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Trauminterpretation

Allgemein:

Alte Menschen können im Traum Weisheit und Lebenserfahrung verkörpern und dann vielleicht ermahnen, daß man sich besonnener verhalten soll; manchmal treten sie auch als Ratgeber auf, die konkrete Empfehlungen geben. Sieht man sich selbst als alten Menschen, weist das vermutlich darauf hin, daß man zu sehr an überholten Vorstellungen, Traditionen und eingefahrenen Gewohnheiten haftet, die das Leben einschränken oder wenn man sich selbst alt sieht, obwohl man noch jung ist, steht ein Reifungsprozeß vor seinem Abschluß. Manchmal verhalten sich die alten Menschen im Traum auch bösartig und warnen oft vor eigenen schlechten Eigenschaften, für die sie sinnbildlich stehen. Oft zeigt das Traumbild einen alten Menschen in der Gestalt einer Hexe, eines Quälers oder Querulanten; hier wird das Bösartige in uns selbst beschrieben, das wir überwinden sollten. Im Einzelfall ist zu überlegen, ob sie die eigenen Eltern sind, deren Einfluß auf die persönliche Entwicklung oder Konflikte mit ihnen zum Ausdruck bringen; das ergibt sich aus den jeweiligen Begleitumständen.

Psychologisch:

Die alte Frau am Wege ist das Symbol des uralten mütterlichen Lebens, das am Schicksalsfaden spinnt. Erscheint im Traum eine ältere Frau, so ist zu prüfen, ob es sich dabei um eine Person handelt, die in der Kindheit des Träumenden eine Rolle gespielt hat, z. B. die Mutter, Großmutter, Tante oder Kinderfrau, und in welcher Beziehung der Träumende zu dieser Person stand oder immer noch steht. Die alte Frau kann aber auch persönliche Eigenschaften des Träumenden darstellen. Ist es jedoch eine unbekannte alte Frau, so handelt es sich nach C.G. Jung um das archetypische Bild der "Großen Mutter". Ein alter Mann deutet an, daß die Seele des Träumers in der Nähe einer großen, reinigenden Kraft ist. Erscheint im Traum ein alter Mann oder ein Greis, der bekannten Personen ähnelt, muß wie bei alte Frau die Beziehung des Träumenden zu dieser Person berücksichtigt werden. Aus der gesamten Traumhandlung kann auch eventuell eine negative Bedeutung herausgelesen werden, wenn es sich um einen bekannten alten Mann handelt. Der Traum soll dann als Mahnung aufgefaßt werden, sein Verhalten seinen Mitmenschen gegenüber kritisch zu überprüfen. Handelt es sich allerdings um einen unbekannten alten Mann, ist in diesem Fall das archetypisches Symbol des "alten Weisen" nach C. G. Jung aufgetaucht. Dieses Symbol steht für Lebenserfahrung und Lebensweisheit und ist positiv aufzufassen. Es kann dem Träumenden auch oft nützliche Hinweise geben.

Volkstümlich:

(arab. ) : - alte Frau: Ärger und Verdruß steht dir bevor; - alte Leute: du sammelst reiche Erfahrungen; - alter Mann: Krankheit und Tod. (europ.) : - Mahnung zur Besinnung; Warnung vor schlechten Neigungen, alte Leute können auch bösartig sein; - einen alten, unbekannten Mann sehen: man sollte jetzt mehr Besonnenheit zeigen und über sich selbst nachdenken; auch: er warnt manchmal vor bösartigen Menschen in der Umgebung; - eine alte Frau: ein Symbol für Ängstlichkeit, Schwäche oder Sorgen in allernächster Zeit; - viele alte Leute sehen: glückverheißender Traum; - in Lumpen: Schwierigkeiten; - glücklich sehen: ist von guter Vorbedeutung; Glück und Zufrieden sein; - unglücklich sehen: eine unglückliche Laufbahn wird sie bedrücken; - selbst sein: man wird in seinen Ansichten jünger. (Siehe auch "Alt", "Mutter", "Vater") Page 147 146

Allgemein:

Bahnhof steht für Bewegung, die ins Leben kommt, oder mahnt zu mehr eigener Aktivität. Unser Lebenszug steht im Bahnhof; in wichtigen Fällen ist es ein mächtiger Kopf- oder Zentralbahnhof, mit großen, dämmrigen Geleisehallen. Solche Bahnhöfe sind wichtigste Traumgebäude, sie sind Ausgangsort für unsere verschiedenen Lebensunternehmungen; weil alles Leben im Unbewußten beginnt, wird der Bahnhof gelegentlich zum Unbewußten schlechthin. Die oft erwähnte, überpersönliche Instanz, die unser Schicksal dirigiert, erscheint oft als Bahnhofsvorstand, als Bahninspektor mit goldumrandeter Mütze; haben wir uns zur Reise entschlossen, bestimmt dieser, nicht wir, was geschehen soll. Folgende Bedeutungen sind je nach den Begleitumständen möglich: - Bahnhof sehen kann anzeigen, daß ein neuer Lebensabschnitt günstig beginnt. - Befindet man sich auf einem Bahnhof, kann dies ein Hinweis darauf sein, wie sicher man sich am Beginn einer neuen Situation oder eines neuen Projektes fühlt und welche Erwartungen man damit verknüpft. - Abschied nehmen im Bahnhof wird ähnlich verstanden; oft zeigt er eine Trennung von einem anderen Menschen an, nach der man sich im Leben neu orientieren muß. - Im Bahnhof auf und ab gehen zeigt, daß man auf etwas wartet, das eine Veränderung im Leben bewirken wird, vielleicht ein wichtiger Bescheid von einer Behörde. - Geht man aus dem Bahnhof heraus, kann das Unbewußte warnen, weil man eine Entscheidung auf die lange Bank geschoben hat. - Der Bahnhofsvorsteher oder der Mann mit der roten Mütze, der die Abfahrt der Züge bestimmt, stellt im Traum meist die Lebensumstände dar die eine Veränderung im Leben des Träumenden erzwingen.

Psychologisch:

Tiefenpsychologisch das Unbewußte selbst, das uns im Wachzustand helfen will, den richtigen Zug nicht zu verpassen. Der Bahnhof im Traum ist gewissermaßen die Schaltstation in unserem Leben zu etwas Neuem. Ob die anschließende Reise gut verlaufen wird, ist nur aus weiteren Traumsymbolen zu deuten. Träume, die von Bahnhöfen handeln, sind sehr häufig. Hierbei ist es gleichgültig, ob es sich um Eisen-, Flug- oder Busbahnhöfe handelt. Im Traum erscheint der Bahnhof fast immer im Zusammenhang mit einer situationsbedingten oder altersbedingten Veränderung des Träumenden. Zur Deutung des Traums sind die vielen Kleinigkeiten wichtig, so z. B. ob der Träumende zu spät kommt, die Fahrkarte vergessen hat oder in den falschen Zug einsteigt. Diese Umstände sind fast immer wörtlich zu nehmen.

Spirituell:

Der Bahnhof kündigt immer eine Veränderung im Leben oder in den zwischenmenschlichen Beziehungen an.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sehen: unerwarteten Besuch erhalten; - sich darin befinden: du unternimmst eine Reise. (europ.) : - zeigt unerwarteten Besuch an; neues Unternehmen, neuer Lebensabschnitt; fester, frischer Entschluß; - vor sich sehen: im Leben tritt ein Wechsel ein; - zum Bahnhof wollen, aber der Weg ist versperrt: einige Hindernisse sind noch zu überwinden, bis Veränderungen möglich sind; - innerhalb eines Bahnhofes promenieren: man erhält eine Botschaft übermittelt; - sich auf einen ankommen sehen: der unlängst gefällte Entschluß war goldrichtig; - aus einem solchen herauskommen: dringende Angelegenheiten warten auf ihre Erledigung; - leerer: man soll sehr vorsichtig sein; - voller Menschen: Stockung im Geschäft; - ist der Bahnhof im Umbau oder muß man erst mühselig den richtigen Zug suchen: ein geplantes Vorhaben ist noch in Frage gestellt. - den Zug im Bahnhof verpassen: man hat eine Chance vertan. (ind. ) : - du wirst den Besuch einer Amtsperson erhalten. (Siehe auch "Bahnhofsvorsteher", "Eisenbahn", "Flugzeug", "Zug")

Psychologisch:

Haben Sie Frühlingsgefühle? Blühende Bäume symbolisieren erfüllte Sehnsucht, Freude und die Fülle des Lebens. Wer begonnen hat, seinen Lebenstraum zu verwirklichen, wer sich gerade intensiv verliebt hat, träumt häufiger als andere vom Spaziergang unter duftend blühenden Zweigen. (Siehe auch "Baum")

Psychologisch:

Sicher ein sehr aktueller "Neuzugang" unter den Traumsymbolen. Wer häufig vom Handy träumt (es mit sich tragen, viel unterwegs zu telefonieren usw.), ist auch in der Realität der typische Handybenutzer - er schätzt Unabhängigkeit in allen Lebenslagen, mag es zu improvisieren und läßt sich von seiner Umgebung nicht kontrollieren - er haßt es, jemandem Rechenschaft abzulegen, z.B. auch darüber, warum und wann er mit jemandem Kontakt haben möchte. Ein sehr "heutiges" Symbol für individuelles Freiheitsbedürfnis. (Siehe auch "Telefon")

Allgemein:

Die Bedeutung eines Hundes im Traum hängt davon ab, ob der Träumende ihn kennt (vielleicht ein Haustier aus der Kindheit), dann kann er für glückliche Erinnerungen stehen, oder nicht, dann symbolisiert er möglicherweise Loyalität und die bedingungslose Liebe, wie der Mensch sie von Hunden kennt. Handelt es sich um eine Hunderasse mit spezifischen Eigenschaften, wie beispielsweise die Schnelligkeit eines Windhundes und so fort, dann ist es eine besondere Begabung des Hundes, welche der Träumende entwickeln muß, um sich auch weiterhin auf ein bestimmtes Ziel konzentrieren zu können. Hund umfaßt Triebe (vor allem sexuelle), Instinkte und Gefühle; dann bringt er die eigenen Einstellungen zum Ausdruck, warnt vielleicht auch davor, diese psychischen Inhalte zu stark zu unterdrücken. Im weiteren Sinn kann das Tier die männlich aggressive Sexualität verkörpern. Manchmal taucht er auch als Führer durch die Welt des Unbewußten auf, der zur Selbsterkenntnis auffordert. Einzelne Bedeutungen können sich aus folgenden Begleitumständen ergeben: - Zutraulicher Hund warnt oft vor Hinterlist und Betrug. - Bellender Hund kann auf üble Nachrede und Verleumdung hinweisen. - Heulender oder bissiger Hund gilt als allgemeine Warnung vor schwerwiegenden Gefahren. - Jagender Hund soll eine oberflächliche, leichtfertige Lebenseinstellung mit Neigung zu (vor allem sexuellen) Abenteuern anzeigen. - Mit dem Hund spielen bedeutet, daß man seine Gegner überwinden wird. - Hund an die Kette legen kann ein finanzielles Risiko oder andere Schäden durch Leichtfertigkeit ankündigen. Page 709 708 - Schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet. - Mehrere Hunde, die sich streiten, soll familiären Zwist anzeigen.

Psychologisch:

Der Hund muß im Traum stets im Zusammenhang betrachtet werden, denn er hat zwei verschiedene Bedeutungen. Einerseits ist er Freund und Beschützer des Menschen und wacht über dessen Besitz, andererseits fällt er Feinde seines Herren an und bekommt somit eindeutige Aggressionsbedeutung. Wenn ein Traum von einer Meute wilder Hunde handelt, dann stellt dieses Gefühle dar, vor denen der Träumende Angst hat. Die sexuelle Bedeutung von Hunden im Traum erhellt wohl aus ihrer Eigenart, sexuelle Handlungen in aller Öffentlichkeit zu vollziehen und gilt daher auch als Symbol der ungehemmten Betätigung des Menschen in Bezug auf das, was man sonst meist nur verborgen zu tun wagt. Sie symbolisieren das Trieb- und Wunschleben, jedoch auf einer etwas primitiven Basis, immer verbunden mit einer gewissen Angst vor Unordnung die entstehen könnte, wenn man so täte - wie der Hund. Bissige Hunde im Traum eines Mannes deuten auf Eifersucht. Erlebt eine Frau den Traum, so ist die Träumerin ziemlich hemmungslos veranlagt. Das heißt nicht, daß sie auch so lebt, nur die Veranlagung zur Hemmungslosigkeit ist vorhanden. Deshalb träumen Frauen oft auch davon, wie ein Hund an der Leine geführt wird. Das heißt, sie zügeln ihre Triebe. Was immer im Traum mit dem Hund geschieht, er stellt die Triebhaftigkeit als solche dar. Als Angsttier im Traum ist der Hund oft nur die Umschreibung des eigenen schlechten Gewissens. Wo er uns begleitet, hält der Instinkt uns wach; wo er angekettet ist oder gequält wird, brodeln im Unbewußten Minderwertigkeitskomplexe, die im Wachleben hochkochen. Große Hunde verstärken das bisher Gesagte, kleine schwächen es ab. Auch die Bedeutung "auf den Hund gekommen" ist im Verbund mit anderen Symbolen manchmal angebracht. Trägt man einen Hund auf den Arm, hat man das Triebhafte in seiner Gewalt. Ein toter Hund deutet darauf hin, daß in irgendeinem Seelenwinkel etwas abgestorben ist, das wir zu neuem Leben erwecken sollten. Steckel meinte, daß der Biß eines Hundes in den Fuß die Warnung vor tierischen Leidenschaften, die Angst vor Infektionen oder den dunklen Rest der Kastrationsangst beinhalte. Artemidoros glaubte, daß man sich vor Betrügern hüten solle, wenn ein fremder Hund einen anwedele; Hunde, die bellen und beißen, beweisen seiner Meinung nach, daß jemand dem Träumer Verluste beibringen wolle.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist der Hund im Traum der Führer in die Unterwelt.

Volkstümlich:

(arab. ) : - Hunde bedeuten Feinde. - Träumt jemand, ein Hund belle ihn an, wird er mit einem ehrlosen Feind in einen Wortstreit geraten. - Beißt ihn der Hund, wird er von solch einem Kerl hart bedrängt werden. - Dünkt es einen, ein Hund zerreiße seine Kleider, wird ein ehrloser Feind seinem Besitz und seiner Ehre Schaden zufügen. - Tötet er den Hund, wird er einen solchen Widersacher vernichten. - Hundefleisch zu essen bedeutet, man werde das Vermögen eines ehrlosen Feindes an sich bringen. - Im Traum Hundemilch zu trinken prophezeit Schrecken und Siechtum. - Ist der Hund, den man schaut, ein Schäfer- oder ein wilder Hund, wird der Feind aus der Fremde stammen; ist es ein Jagdhund, aus der Sippe der eigenen Angehörigen. - Träumt der Kaiser, man bringe ihm verschiedene Hunde aus einem fremden oder dem eigenen Land, wird er fremde und einheimische Soldaten gegen seine Feinde ins Feld führen. Im allgemeinen bedeutet jeder Hund im Traum des Kaisers einen Soldaten. - sehen: eine Treulosigkeit erleben; - heulen hören oder sterbend: böse Vorbedeutung; Krankheit; - schwarze sehen: bevorstehendes Unglück; ein falsche Freunde ist in der Nähe; - weiße: treue Freundschaft; - davon gebissen werden: Schmeichler werden dir schaden; - einen tollen sehen: in große Gefahr geraten; - spielen sehen: gute Freundschaft mit Bekannten; - beißen und raufen sehen: vermeide einen Streit in der Familie; - auf Menschen oder Tiere hetzen: bessere deinen Sinn, sonst bleibst du ein lästiges Wesen unter deinesgleichen. (europ.) : - Instinktmahnung, normale Wunsch- oder Triebreaktion, die sich über den Hund auslebt; - sehen: du wirst treue Menschen kennen lernen; - vielköpfiger Hund: man droht sich zu verzetteln, Erfolge erfordern immer volle Konzentration; - kleine Hunde: stehen für niedere Gedanken und Lust an frivolen Vergnügungen; - struppige Hunde sehen: künden von mißlichen Geschäften oder kranken Kindern; - ein Schoßhündchen sehen: Freunde werden einem in schweren Zeiten beistehen; - abgemagertes und kränkliches Schoßhündchen: man muß sich auf Schwierigkeiten gefaßt machen; - aufgeputzte Schoßhündchen: zeugen von Eitelkeit, Egoismus und Engstirnigkeit ihres Besitzers; Einer jungen Frau sagt dieser Traum einen Gecken als Geliebten voraus. - weißen sehen: eine gute, angenehme Bekanntschaft; - ein freundlich weißer auf einen zukommt: Omen eines glücklichen Zusammentreffens; eine Frau kann bald darauf heiraten; - schwarz: Verrat durch Freunde; - einen roten sehen: man wird sich auf seine Freunde leider nicht verlassen können; - einen schönen besitzen: man wird große Reichtümer sein eigen nennen; - mit einem spielen: es stehen beträchtliche Gewinne und treue Freunde in Aussicht; - spielende: Erfolg im Geschäft; ein treuer Liebhaber; Versöhnung mit einem entzweiten Freund; - einen bösartigen sehen: kündigen unabwendbares Mißgeschick an; selbst größte Anstrengungen werden nicht den gewünschten Erfolg bringen; - einen bösartigen töten: man wird Gesinnungsgegner bezwingen und finanziellen Gewinn einfahren; - von ihnen geängstigt werden: läßt bevorstehende Gefahr befürchten; - sich beim Anblick einer großen Dogge fürchten: man wird Probleme haben, über das Mittelmaß hinauszuwachsen; Einer Frau verheißt dieser Traum einen weisen Gatten. - von einem Bluthund verfolgt werden: man könnte einer Versuchung erliegen, die den Untergang nach sich zieht; - von ihm angefallen oder niedergerissen werden: du wirst in Gefahr kommen; Mahnung zur Vorsicht; - einen auf jemanden hetzen: bringt Feindschaft; - Hunde knurren hören: man ist möglicherweise intriganten Leuten ausgeliefert oder man wird zu Hause mit unschönen Neuigkeiten konfrontiert; - bissiger: bedeutet eine Verleumdung; - gebissen werden: Zwist wegen Geld; Nachstellungen eines falschen Freundes; bedeutet Krankheit; auch: es steht privat oder beruflich ein Streit ins Haus; man hat in einer bestimmten Angelegenheit ein schlechtes Gewissen; - einen zutraulichen und schmeichelnden sehen: man soll in eine Falle gelockt werden; - angebellt werden: Unannehmlichkeiten; Page 710 709 - bellen hören: mahnt, wachsam zu sein, Streit mit Nachbarn oder Verleumdung kündigen sich an; auch: kann unerfreulichen Neuigkeiten vorauseilen; höchstwahrscheinlich stehen Schwierigkeiten bevor; - heulen hören: schwere Krankheit; bedeutet Gefahr; - einsame Jaulen eines Hundes: kann den Tod oder die lange Trennung von Freunden mitteilen; - jagen sehen: du wirst durch Fleiß etwas erreichen; - auf der Jagd nach größeren Beutetieren: man wird alles mit ungewohnter Forschheit angehen; - Jagdhunde auf der Jagd: deuten auf kommende Freuden und Veränderungen zum Guten hin; - Träumt eine Frau von Jagdhunden, wird sie sich in einen Mann unter ihrem Stand verlieben. Folgen ihr viele Jagdhunde, wird sie zahlreiche Verehrer haben, aber vergebens auf die wahre Liebe hoffen. - toll (Tollwut): du wirst in Sorgen kommen; - tollen sehen: bedeutet unbegründete Furcht vor etwas; - knurrende und kämpfende Hunde: deuten Erniedrigung durch Feinde an; - mehrere miteinander raufen oder sich beißen sehen: bringt Familienstreit wegen einer Erbschaft; - zusammenhetzen: du wirst eine schwere Kränkung erfahren; - aufzäumen: du wirst Feinde bekommen; - anbinden: man will dich bestehlen; - Hundehütte: man wird selbst auf den Hund kommen; - alleine reisen und ein Hund folgt einem: man darf auf treue und ergebene Freunde zählen; - eine Hundeausstellung besuchen: man darf auf vielerlei kleine Glücksfälle hoffen; - Hunde und Katzen scheinbar friedlich nebeneinander liegen und dann plötzlich aufeinander losgehen sehen: es steht ein Fiasko in Liebes- und Geschäftsangelegenheiten bevor – sofern Sie die beiden nicht trennen können; - tötet ein Hund eine Katze: es winken erfolgsversprechende Geschäfte und ein unerhoffter Glücksfall; - eine Schlange umbringend: gilt als gutes Omen; - Hunde schwimmen sehen: man brauch nur die Hand nach dem Glück auszustrecken; - Welpen sehen: man wird unschuldig vom Pech verfolgte Menschen helfen und dafür Dankbarkeit ernten; sind die Welpen munter: starke Freundschaftsbande und wachsender Reichtum; - mickrige Welpen: es drohen Einbußen; - fremden Grund und Boden betreten und von einer Bulldogge angegriffen werden: es besteht die Gefahr, daß man sie Gesetze des Landes oder die eigenen Grenzen überschreitet; kommt eine freundliche Dogge einem entgegen: trotz aufwieglerischer Kritik der Gegner steht ein Aufstieg bevor; - Träumt eine Frau von einer Dogge, ist das ein Zeichen, daß ihr Liebhaber treu ist. - Windhunde: verheißen in der Regel Gutes; - Folgt ein Windhund einem Mädchen, darf man auf eine völlig unerwartete Erbschaft hoffen. - einen Windhund besitzen: es helfen einem Freunde, obwohl man Feinde erwartet hatte. (ind. ) : - du kannst nicht über deine Freunde klagen; - anbinden: du mußt dich vor Dieben in acht nehmen; - bellen hören: man will dich verleumden; - hetzen: du wirst in Gefahr kommen; - mit ihm spielen: deine Feinde werden sich endlich von dir abwenden; - raufen sehen: achte auf deine Familie. (Siehe auch "Bellen", "Haustier", "Tiere", "Welpen")

Allgemein:

Mann (männlich) versinnbildlicht als Ursymbol meist Bewußtsein, Verstand, Geist, Tatkraft und Willen, oft gepaart mit Härte und Aggressivität. Bei Frauen kann er sexuelle Bedürfnisse anzeigen. Weitere Bedeutungen ergeben sich aus folgenden Begleitumständen: - Alter Mann taucht oft im Sinne von Führer oder Guru (siehe unter diesen Stichwörtern) auf. - Junger Mann kann auf Rastlosigkeit, Unruhe, Tatendrang oder ungezügelte Sexualität hinweisen. - Dicker Mann wird häufig im Sinne von Weichherzigkeit und Mitgefühl verstanden. - Großer Mann warnt vor Aggressivität oder Überbetonung des Verstandes. - Kleiner Mann kann Minderwertigkeitsgefühle (oft auch sexuelle) versinnbildlichen.

Psychologisch:

Nach C.G. Jung bedeutet der unbekannte Mann, der im Männertraum auftritt, die unbewußte Schattenseite des Träumers, die ihn im Wachleben zu einer Auseinandersetzung mit sich selbst und seinen eigenen Mängeln zwingen möchte. In Frauenträumen ist er der Animus, die unbewußte männliche Seite der Frauenpsyche. Bei jungen Mädchen erscheint dieser Animus oft in Gestalt des Lehrers, des Vaters oder eines Idols. Träumen Frauen von einem unbekannten Mann, so spiegeln sich in diesem Bild ihre Erwartungen an einen Partner und dessen von der Frau erwünschten Eigenschaften wider. Diese Erwartungen werden bereits in der Kindheit und Jugend der Träumenden durch den Vater festgelegt bzw. geprägt. Entspricht jedoch der wirkliche Partner der Träumenden diesen unbewußten Erwartungen nicht, sind Probleme und Enttäuschung die Folge. Spricht eine Träumerin mit einem jungen Mann, darf sie mit viel Ablenkung im Alltagsleben rechnen, die sie manche Sorge vergessen läßt. Befolgt man im Traum den Rat eines alten Mannes, kann man auf eine glückliche Wende im Wachleben hoffen. Einen dunklen Mann sehen, bedeutet nach altägyptischer Traumweisheit, daß Gefahren auf den Träumer lauern.

Volkstümlich:

(arab. ) : - einen großen und starken sehen: du wirst eine ärgerliche Begegnung haben; - ein unbekannter junger: Sorgen; kann auch auf Leichtsinn hindeuten, der fatal enden könnte; - mit Bart: in nächster Zeit droht Zorn und Zwietracht; - kleinen sehen: Verhöhnung deiner Persönlichkeit; - mit langen Haaren und großen Bart: sei nicht furchtsam, es kann dir nichts geschehen; - alter: langes Leben; man wird gute Ratschläge bekommen, die einem zu Glück verhelfen; - dicker: es stehen dir gemütliche Stunden bevor; Page 927926

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