußten zum Vorschein; dabei tauchen meist weitere Symbole auf, die man individuell deuten muß. Zuweilen handelt es sich auch um einen trivialen Trauminhalt, der nur etwas wiederholt, was man im Alltag nebenbei aufgeschnappt hat.

Volkstümlich:

(arab. ) : - lesen: du wirst dich durch deine Phantastereien lächerlich machen; - machen (dichten): schwierige, aber erfolglose Kopfarbeiten. (europ.) : - man wird einen abschlägigen Bescheid erhalten. (ind. ) : - lesen: du wirst sehr angenehme Nachrichten hören.

Allgemein:

Der Saal im Traum umschreibt immer das Gemeinschaftsgefühl, und deutet oft als Bedürfnis nach Frohsinn und Geselligkeit an. In diesem großen Raum fühlt man sich unter vielen Menschen versteckt, was für das Wachleben beweisen könnte, daß man sich nur als Mitläufer fühlt, der sich der Masse anpaßt. Steht man allein in einem Saal und kommt sich verloren vor, sollte man möglichst schnell Kontakte suchen, sonst wird man eines Tages keinen Freund mehr an seiner Seite wissen. Manchmal wird man ermahnt, nicht auf Kosten (zum Nachteil) anderer ein Vergnügen oder einen Erfolg anzustreben, weil das zu Konflikten führt. Eine Versammlung mit Debatten kann Streit ankündigen.

Psychologisch:

Dieses Sinnbild für einen Ort der Kommunikation (oder der gemeinsamen Unterhaltung) symbolisiert in einem Traum häufig, daß man mehr "unter Leute kommen" will, sich mitteilen, zeigen und amüsieren möchte. Ein häufiger Traum am Ende einer Phase der Zurückgezogenheit und Selbstbesinnung.

Volkstümlich:

(arab. ) : - allgemein: dein Lebensstandard wird sich erhöhen; - einen leeren sehen oder betreten: du wirst dich sehr betroffen fühlen; - mit Personen gefüllt: viele Bekannte und Freunde finden; - schön möblierter und durch Kronleuchter erhellter: freudige Abwechslung erleben; - großer: angenehme Verhältnisse; - sich in einem sehr großen befinden: man wird bald einem einflußreichen Menschen begegnen; - darin tanzen: heiteres Leben; man ist bei seinen Mitmenschen beliebt; - selbst einen besitzen: du wirst Reichtum erwerben. (europ.) : - man ist allein, möchte sich aber in Gesellschaft erfreuen; Vorsicht vor Schmarotzern; - sich selbst in einem großen sehen: kündet eine Zusammenkunft mit vielen Menschen an; - sich in einem zu einem Vergnügen oder einer Gesellschaft befinden: man wird sich auf Kosten anderer gut amüsieren; - sich in einem hellerleuchteten befinden: verheißt Vergnügen und heiteren Gesellschaften beiwohnen; - darin einer Versammlung oder dergleichen beiwohnen: kündet Streit und Auseinandersetzungen mit anderen an; - in einem tanzen: man wird bald recht lustige gesellschaftliche Anlässe erleben, die einem gute Laune machen. (ind. ) : - sehen: du hast bis jetzt viel Mühe gehabt, aber nun kannst du dich freuen, - denn dein Leben wird jetzt leichter zu ertragen sein; - mit Tänzern: nun ist wieder Heiterkeit um dich. (Siehe auch "Zimmer")

Allgemein:

Sieht sich der Träumende in einer Universität, wirft dies ein Licht auf sein Potential und auf seine Lernfähigkeit. Auch wenn er keinen akademischen Beruf ausübt, kann er sich doch seiner Fähigkeit bewußt sein, mit ähnlich denkenden Menschen in Verbindung zu treten.

Psychologisch:

Da eine Universität die Aufgabe hat, "höhere Bildung" zu vermitteln, wird dem Träumenden in seinem Traum von der Universität bewußt gemacht, welche breitgefächerten Erfahrungen und Kenntnisse er gewinnen kann. Er muß vom Allgemeinen und Banalen in tiefere Wissens- und Bewußtseinsbereiche vordringen.

Spirituell:

Spirituelles Wissen und die Fähigkeit, es richtig zum Einsatz zu bringen, können nur in der "Universität des Lebens" erworben werden.

Volkstümlich:

(arab. ) : - du mußt deine Kenntnisse vertiefen. Page 1428 1427 (europ.) : - ein Zeichen, daß man Glück haben wird in den Anwendungen der Talente und mit den Freunden; - symbolisiert den Aufstieg in eine langersehnte Position; - an diese gehen: man wird für eine hervorragende Arbeit ausgezeichnet werden. (ind. ) : - sehen: du wirst endlich zur Einsicht kommen, daß du nicht so schalten und walten kannst, wie du es gerne möchtest; - darin studieren: dein Geist ist scharf und dein Wissen groß, dein Wille aber schwach; daher kommst du zu keinem Ziel. (Siehe auch "Schule")

Volkstümlich:

(ind. ) : - sehen: glaube an die Worte der Weisen und handle nicht voreilig.

Volkstümlich:

(europ.) : - gibt Aufklärung in einer wichtigen Angelegenheit. (ind. ) : - beiwohnen: deine Bildung zeigt starke Lücken; - halten: deine Eitelkeit wird dir wenig Freunde verschaffen.

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