Trauminterpretation
Allgemein:
Bach verstehen Traumanalytiker heute vor allem als den Lauf des Lebens. - Fährt man ihn hinab, weist das in die Zukunft. - Hinauffahren Richtung Quelle deutet dagegen in die Vergangenheit. - Gegen den Strom fahren symbolisiert die Widerstände und die damit verbundene größere Anstrengung, die sich gegen die Einsichten in verdrängte frühere Erfahrungen oft einstellen. Weitere Deutungen, die auf alte Quellen zurückgehen, ergeben sich aus den speziellen Begleitumständen: - Gegen den Strom schwimmen kann auch anzeigen, daß man sich nicht anpassen kann und deshalb immer wieder Probleme erleben wird. - Ein Bach mit vielen Fischen wird als Glückssymbol gedeutet, sprudelt unsere Kasse möglicherweise bald über. - Badet man im Bach, soll das auf baldige Genesung von einer Krankheit hinweisen. - Klares Wasser verheißt berufliche und finanzielle Erfolge, trübes Wasser oder der reißende Wildbach berufliche Probleme und finanzielle Verluste. - Ein kleiner, quellfrischer Bach deutet auf die übersprudelnde Lebensart des Träumers hin und läßt für Beruf und Privatleben nur das Beste erwarten. - Ein trüber, modrig riechender Bach zeichnet oft die trübe Stimmung, in der man sich augenblicklich im Wachleben befindet; manchmal möchte man dann aber auch im trüben fischen. - Der Stand des Wasserspiegels im Bachbett kann Auskunft darüber geben, wie erfüllt das eigene Leben ist; ein hoher Wasserspiegel weist auf ein erfülltes, ein niedriger auf ein seelisch-geistig verarmtes Leben hin, das man auf jeden Fall versuchen sollte, zu ändern. - Ein trockengelegter Bachlauf erinnert den Träumer an Notzeiten
Psychologisch:
Ein Bach mit frischem Quellwasser ist Zeichen eines seelischen Gesundungsprozesses und einer seelischen Erfrischung. Dagegen stellt ein ausgetrocknetes Bachbett eine Warnung der Seele dar. Es bedarf einer Investition in Optimismus und Vertrauen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - hell und klar fließend: gute Vermögensverhältnisse und hoffnungsreiche angenehme Zukunft; gute Geschäfte; - mit reißendem Wasser: Mißgeschick und allerhand Hindernisse; - klaren langsam fließend: du hast träge Mitarbeiter, faule Dienstboten; - trübe und langsam fließend: Unglück aller Art; - trübe fließend: du wirst Schaden oder Verlust haben; - einen klaren Bach aufs Haus zufließen sehen: gutes Vorwärtskommen; - einen trüben Bach aufs Haus zufließen sehen: bedeutet Feuerschaden; - tief: du hast falsche Freunde; - ausgetrockneter: Armut und Verlust, Not und schwere Zeiten; - mit vielen Fischen: gute Erbschaftsaussichten, ertragreiches Geschäft, großer Kindersegen; - mit Blut vermischt fließend: Krankheit und Tod; - aus/mit Blut fließen sehen: ein starker Blutverlust steht bevor; - darin stehen oder baden: du wirst von einer Krankheit bald genesen; - durchwaten: du wirst dein Ziel erreichen; (europ.) : - der Wasserspiegel des Baches kennzeichnet in seiner Gestalt Reichtum und Ungunst des Lebens; - klarer mit ruhigem Bachverlauf: Gesundheit, Geldgewinn, Glück im Geschäft; treue Freunde; - mit klar fließenden Wasser sehen: alle Vorhaben werden jetzt ohne Komplikationen weiterlaufen; - mit reißendem Wasser: Mißgeschick; Unruhen und Aufregung; - trüben sehen, an diesem sitzen oder gehen: Zwietracht, Widerwärtigkeiten; schlechte Geschäfte; - einen Bach durch grüne Wiesen fließen sehen: glückliche Zeiten; - ein blutiger Bach: Erkrankung; - kurvenreicher Bachverlauf: der Lebensweg verläuft zur Zeit etwas "kurvenreich"; - ausgetrockneter: Not und Entbehrung; - aus einem Bach trinken: Freude; - ein klarer Bach mit vielen Fischen: viel Glück; man kann mit zusätzlichen Geldeinnahmen rechnen; - darin fischen: glänzende Erbschaft; - in einem baden: verspricht für Kranke Genesung; Glücksfälle sind jetzt möglich, weil man sich dem Glück hingeben kann. (Siehe auch "Fluß", "Wasser")
Volkstümlich:
(arab. ) : - blühenden sehen: unerwartete Freuden stehen dir bevor; man sehnt sich nach unbeschwerten, sorglosen Zeiten. (europ.) : - sehen: Verlobung; kündet schöne Witterung an; - Kirschbaumallee: Liebeleien und Fehltritte; - blühender: Glück und Segen; - mit Früchten: glückliches Heim; - auf einen klettern: zeigt eine nicht lange andauernde Liebelei an; - von einem herunterfallen: bringt eine Ernüchterung nach einem fröhlichen Abenteuer. (ind. ) : - bald wirst du im Ehehafen landen; - blühend: Sehnsucht nach der Ferne.
Allgemein:
Terrasse kann einen Besuch ankündigen. Oft steht sie für Pläne, die man in Angriff nehmen soll und erfolgreich beendet.
Psychologisch:
Symbol für einen privaten und doch für andere "überblickbaren" Ort: Man zeigt, daß man nichts zu verbergen hat - nicht einmal "bei sich zu Hause". Man macht sein Privatleben (teilweise) "Öffentlich", präsentiert seine Eigenschaften und Gewohnheiten der Außenwelt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - darauf stehen: gute Aussichten haben. (europ.) : - Freude, Freundschaft und Unterhaltung; auch: aufgrund einer Erbschaft wird man eine höhere Position einnehmen - sehen: eine gute Zeit zum Pläne machen steht bevor; - sich auf einer aufhalten: durch eine gute Idee wird man Vorteile haben. (ind. ) : - sehen: Freunde werden dich besuchen kommen.
Psychologisch:
Der dünne Ast (siehe dort) weist auf Wunscherfüllung hin, wenn er grünt und blüht. Sind die Zweige dürr oder ohne Blätter, hofft man vergebens auf eine günstige Änderung des bewußten Lebens.
Spirituell:
Ehrenerweisung für einen Sieger oder Herrscher und Wunsch nach Unsterblichkeit für ihn.
Volkstümlich:
(arab. ) : - grüner: Glück und Segen; Gelingen wichtiger Vorhaben; Erfüllung langgehegter Wünsche; - dürrer: Unglück; durch eine Kränkung eines nahestehenden Menschen zu leiden haben; halte nicht an starre Gedanken fest, weil man damit keinen Erfolg haben wird. (europ.) : - als Teil des (Lebens-)Baumes Zeichen der Stärke, andernfalls, isoliert, der Schwäche; verkündet Reichtum und viele schöne Stunden mit Freunden, wenn er voller Früchte und grüner Blätter ist; - grüne: deine Hoffnungen werden sich erfüllen; - ein Baum mit vielen belaubten Zweigen sehen: sehr glückhaftes Omen; - dürre: bringen Enttäuschung und Verdruß; traurige Nachrichten von den Abwesenden; die Vergangenheit verfolgt einem immer noch und man hält an Dingen fest, die längst vorbei sind und so schwinden die Hoffnungen. (ind. ) : - grüne: mit dem Reden allein wirst du nichts erreichen; - Fichtenzweige: du kannst Erfolg haben, aber du mußt dich anstrengen; - verbrannte: alle Mühen sind vergebens; - verdorrte: keine Mühe ohne Erfolg; - von einem Strauch: alles sieht verworren aus, aber du wirst einen Ausweg finden. (Siehe auch "Ast", "Baum", "Blatt")






