Trauminterpretation
Allgemein:
Wenn ein Traum vom Klettern handelt, dann geht es für den Träumenden darum, von etwas loszukommen. Das Traumsymbol kann andeuten, daß der Träumende vielleicht Schwierigkeiten vermeidet. Klettern fordert zum Aufstieg durch neue Erkenntnisse und Einsichten auf, der aber mit einigen Mühen verbunden ist; das kann sich auch auf den beruflichen Bereich beziehen.
Psychologisch:
Der Träumende versucht im Leben neue Höhen zu erreichen. Wahrscheinlich sind, um erfolgreich zu sein, hierzu größere Anstrengungen notwendig. Es hat Abenteuerliches an sich; man will unter Mühen ans lockende Ziel kommen, und das geht oft nicht ohne Kratzer ab. Beim Klettern kann man sich nie ganz sicher fühlen - da fehlt es wohl an der nötigen Selbstsicherheit im Wachleben.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene bedeutet Klettern im Traum Erhöhung; der Träumende klettert, um die Erleuchtung zu erlangen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - auf einen Felsen: überschätze deine Kräfte nicht; - auf einen Baum etc.: versteige dich nicht zu hoch, du könntest leicht vom Schwindel erfaßt werden und einen bösen Fall tun. (europ.) : - warnt vor Unüberlegtheit und Gegnerschaft; auch: Zeichen geschäftlichen Wohlstands; - auf einen Baum etc.: verkündet Ehren; deine Lebensstellung wird sich verbessern; - auf einen Felsen: viel Hindernisse stellen sich dir entgegen; - auf einen Hügel oder Berg hinaufklettern: man wird bedrohliche Hindernisse überwinden können, die einer erfolgreichen Zukunft im Wege stehen; nicht auf den Gipfel kommen: es werden jene Pläne fehlschlagen, die einem am meisten bedeuten; - eine Leiter oder die letzte Sprosse hinaufklettern: man wird im Beruf Erfolg haben; zerbricht die Leiter dabei: man gerät unerwartet in Not, und Unfälle können geschehen; - an der Wand eines Hauses hinaufklettern und öffnet sich plötzlich ein Fenster, um einen hineinzulassen: man wird mit außerordentlicher Kraft gegen den Rat der Freunde vorgehen; und obwohl man damit Erfolg haben wird, überwältigt einem zeitweise der Schmerz darüber. (ind. ) : - auf einen Baum: du wirst lange freien müssen. (Siehe auch "Abstürzen", "Berg")
Allgemein:
Im Traum auf jemanden oder etwas zu warten, steht für eine Erwartungshaltung Seitens des Träumenden. Vielleicht hält er Ausschau nach Menschen oder Umständen, die ihn darin unterstützen, voranzukommen oder Entscheidungen zu treffen. Ungeduldiges Warten läßt auf zu hohe Erwartungen schließen. Wartet der Träumende dagegen geduldig, zeugt dies von seinem Wissen, daß alles zu seiner Zeit kommt.
Psychologisch:
Verspürt der Träumende Druck durch die Erwartungshaltung anderer Menschen, dann sollte er sich mit seinen Führungsqualitäten auseinandersetzen.
Spirituell:
In der spirituellen Entwicklung ist man oft dazu gezwungen, geduldig zu warten, bis die rechte Zeit gekommen ist.
Volkstümlich:
(ind. ) : - unvorhergesehene Vorfälle werden dein Leben beeinflussen; du stehst vor großen Ereignissen.
Allgemein:
Zettel ermahnt oft, sich nicht mit unbedeutenden, belanglosen Dingen abzugeben, mit denen man nur Zeit vergeudet. Nach altindischer Traumdeutung fordert er zu mehr Fleiß auf.
Psychologisch:
Wenn wir Selbstgeschriebenes darauf nicht lesen können, beweist das unsere Vergeßlichkeit gegenüber einem uns nahestehenden Menschen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - in der Hand haben: Verlust und Ärger; - bekommen: bald eine Nachricht erhalten; - selbst einen beschreiben: man hat gute Aussicht auf einen Gewinn; - verlieren oder wegwerfen: man hat mit finanziellen Verlusten zu rechnen. (europ.) : - man verzettelt sich mit Kleinigkeiten und macht sich das Leben zu schwer; - läßt auf einen sehr wichtigen Brief schließen, den man in Kürze abzusenden genötigt ist; - sehen: eine Kleinigkeit wird einmal viel Kopfzerbrechen bereiten.






