Trauminterpretation
Allgemein:
Ein Feuerwerk unterstreicht in der Regel einen freudigen Anlaß, aber es kann auch Angst erzeugen. Wenn ein Traum von einem Feuerwerk handelt, hofft der Träumende, sein Glück oder das eines anderen Menschen feiern zu können. - Feuerwerk symbolisiert häufig, daß man sich leicht von Äußerlichkeiten blenden läßt und enttäuscht wird oder selbst versucht, andere durch den äußeren Schein zu täuschen. - Zündet er es selbst, möchte er sich seiner Umwelt im strahlenden Licht des Erfolges präsentieren und versucht, im Leben neue Glanzpunkte zu setzen, was ihm meist auch gelingt. Mehr Realitätssinn und Ehrlichkeit sind die Konsequenzen, die man daraus ziehen sollte.
Psychologisch:
Ein Lusttraum! Ein Feuerwerk gilt als Symbol für sprühende Begeisterungsfähigkeit - und für ein intensives Orgasmuserlebnis. Oder für die Sehnsucht danach. Ein Feuerwerk kann auch die gleiche Bedeutung haben wie eine Explosion. Das Freisetzen von Energie oder einer Emotion hat mitunter eine recht spektakuläre Wirkung auf den Träumenden oder auf die Menschen in seiner Umgebung.
Spirituell:
Auf dieser Ebene ist das Feuerwerk ein Hinweis dafür, daß ein Übermaß an spirituellen Emotionen vorherrscht, das richtig kanalisiert werden muß, damit es nicht unkontrolliert in alle Richtungen schießt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - ansehen: glückliche Verhältnisse, doch von kurzer Dauer. (europ.) : - mahnt zur Vorsicht bei gefährlichen Unternehmungen; warnt ferner vor Täuschungen, Vorspiegelungen etc. vermeiden Sie Transaktionen und Spekulationen; - selbst eines abbrennen: man wird großes Aufsehen erregen, was aber schnell vorübergeht; - Einer jungen Frau mit diesem Traum stehen interessante Reisen an entfernte Orte, sowie gute Unterhaltung bevor. (Siehe auch "Explosion", "Rakete")
Allgemein:
Lachen (Gelächter) kann auf Sorgen und Probleme hinweisen; die damit verbundenen Spannungen lösen sich dann oft vorübergehend und er erlebt dies als Spannungsauflösung. Manchmal weist es darauf hin, daß man das Leben zu ernst nimmt. Wenn der Träumende in seinem Traum ausgelacht wird, zeigt dies, daß er fürchtet, lächerlich zu sein, oder daß er etwas Unpassendes getan hat und sich nun dafür schämt. Eine solche Zurückweisung ist eine schmerzhafte Erfahrung.
Psychologisch:
In der Regel gibt der Gegenstand der Belustigung Aufschluß über die Bedeutung des Traums für das Alltagsleben. Lacht der Träumende gemeinsam in einer Gruppe, verstärkt das gemeinsame Vergnügen das Gruppengefühl. Es ist gewissermaßen der befreiende Seufzer der Seele, daß man aus einer (verfahrenen?) Situation herausgefunden hat. Im Altertum verkehrte man Lachen in Weinen und Weinen in Lachen, was wir aus eigener Erfahrung nicht bestätigen können. Der Träumende wacht meistens während des Lachens auf; er lacht dann noch mit offenen Augen, weiß aber oft kaum mehr, warum.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Lachen, vor allem über sich selbst, eine wichtige Errungenschaft des Träumenden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - deutet auf Traurigkeit; - andere lachen sehen: man wird von diesen getäuscht und hintergangen werden; - jemand hören ohne sein Gesicht zu sehen: man soll sich vor großer Gefahr hüten. (europ.) : - falsches Lachen: gilt für Tränen; die Sorgen sind größer, als es scheint; - vergnüglich ausgelassenes Lachen: eines der besten Omen; - andere lachen sehen: man hat eine Demütigung zu erwarten; - andere lachen hören: man wird den Spott oder die Schadenfreude anderer zu spüren bekommen; - hört man das Hohngelächter anderer: es erwartet einem Krankheit und enttäuschende Ereignisse; - selbst: bedeutet Erfolg bei allen Vorhaben und die Gesellschaft fröhlicher Menschen; - selbst übertrieben lachen über einen seltsamen Gegenstand: verheißt Enttäuschung und fehlende Harmonie in der Umgebung; - über das Pech anderer zu lachen: man wird zur Erfüllung der eigenen egoistischen Wünsche vorsätzlich die Freunde verletzen; - fröhliches Kindergelächter: gleichbedeutend mit Freude und Gesundheit; - lacht ein früherer Bekannter: ein vergangenes peinliches Ereignis taucht wieder auf, weil man es noch nicht ganz überwunden hat. (ind. ) : - hören: Unannehmlichkeiten; - selbst lachen: du wirst Grund zur Heiterkeit haben.
Allgemein:
Wenn man jemandem keinesfalls verlieren will, braucht man ihn "wie die Luft zum Atmen" - sie ist das unverzichtbarste Element - ohne Luft kann man nicht leben - was nicht mehr atmet, wird zur toten Materie. Luft gilt als Symbol des Geistes, der Idee, Vorstellungskraft und des kreativen Denkens. Auch im Traum hat die Empfindung, daß man "keine Luft bekommt" (oder verbrauchte, rauchige Luft), immer eine negative Bedeutung, die auf eine beengende Situation, auf einen Mangel an Lebensqualität hinweist.
Allgemein:
Schweben im Traum wird in der klassischen Traumdeutung mit der Sexualität in Beziehung gebracht. Doch das durch das Traumbild ausgedrückte Bedürfnis nach Freiheit ist von ebenso großer Bedeutung. Wenn er, offenbar ohne seinen Willen, davongetragen wird, öffnet der Träumende sich umfassend für die Kraft hinter seinem bewußten Selbst. Er befindet sich in einem Zustand äußerster Entspannung und läßt sich einfach von den Ereignissen treiben.
Psychologisch:
Weil der Träumende seine Richtung nicht selbst bestimmt, ist er unentschieden und muß vielleicht sorgfältiger über seine Handlungen und über seine Beziehungen zu anderen Menschen nachdenken.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann das Schweben im Traum eine außerkörperliche Erfahrung des Geistes darstellen.
Volkstümlich:
(europ.) : - scheinbar unüberwindliche Hindernisse werden erfolgreich bewältigt werden. (Siehe auch "Fliegen" - Zustand)
Allgemein:
Ein See im Traum stellt die innere Welt der Gefühle und Phantasien dar, die unbewußte Seite des Träumenden, die eine reiche Kraftquelle sein kann, wenn er sie anzuzapfen versteht. Ist der See verschmutzt, hat der Träumende Ideen und Vorstellungen übernommen, die ihm nicht entsprechen und ihm daher nicht guttun. Klares Seewasser macht deutlich, daß der Träumende seine Ängste und Gedanken in bezug auf sich selbst geklärt hat.
Psychologisch:
Wie das Meer (siehe dort) ist der See Teil des kollektiven Unbewußten in ständiger Hinwendung zum persönlichen Unbewußten, nur das hier das Ufer ein stilleres Gewässer umschließt, das nicht die Weite (des Meeres) kennt und auch nicht stets stürmisch aufgerührt wird. In der Traumübersetzung kann der See also das stille Wasser (siehe dort) umreißen, das tief gründet. Wer von einem See träumt, kommt vielleicht in eine ruhigere Zeit; wahrscheinlich kann er auf einen Lebensabschnitt zurückblicken, der ihn so angespannt hat, daß er sich nun mehr Beschaulichkeit ins Dasein wünscht. Trotzdem vermag er sich nie ganz der Ruhe hinzugeben, denn plötzliche Stürme können im Traum seinen See aufpeitschen und den Träumer im Wachleben gewissermaßen im Regen stehen lassen. Der See im Traum wird für die Heimat magischer Weiblichkeit und von Ungeheuern gehalten, daher steht er für die dunklere Seite des Weiblichen. Solche Bilder spielen im Traum eine Rolle, wenn der Träumende die Angst vor diesem Teil seiner Persönlichkeit verliert.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert der See im Traum das Unbewußte und die Ursubstanz.
Volkstümlich:
(arab. ) : - großer, ruhiger und von reiner Farbe sehen: Aussicht auf frohe Zukunft und glückliche Bekanntschaften; - stürmisch bewegter: Familienzerwürfnisse; - darin fischen: du nutzt deinen Vorteil nicht. (europ.) : - neue Entscheidungen drängen sich auf; - einen sehen: man wird mit einem Menschen zusammentreffen, auf den der Ausspruch zutrifft "Stille Wasser sind tief"; - in einem baden oder darauf fahren: der vorgenannte Ausspruch ist auf sich selbst anzuwenden; - schmutziger oder trüber: Vorsicht, du sollst nicht blindlings auf ein vermeintliches Ziel lossteuern; - ein schmutziger der von nackten Felsen und kahlen Bäumen umgeben ist: verheißt ein trauriges Ende im Geschäfts- und Liebesleben; - ein schmutziger, von grünen Bäumen umgebener See: verkündet, daß die eigene Moral einem vor leidenschaftlichen Wünschen schützt; durch deren Überwindung wird man die Energien in sichere und lohnende Bahnen lenken; - sauberer und von Kahlheit umgebener See: es wird eine profitable Existenz durch leidenschaftliche Ausschweifungen ruiniert; - ist das Wasser klar und ruhig und die Bootsfahrt vergnüglich: häusliche Behaglichkeit und Erfolg im Geschäft erwarten können; bei stürmischen oder ungemütlichen Wetter: man ist mit Schwierigkeiten konfrontiert, die man mit Geduld überwinden wird; - sich im klaren Wasser widerspiegeln: ist ein Zeichen für Freuden und viele treue Freunde; - spiegeln sich im See grüne Bäume wider: man wird heftige Leidenschaft und Liebesglück genießen; - steigen glitschige und unheimliche Bewohner des Sees auf und bedrohen einem: bedeutet Fehlschläge und eine schlechte Gesundheit durch die Vergeudung von Zeit und Energie bei verbotenen Vergnügungen; man wird das Vergnügen bis zur Neigung auskosten und Reue verspüren; Page 1272 1271 - Träumt eine junge Frau davon, allein auf einem unruhigen und schmutzigen See zu sein, dann stehen ihr viele Schicksalsschläge bevor, und sie wird frühere Ausschweifungen und die Mißachtung der Tugend bedauern. Dringt Wasser in Boot ein und kann sie das Bootshaus unter großer Anstrengung noch sicher erreichen, unterliegt sie einer falschen Überzeugung, die sie jedoch überwinden wird. Eine ihr nahestehende Person wird möglicherweise krank. - Sieht eine Frau ein junges Paar, das sich aus derselben Lage retten kann, wird sie feststellen, daß ein Freund Vertrauensbrüche begangen hat. Sie wird ihm jedoch verzeihen. (ind. ) : - darin fischen: du wirst eine böse Frau bekommen; - stiller und trüb: Unglück und Verfolgung; - still, klar und sonnig: glückliche Verbindung; - bei klarem Wasser bis auf den Grund sehen: du hast ein reines Gemüt; - auf stürmischer fahren: du wirst einer Gefahr entgehen; - stürmischen sehen: viele Beschwerden in der Liebe. (Siehe auch "Fluß", "Meer", "Ozean", "Wasser")
Allgemein:
Ein Tisch ist ein Möbelstück mit sozialen oder beruflichen Funktionen und symbolisiert im Traum Entscheidungsfähigkeit. Er ist ein Ort der Familienzusammenkünfte, und für den Träumenden sind die gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten vielleicht ein wichtiges Ritual. Auch der Konferenztisch in der Arbeitswelt hat ein rituelles Element. Eß-Tisch kann den Wunsch nach fröhlicher Gesellschaft symbolisieren. Allgemein steht er für das äußere Leben, zum Beispiel die Arbeit. Ist er schön gedeckt, spricht das für Glück und Erfolge, andernfalls für Mißerfolge und Kummer.
Psychologisch:
Eine gedeckte Tafel bedeutete schon für die alten Ägypter, daß sich Gäste einstellen werden, die man gut bewirten sollte, denn wäre der Tisch leer, würden sie sich langweilen. Nach heutiger Deutung ist das uns aufgetischte Lebensenergie, die uns Seelisches wie Geistiges verarbeiten läßt. Wer im Traum einen Tisch abräumt, hält wohl nicht viel von dem ganzen "Seelenkram", ist im Wachleben ein Realist, der "reinen Tisch" machen möchte. Durchaus ernst zu nehmen ist auch die mittelalterliche Auslegung, daß der einen guten Hausstand führe, der im Traum eine reine weiße Tischdecke auflegt, ein schmutziges Tuch hingegen beweise das Gegenteil.
Spirituell:
Auf dieser Ebene kann ein Tisch im Traum für ein spirituelles Gericht stehen und spirituelle Gesetze symbolisieren.
Volkstümlich:
(arab. ) : - daran sitzen: glückliche Lebensumstände; frohe Gesellschaft; - decken: du wirst zu Wohlstand gelangen; - abdecken: dir entgeht ein Gewinn; - gedeckten sehen: du wirst Gäste bekommen; Wohlstand; - leeren: Mangel; Einsamkeit. - Schreibtisch: man möchte im Leben noch viel erreichen; - Konferenztisch: deutet auf Schwierigkeiten im Berufsleben. (europ.) : - Lebenssymbol; man sitzt vor seinem Leben und sieht, was darauf steht; - kündet eine Geselligkeit an; man wird sich bei schön gedecktem Tisch gut dabei amüsieren, bei ungedecktem Tisch dabei langweilen; - decken oder decken sehen: an einer großen Festlichkeit teilnehmen; auch: verheißt glückliche Verbindungen und positive Umstände; - einen vollen sehen: jetzt kann man häusliches Glück und zukünftigen Wohlstand genießen; - von einem ohne Tischtuch essen: frei und unabhängig entscheiden; Geld oder das Verhalten anderer hat für einem keine Bedeutung; - abräumen: Freude wird bald Sorgen und Gleichgültigkeit weichen; - einen leeren sehen: bedeutet Armut oder Streit; man sollte sich in Zukunft vermehrt für Haus und Familie sorgen; - bei guter Unterhaltung an einem sitzen: Freude; - andere an einem sitzen sehen: sehr günstiges Omen; - ein sich selbst bewegender Tisch: man wird von Unzufriedenheit heimgesucht und will etwas ändern; - ein schmutziges Tischtuch: symbolisiert Ungehorsamkeit von Dienern oder Kindern; Freude wird Streit Platz machen; - ein zerbrochener Tisch: ist ein Zeichen für schwindendes Glück; - jemand auf dem Tisch sitzt oder steht, heißt dies, daß er seine Wünsche mit unlauteren Mitteln umsetzen will; - jemand auf den Tisch klopfen hören: man wird seine Einstellung gegenüber Freunden ändern und sich in Gefahr bringen; man wird auch den Respekt von Freunden und Verwandten verlieren. (ind. ) : - decken: Lustbarkeit. (Siehe auch "Altar", "Möbel", "Tischtuch")






