Trauminterpretation
Allgemein:
Der Traum von einem Abstieg, zum Beispiel von einem Berg, einer Treppe oder einer Leiter hinunter, ist ein Hinweis für den Träumenden, daß die Lösung eines bestimmten Problems im Unbewußten, in der Vergangenheit beziehungsweise bei der Bewältigung bestimmter Traumata zu finden ist. Möglicherweise fürchtet der Träumende auf beruflicher oder sozialer Ebene einen Statusverlust und ist sich trotzdem der positiven Aspekte dieses Verlustes bewußt.
Psychologisch:
Wie ist man abgestiegen? Gehetzt, eilig, erleichtert? Bei diesem Traumsymbol ist die Empfindung wichtiger als der Ort. Wer wie gejagt eine hohe Treppe hinunter eilt, war möglicherweise indiskret und hat sich in einem Bereich gewagt, der nicht für ihn bestimmt war. Nun rät die Angst vor negativen Konsequenzen den möglichst schnellen Rückzug. Ganz anders wäre der behutsam Schritt für Schritt gesetzte Abstieg in einer Felswand zu verstehen: Eine besondere Leistung hat einem zum Gipfel des Erfolges gebracht. Der Freude folgt nun die Erschöpfung - man genießt erleichtert das Ende der Anstrengung. Über eine schmutzige oder nasse Treppe (= Gefahr, ausrutschen) in einen dunklen Raum (Keller) abzusteigen, bedeutet den Verlust von Vorteilen, gesellschaftlichen oder sozialen Abstieg - oder die Angst davor.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht dieses Traumsymbol für das Hinabsteigen in die Unterwelt, für das Streben nach mystischer Weisheit, Wiedergeburt und Unsterblichkeit.
Allgemein:
- Ast mit Blättern weist darauf hin, daß man sich grundlos Sorgen macht. - Ist er aber kahl, verdorrt oder abgebrochen, werden Mißerfolge und Enttäuschungen angekündigt. - Wer über einen abgebrochenen Ast stolpert, bei dem wird eine bestimmte Angelegenheit kurzfristig abgebrochen. Manchmal beginnt dann eine innere Wandlung im Wachleben.
Psychologisch:
Meist Teil des Lebensbaumes, der etwas über unsere seelische Verfassung aussagt, - wobei blühende oder grünende Äste unsere innere Ausgeglichenheit spiegeln, - dürre oder abgestorbene aber auf die augenblicklich nicht sehr gute Verfassung hinweisen können. - Man kann auch auf einem schwankenden Ast sitzen, übersetzt: sich unsicher fühlen. - Und wer im Traum den Ast absägt, auf dem er sitzt, sollte im bewußten Leben vorsichtiger taktieren, damit er nicht den Halt verlieren. War der Ast abgebrochen? Möglicherweise ist dieser Traum eine Warnung, daß Sie sich zuviel zutrauen und der Last nicht gewachsen sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder Äste sehen: Unannehmlichkeiten erleben; - absägen: viel Arbeit bekommen; - zerhacken: Zank und Streit erleben; - verbrennen: Freude erleben. (europ.) : - von Bäumen: getäuschte Hoffnungen; - belaubte: unbegründeter Kummer; - abgebrochene: beruflicher Stillstand; - an den Ästen eines Baumes hochklettern: man wird auf recht ungewöhnliche Weise beruflich vorankommen; - Äste stellen sich einem in den Weg: man muß mit beruflichen Schwierigkeiten rechnen; - der Ast bricht beim Versuch, hinaufklettern zu wollen: man ist nicht umsichtig genug; - Erblickt eine Frau im Traum einen dürren Ast, dann drückt sie damit eine unbewußte Angst vor der Kinderlosigkeit aus. (Siehe auch "Zweig")
Allgemein:
Kein guter Traum für alle, die nicht ausgesprochen stark sind; hüten Sie sich vor Überanstrengungen.
Psychologisch:
Ein typischer Männertraum, wenn es an eigener Kraft mangelt und man sich schlapp und unzufrieden fühlt. Häufig geträumt bei geistiger Erschöpfung, Überforderung im Beruf, körperlicher Tiefstform - und bei Potenzproblemen: Der geträumte Athlet symbolisiert auch die männliche Sexualität.
Volkstümlich:
(europ.) : - deine Bemühungen werden von Erfolg gekrönt sein. (ind. ) : - man muß nicht immer in großen Kreisen verkehren, auch in kleinen wohnt Zufriedenheit. (Siehe auch "Sport")
Volkstümlich:
(arab. ) : - auf der bloßen Erde: in ärmliche Verhältnisse kommen; - in einem Bett: ein bequemes Leben führen; - auf einem Sofa: du mußt dich mit einer unerfreulichen Lage abfinden. (europ.) : - im Freien: bedeutet Gutes; - bei der oder dem Liebsten: beständige Freude deutet sich an. (ind. ) : - Trauer.






