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Trauminterpretation

Volkstümlich:

(arab. ) : - Licht oder Feuer: mit deinen Hoffnungen ist es schlecht bestellt. (europ.) : - Licht oder Feuer: Verluste aller Art, vereitelte Hoffnungen.

Allgemein:

Ein Symbol für Sicherheit und Stabilität. Kein gutes Zeichen, wenn der Stamm im Traum abgesägt wurde - das Unterbewußtsein läßt warnend grüßen: Intrigen sind angesagt, Vorsicht vor zuviel Optimismus und falschen Freunden.

Volkstümlich:

(europ.) : - Baumstämme oder herabfallende Äste sind glückverheißende Omen in Träumen, solange sie nicht abgesägt werden.

Volkstümlich:

(europ.) : - sehen: Nachrichten von Unglücksfällen auf See; möglicherweise Sie selbst betreffend. (Siehe auch "Brand", "Feuer")

Allgemein:

Gefahrenträume weisen auf Gefährdung hin. Aber man vergesse nie, daß das Gleichnis des Gefährlichen benutzt wird, um eine Lebenssituation, die besonders viel Einsicht erfordert, eindrücklich darzustellen. Darum darf man Gefahrenträume nicht wörtlich nehmen. Es ist seltener, als man denkt, daß solche Träume prognostisch sind, also ein Geschehnis vorausnahmen. Höchstens können sie sagen: "So ist es schon im Unbewußten, und so könnte es dir bewußt ergehen!" Es scheint der Seele wichtig zu sein, sich und damit uns vorzubilden, in welcher Gefahr wir nach ihrer Auffassung stehen, um hinzuzufügen, wie diese Bedrängnis im besonderen aussieht. Zu dem, was von der inneren Führung vor allem als Gefahr betrachtet wird, gehören das erneute Unbewußtwerden des Erwachsenen, sein mangelnder Lebensraum, der die eigene Entfaltung nicht ermöglicht, Energieverluste durch verzehrende Bindungen, seelische Inflationen, die Bildung von starren Komplexen, welche auf Kosten der seelischen Totalität gehen. Das Bewußtwerden der Menschheit wie des Einzelnen ist eine so bedeutsame Leistung, daß sie nicht verloren gehen darf. Droht solches, dann träumen wir, im Wasser zu versinken, in einem finsteren Wald zu geraten, im Nebel den Weg nicht mehr zu finden. Wir suchen angstvoll nach dem Lichte des Leuchtfeuers, nach dem Scheine eines hellen Fensters. Angst bereitet es, nicht auf der uns zukommenden Bewußtseinstufe stehen zu dürfen. Darum beunruhigt es uns, wieder ein Kind, ein Junge oder ein unerwachsenes Schulmädchen zu sein. Auf gefährlichen Wegen, vor einer bedrohlichen Begegnung muß man sich noch einmal im Spiegel sehen, man wird beim Namen gerufen, damit man mit seinem Ich identisch bleibt. Beispiele dafür, daß Triebkräfte, weil ohne richtigen Raum, in uns zu Gefahren werden sind Tierträume, Träume vom Krieg, von Situationen, da wir vom Zug oder einer Maschine überfahren, in sie hineingezogen werden, sind sehr häufig. Man kann sich auch in Gefahr bringen, indem man sich in Lebenssituationen hineinwagt, denen man nicht gewachsen ist. So versucht man vergeblich, einen schweren Wagen zu ziehen, ihn am Abhang zu bremsen, oder man ist auf einem Dache, spürt in den Felsen des Hochgebirges das Gestein unter sich wanken. Es bricht die Sprosse einer Leiter, man hängt in der Luft. Schlimm ist es in jeder Beziehung, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Zu den Gefahrenträumen gehören neben den beängstigenden Erlebnissen im Naturbezirk die Einbrecherträume. Ein Dieb ist in unser Traumhaus eingebrochen. Noch beängstigender: Es ist jemand da, gefährlich, man weiß im Traum nur um seine Anwesenheit, noch sieht oder findet man diesen Unheimlichen. Es ist meistens "einer" aus unserer eigenen inneren Welt. Er ist aufgestiegen aus unkontrollierter Seelentiefe und bricht in unsere bewußte Welt ein, bedroht deren Ordnung und Besitz. Sehr oft ist ein vermummtes Triebbegehren, gelegentlich auch ein mörderischer Gedanke. Im Traum weiß man, Page 551 550 daß ein Verbrechen geschehen ist, und man sucht den Mörder. Man sieht ihn deutlich als Schatten. Da ist offenbar beim Träumer "gemordet" worden - ein Gefühl, eine Gewißheit, eine Entwicklungsmöglichkeit. Gefahren kommen auch aus fixen Ideen, komplexhaften Gedanken, unbesehen hingenommenen Einfällen und minderwertigen Gedankengängen, die die Ordnung unseres seelisch- geistigen Wesens bedrohen. Solche Gefahren aus und im Gedankenraum werden vor allem durch den Brand im Estrich, durch Bombardierung aus der Luft, sowie durch den Vogel, der sich dem Träumer auf den Kopf setzt, symbolisiert. Solange der Träumer im ganzen psychisch gesund ist, wird die Deutung auf das hinweisen, was diese geistige Gesundheit gefährden könnte. Der Kampf mit den Nachtvögeln der zerstörerischen Gedanken kann ergreifend sein und lange dauern. Zu den Gefahrenträumen gehört auch der Traum vom schweren Winter. Es ist ein Traum von Kälte und Einsamkeit. Es ist nicht zu vergessen, daß der Mensch erst in neuerer Zeit auch zum Winter ein positives Verhältnis hat, ja ihn als besonderen Freudenbringer begrüßen kann. Der Winter ist in unseren Breiten ein einbrechendes Übererlebnis. Jahrtausende der Winternot stehen ein paar Jahrzehnte der Hausheizung und noch weniger des Wintersports gegenüber. Die menschliche Seele weiß von Jahrtausenden her, daß Winter Kälte, Einsamkeit, Bedrohung des Lebens, daß er Hunger und Tod bedeuten kann. Der Wintersport ist, vom Erleben der Menschheit aus gesehen, eine Errungenschaft von gestern. Nur wo er im Traume im persönlichen Erlebnismaterial sich heiter erzählt, ist der Traum positiv zu deuten. Die kühne Fahrt des Skiläufers wie der vom Einbrechen bedrohte Eislauf können auch im Sporttraum noch eine Lebenssituation andeuten. Sonst aber ist es in der Seele kalt, wenn man von Eis und Schnee träumt. Die Winterlandschaft hat etwas Großes und Erschreckendes. Es wären noch viele Gefahrenträume anzuführen. Denn aus jedem Bezirk des inneren sowie des äußeren Lebens kann Gefahr aufsteigen. Sie kündet der Traum an, von ihr spricht er zum oft ahnungslosen Träumer. Manchmal wird die Gefahr uns als Zeitungsbericht, als Radionachricht, warnend in Leuchtschrift oder rotem Stopzeichen, hie und da als Telephonanruf mitgeteilt. Die richtige Antwort auf die Mitteilung der Gefährdung, eine Antwort, die mehr in Taten als Worten besteht, kann den Menschen aus der Zone der Gefahr hinausführen. "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch", sagt Hölderlin.

Psychologisch:

Gefährliche Situationen im Traum sind ein Hinweis darauf, daß sich der Träumende Gedanken über die Ängste, Risiken und Schwierigkeiten des alltäglichen Lebens macht. Dies kann sich auf den privaten wie den beruflichen Lebensbereich gleichermaßen beziehen. Solche Träume können prägkognitiv sein und auf eine tatsächliche Gefahr in der nahen Zukunft hinweisen oder aber im übertragenen Sinne innere Konflikte oder äußere Auseinandersetzungen des Träumenden thematisieren. Sie können auch im positiven Sinn als Hinweis auf eine nötige Lebensumstellung verstanden werden. Ebenso können damit Komplexe, falsche Bindungen oder sexuelle Notstände gemeint sein; all diese Probleme sind aber lösbar. Gefahr verspricht nach alten Traumbüchern, daß man bald mehr innere Ruhe und Gelassenheit finden wird.

Spirituell:

Auf dieser Ebene bedeutet Gefahr im Traum spirituelle Unsicherheit. Andererseits kann in dem Traum aber auch ein Hinweis verborgen sein, daß der Träumende dem falschen Meister folgt.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sich darin sehen: hüte dich vor einer Krankheit; - sich darin befinden: langes Leben. (europ.) : - bestehen: ist ein Anzeichen von Unruhe; sobald körperliche und geistige Beruhigung eingetreten ist, tritt der Mut wieder ein; auch: aus Todesgefahr: aus dem Nichts in Rang und Ehren emporsteigen; - nicht bestehen: geschäftliche Verluste erleiden; bei Verliebten sinkt die Chance; - in eine kommen: sagt Ruhe und Erfolg voraus; - die Gefahr umgehen: Schwierigkeiten werden kommen. (ind. ) : - du wirst bald zur Ruhe kommen.

Allgemein:

Der Rauch, der im Traumbild aufsteigt, beweist immer, daß wir uns augenblicklich in einer unklaren Lage befinden, die uns arge Kopfschmerzen bereitet und ist ein Hinweis auf Gefahr, vor allem, wenn der Träumende kein Feuer ausmachen kann. Wenn der Träumende raucht, dann versucht er, seine Angst unter Kontrolle zu bringen. Raucht er im wirklichen Leben und stellt im Traum fest, daß er aufgehört hat, symbolisiert dies die Bewältigung eines Problems. Wenn ein Raucher tatsächlich das Rauchen aufgibt, drehen sich seine Träume oft um die alte Sucht.

Psychologisch:

Der Rauch ist ein Traumsymbol für konfliktträchtige Kräfte, die um so stärker sind, je dichter, beißender oder dunkler der Rauch im Traum ist. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Rauch sich noch während der Traumhandlung auflöst oder verzieht. Dies deutet nämlich auf eine Entspannung des Träumenden oder seines Konfliktes hin, eine Lösung kann gefunden werden. Wir sollten feststellen, ob es sich um den grauschwarzen Rauch eines Brandes oder den weißgrauen eines lodernden Feuers handelt. Rauch kann im Traum auch Leidenschaft symbolisieren, auch wenn sie vielleicht noch nicht für eine bestimmte Person "entflammt" ist. Darüber hinaus steht Rauch zugleich für Reinigung - etwa durch Weihrauch - oder für Verschmutzung.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Rauch im Traum ein Symbol für das Gebet oder das Opfer, welches zum Himmel emporsteigt. Rauch kann darüber hinaus auch das Emporsteigen der Seele bildlich darstellen.

Volkstümlich:

(arab. ) : - dunklen Rauch oder Rauchwolken sehen: man wird nächster Zeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben; vorhandenes und bestehendes Glück wird sich trüben und gute Freundschaften können sich in Luft auflösen; man sollte seine Unternehmungen gründlich prüfen, bevor man Verpflichtungen eingeht; - um sich herum sehen: enttäuscht werden; - gerade aus einem Schornstein aufsteigen sehen: du wirst dein Ziel erreichen; - aus Gebäuden in dicken schwarzen Wolken aufsteigen sehen: in Feuergefahr kommen. Page 1127 1126 (europ.) : - gefährdete Gesundheit; Nervenreizung, die sich auf das vegetative Nervensystem auswirkt; auch: Ängste und Zweifel belasten einem; ein gegenwärtiger Erfolg, von dem man nicht profitieren wird; je dichter der Rauch, desto größer wird die Enttäuschung sein; - schwarzen oder dunklen sehen: verkündet große Widerwärtigkeiten; bringt Unannehmlichkeiten im Haus; - weißen sehen: verkündet Glück, das aber nur von kurzer Dauer sein wird; - hellen Rauch aufsteigen sehen: man genießt entweder bald häusliches Glück, oder findet eine Zuflucht bei anderen; - von Rauch eingehüllt werden: gefährliche Personen wollen einem mit Schmeicheleien hintergehen; - dicker, beißender Qualm: kündigt an, daß Widerstand von anderen zu erwarten ist und ein Streit unumgänglich sein wird. (ind. ) : - um sich herum sehen: Scheinglück; - gerade aufsteigend aus dem Schornstein: häuslicher Friede und Glück; - im Haus haben: Bedrückung durch feindselige Menschen; - sich verziehen: eine Sache, die schwierig schien, ist leicht zu bewältigen; - schwarzer Rauch: Zank und Hindernisse, Täuschungen und Verdruß. (Siehe auch "Brand", "Dampf", "Feuer")

Volkstümlich:

(arab. ) : - sehen oder betreten: die Hoffnungen schlagen fehl. (europ.) : - mahnt zur Sauberkeit; meide den Umgang mit zwielichtigen Freunden. (ind. ) : - nachteilige Geschäfte.

Allgemein:

Wurzel symbolisiert die grundlegenden Bedürfnisse, Werte und Prinzipien, auf denen das ganze Leben aufgebaut ist; darin können auch enge Bindungen an andere Menschen sichtbar werden. Ferner kann sie je nach Begleitumständen wie folgt verstanden werden: - Wurzeln sehen bedeutet, das man über Talente verfügt, die man bisher noch nicht richtig einzusetzen vermochte. - Wurzel essen verspricht gute Gesundheit. - Wurzel ausgraben fordert auf, einer Angelegenheit auf den Grund zu gehen oder sich selbst besser zu erforschen. - Über eine Wurzel stolpern oder fallen kündigt Hindernisse an, die manchmal aus dem eigenen Unbewußten stammen. - Werden Wurzeln ausgerissen, möchte sich der Träumende von Belastungen befreien, die ihn schon lange quälen; dabei sollte er jedoch niemals die wahren Werte des Lebens bzw. auf seine eigenen Prinzipien vergessen. - Zahnwurzel warnt vor falschen Hoffnungen, Enttäuschungen und Kränkungen.

Psychologisch:

Ihre Triebe drängen immer nach oben, ans Licht der Erkenntnis. Sie umschreiben unsere Hoffnung, daß wir uns im Wachleben durchsetzen werden. Wer eine Wurzel im Traum ausgräbt, will wohl einer Sache auf den Grund gehen oder die Wurzel allen Übels suchen. Bleibt sie hartnäckig im Boden stecken, werden wir kaum ergründen können, was uns neugierig machte. Die Wurzel wird im Traum meist als Teil des Baumes verstanden. Manchmal weist dieses Traumbild allerdings auch auf das männliche Glied hin. Näheres ergibt sich aus der Traumhandlung.

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