Trauminterpretation
Allgemein:
Das Fernsehen symbolisiert die Angst vor dem Alleinsein, die durch die scheinbare Verbindung zur Außenwelt überspielt werden soll. Hat man Bedenken, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen? In Verbindung mit anderen Menschen kann Fernsehen auch als Kontaktfreudigkeit gewertet werden. Manche Träume beziehen sich erkennbar auf Szenen, die man kurz vor dem Schlafengehen im Fernsehen oder in einem Film gesehen hat. Page 472
Allgemein:
Kamera steht für das Gedächtnis; sie fordert auf, die darin gespeicherten Erfahrungen mehr zu nutzen. Eine Kamera ist ein Instrument, welches der Dokumentation dient. Wenn der Träumende sie in seinem Traum benutzt, bedeutet dies, daß er Ereignisse oder Situationen aufzeichnet, an die er sich erinnern oder die er sich bewußt machen soll. Im Traum fotografiert zu werden, verweist darauf, daß der Träumende seine Handlungen und Reaktionen in bestimmten Situationen sorgfältiger beobachten muß.
Psychologisch:
Der Träumende wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, im Geiste Bilder von solchen Ereignissen zu speichern, die er noch bearbeiten muß, und sie nicht ins Unbewußte abzuschieben. Es ist ein Hinweis darauf, daß man etwas objektiver (distanzierter) betrachten sollte - vor allem, wenn die Thematik für den Träumenden von großer Bedeutung ist und eine Entscheidung erfordert. Und eine Aufforderung, zu überlegen (und es "von allen Seiten zu betrachten"), ob man etwas (oder jemanden) "festhalten" will.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene weist die Kamera im Traum auf notwendige Wachsamkeit hin.
Volkstümlich:
(arab. ) : - selbst fotografiert werden: da man glaubt, von anderen beobachtet und überwacht zu werden, sollte man seinen Freundeskreis überprüfen. (europ.) : - fotografische: du bist sehr eitel; - sehen: man wird durch Veränderungen in ein unverdientes Umfeld kommen; - in eine schauen: man wird von jemandem getäuscht; - Macht eine junge Frau mit einer Kamera Fotos, wird ihr die nahe Zukunft viel Unangenehmes bringen. Jemand aus dem Freundeskreis wird sie sehr enttäuschen. (Siehe auch "Foto")
Allgemein:
Der Saal im Traum umschreibt immer das Gemeinschaftsgefühl, und deutet oft als Bedürfnis nach Frohsinn und Geselligkeit an. In diesem großen Raum fühlt man sich unter vielen Menschen versteckt, was für das Wachleben beweisen könnte, daß man sich nur als Mitläufer fühlt, der sich der Masse anpaßt. Steht man allein in einem Saal und kommt sich verloren vor, sollte man möglichst schnell Kontakte suchen, sonst wird man eines Tages keinen Freund mehr an seiner Seite wissen. Manchmal wird man ermahnt, nicht auf Kosten (zum Nachteil) anderer ein Vergnügen oder einen Erfolg anzustreben, weil das zu Konflikten führt. Eine Versammlung mit Debatten kann Streit ankündigen.
Psychologisch:
Dieses Sinnbild für einen Ort der Kommunikation (oder der gemeinsamen Unterhaltung) symbolisiert in einem Traum häufig, daß man mehr "unter Leute kommen" will, sich mitteilen, zeigen und amüsieren möchte. Ein häufiger Traum am Ende einer Phase der Zurückgezogenheit und Selbstbesinnung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: dein Lebensstandard wird sich erhöhen; - einen leeren sehen oder betreten: du wirst dich sehr betroffen fühlen; - mit Personen gefüllt: viele Bekannte und Freunde finden; - schön möblierter und durch Kronleuchter erhellter: freudige Abwechslung erleben; - großer: angenehme Verhältnisse; - sich in einem sehr großen befinden: man wird bald einem einflußreichen Menschen begegnen; - darin tanzen: heiteres Leben; man ist bei seinen Mitmenschen beliebt; - selbst einen besitzen: du wirst Reichtum erwerben. (europ.) : - man ist allein, möchte sich aber in Gesellschaft erfreuen; Vorsicht vor Schmarotzern; - sich selbst in einem großen sehen: kündet eine Zusammenkunft mit vielen Menschen an; - sich in einem zu einem Vergnügen oder einer Gesellschaft befinden: man wird sich auf Kosten anderer gut amüsieren; - sich in einem hellerleuchteten befinden: verheißt Vergnügen und heiteren Gesellschaften beiwohnen; - darin einer Versammlung oder dergleichen beiwohnen: kündet Streit und Auseinandersetzungen mit anderen an; - in einem tanzen: man wird bald recht lustige gesellschaftliche Anlässe erleben, die einem gute Laune machen. (ind. ) : - sehen: du hast bis jetzt viel Mühe gehabt, aber nun kannst du dich freuen, - denn dein Leben wird jetzt leichter zu ertragen sein; - mit Tänzern: nun ist wieder Heiterkeit um dich. (Siehe auch "Zimmer")
Allgemein:
Stufen zeigen im Traum fast immer ein Bemühen um Erfolg. Das Hinaufgehen von Stufen weist auf den Versuch hin, Dinge zu verbessern, das Hinabgehen bedeutet Eintauchen entweder in die Vergangenheit oder das Unbewußte.
Psychologisch:
Stufen im Traum repräsentieren allgemein einen Wandel der Sichtweise bei einem Projekt und konkret die erforderlichen Schritte. Zudem stehen Stufen für Kommunikation, die den Träumenden weiterbringen.
Spirituell:
Auf dieser Ebene bedeuten Stufen, daß in der spirituellen Entwicklung noch eine hierarchische Struktur empfunden wird.
Volkstümlich:
(europ.) : - Freude, Erfolg, um so mehr, wenn du hinaufsteigst, um so weniger, wenn du hinabsteigst; - sehen: man erhofft sich von einem Vorgesetzten eine Protektion auf der Karriereleiter; - hinaufsteigen: Sorgen werden von Hoffnungen abgelöst; - hinabsteigen: man könnte Unglück erfahren; - hinabfallen: unerwartetes Versagen erschüttert einem in den Angelegenheiten. (ind. ) : - Standeserhöhung. (Siehe auch "Treppen", "Gebäude")






