Trauminterpretation
Allgemein:
Dunkelheit im Traum wird als Zustand der Verwirrung oder als Betreten eines unbekannten und schwierigen Geländes gedeutet. Vielleicht gerät der Träumende mit einem abgelehnten und daher verborgenen Persönlichkeitsanteil in Berührung, so daß man sich um mehr Selbsterkenntnis bemühen muß. Dunkelheit verdeutlicht, daß man etwas nicht versteht und deshalb unsicher ist, wie man sich richtig verhalten und entscheiden soll. Dann muß zunächst danach getrachtet werden, die Dunkelheit zu erhellen. Die kleinen Schatten auf unserer Seele, das Ungeklärte. Im Wachleben sollten wir uns schleunigst um die Klärung einer schwebende Angelegenheit kümmern, wenn im Traum etwas im Dunkeln liegt.
Psychologisch:
Dunkelheit im Traum macht dem Träumenden auf seine dunkle, depressive Seite aufmerksam. Auch der Schatten kann durch dieses Traumbild verkörpert werden. Sie signalisiert Verständnislosigkeit, Unwissenheit, Angst, Alter und Tod, aber auch das Unbewußte. Der Träumende setzt sich durch diesen Traum mit unklaren Gefühlen und Ahnungen, seinen Zweifeln und mit Ungewißheit auseinander. Löst sich die Dunkelheit im Verlauf der Traumhandlung auf, so ist dies ein Hinweis, daß der Träumende seine Gedanken und Gefühle nun klarer sieht und ein bestimmteres Handeln an der Tag legen kann.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert die Dunkelheit das Chaos und das magische Böse.
Volkstümlich:
(europ.) : - läßt auf Angst und Sorgen schließen und versagt die Erfüllung des sehnlichsten Wunsches; - darin stürzen oder sich verletzen: mit einer Veränderung zum Schlechten rechnen müssen; - den Weg ins Licht zurückfinden: die Schwierigkeit erfolgreich meistern; - auf einer Reise einem überfallend: für jede in Angriff genommene Arbeit ein schlechtes Zeichen; erscheint die Sonne jedoch noch vor Ende der Reise, werden Fehler wiedergutgemacht; - in dieser einen Freund oder das Kind verlieren: es gibt häufig Anlaß zu Zorn; versuchen Sie sich zu beherrschen, da Sie einer Prüfung unterzogen werden. (Siehe auch "Abend", "Archetypen", "Licht", "Nacht")
Allgemein:
Der Kampf symbolisiert wie in den Märchen und Sagen den inneren Kampf. Die verschiedenen Ichs kämpfen um die Vorherrschaft, was sich in Entscheidungsschwierigkeiten, Launen und Unklarheit des Träumenden bemerkbar macht. Wichtig ist mit Hilfe der Tagtraumtechnik diese Kämpfe freundlich zu beenden. Vielleicht möchte Ihnen diese Traumsituation aber auch zeigen, daß Sie mehr kämpfen müssen oder viel zu viel kämpfen.
Psychologisch:
Zu den Kampfsportarten gehören unter anderem Karate, Judo und ähnliche meditative Kampfformen. In diesem Traumsymbol wird in spezieller Weise die Aggression mit der Spiritualität verbunden und an dieser Spannung hat auch die Deutung anzusetzen.
Volkstümlich:
(europ.) : - Warntraum, der eine beginnende Erkrankung anzeigt; man sollte seine Widerstandskraft stärken; - auf einem Schlachtfeld: man wird sich aus einer allgemeinen Katastrophe retten; - an Kampfhandlungen teilnehmen: man versucht bei einer Person durch Schmeichelei Gefühle zu erwecken, obwohl man weiß, daß dies vergebens ist; die Gefahr ist groß, daß man seinen guten Ruf in Geschäftsdingen verliert; man muß große Anstrengungen unternehmen, um ehrlich zu bleiben; - mit einem Neger: bringt unnötigen Ärger; - mit wilden Tieren: man wird aus einer großen Gefahr befreit werden; - Meint eine junge Frau, Kämpfer zu sehen, so wird sie bald die Wahl zwischen zwei Verehrern haben.
Volkstümlich:
(europ.) : - scheinbar unüberwindliche Hindernisse konfrontieren einem, die durch eheliche Anstrengungen überwunden werden. Page 925924
Allgemein:
Immer wieder sitzt der Träumer nach vielen Jahren, wie einst, in der Schulbank - bald allein, bald mit den einstigen Kameraden; aber als Erwachsener, bald mit verschiedenen Leuten seines Lebenskreises. Und wieder sollte er, wie einst, Aufgaben lösen. Diese Aufgaben sehen aus wie Schulaufgaben und sind es doch offensichtlich nicht. Vorn in der Traumschule steht jener besonders strenge Lehrer der Jugendjahre, aber es kann auch ein Mann sein, der dem heutigen Chef, einem Freunde gleicht, oder ein alter unbekannter Mann ist. Es wird ein bestimmtes Thema behandelt, und man hätte, vor allem der Träumer, richtig zu antworten. Man steht wieder einmal in einer Prüfung. Nach dem Ausweis der Träume hat sich die Schulzeit und ihr von außen gesehen meist wenig bedeutendes Geschehen tief in die Erinnerungstafeln des Unbewußten der meisten Menschen eingeprägt. Die Schulzeit ist, worauf auch übrigens die für Fremde stets so langweiligen Erinnerungsgespräche der Erwachsenen hinweisen, irgendwie immer wieder aktuell und besagen offenbar mehr als nur Erinnerung. In fast allen Fällen ist der Schultraum das Symbol der gegenwärtigen Lebensschule, in der wir alle unsere Aufgaben zugewiesen bekommen, unser Pensum, etwa die Erledigung eines größeren Konfliktes in angemessener Zeit zu beendigen und die Prüfungen des Daseins zu bestehen haben. Im Traume werden wir zu einer Antwort aufgerufen, aber die Frage ist eine Lebensfrage, oft gestellt vom allermächtigsten Schicksal. Es kommt vor, daß einer sich vom unbekannten Lehrer muß "in die Hefte schauen lassen", in etwas, das er gerne verbärge. Oder er soll in einer Fremdsprache reden können, in einer Sprache etwa des Gefühls, die er Page 1254 1253 vielleicht noch gar nie gelernt, und die ihm deshalb fremd geblieben ist. Und doch verlangt die Lebenssituation, daß jetzt einmal das Gefühl spreche. Da in den Schulträumen die totale Persönlichkeit des Träumers, sowohl das befragte und zur Leistung aufgerufene Ich, dazu die Mitschüler, wie auch, als eine höhere Instanz, in ihm der Lehrer enthalten ist (der Träumer selbst ist die ganze Schule, die Schüler und der Lehrer), gibt es in dieser Schule kein Einblasen mehr, keine Betrugsmöglichkeiten und keine Ausflüchte. In der Traumschule kann man nicht einmal schwänzen. Wenn es seltenerweise einmal versucht wird, beantworten dies die folgenden Träume mit einem sehr unguten Aspekt. Schulträume sind also sehr ernstlich zu meditieren.
Psychologisch:
Es sind die Erinnerung des Unbewußten, daß man niemals auslernt. Der Traum weist auf die Schule des Lebens hin, auf das Arbeitspensum, das uns zugewiesen wird, auf Prüfungen, die in seelischer Beziehung stehen. Wenn der Träumende einen neuen Zugang zu seiner Persönlichkeit gefunden hat und wieder lernt, mit ihr umzugehen, dann drückt sich dies im Traum häufig durch eine Schulsituation oder mittels eines Klassenzimmers aus. Auch wenn der Träumende versucht, alte überholte Ideen und Konzepte abzulegen, oder wenn er lernt, anders mit Macht und Gefühlen der Unzulänglichkeit umzugehen, brechen sich seine Empfindungen in diesem Traumbild Bahn. Ein- oder Vorsagen ist in dieser Schule nicht möglich, Schwänzen erst recht nicht. Hier ist unser Ich zur Leistung aufgerufen. Die Schule ist ein wichtiger Teil im Leben jedes Menschen. Sie ist auch der Ort, an dem man in der Regel die ersten Beziehungen außerhalb der Familie knüpft, und daher kann sie die Möglichkeit symbolisieren, um neue Beziehungen zu erfahren. Auch Konkurrenzfähigkeit und Gruppenzugehörigkeit lernt man zuerst in der Schule kennen. Schule fordert meist auf, aus Erfahrungen zu lernen. Manchmal weist die darauf hin, daß man in nächster Zeit mit einer Prüfung des Schicksals rechnen muß. Da hier das Lernen im Vordergrund steht, kann man vermuten, daß größere Veränderungen auf Sie zukommen. Sie müssen sich wieder einmal umstellen und sich mit neuen Seiten der Welt vertraut machen. Was der Traum bedeutet, falls man wieder im Traum zur Schule ging, hängt im wesentlichen auch von der persönliche Einstellung zur Schulzeit ab. Vielleicht braucht man auch nur eine neue geistige Herausforderung oder ein größeres Betätigungsfeld für den eigenen Verstand, z.B. durch das Studium eines neuen Faches oder ein neues Hobby. Doch wenn man wie viele andere – die Schule haßte, dann weist ein Traum, in dem man wieder die Schulbank drückte, darauf hin, daß der Schatten der unrühmlichen Schulzeit noch immer auf einem liegt. Er will vielleicht sagen, man sollte sich von der Vorstellung befreien, daß man arbeiten muß, um zu leben, statt zu leben um zu arbeiten. Er rät einem, nach Möglichkeiten zu suchen, die eine positive Einstellung zum Alltagsleben fördert.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist das Leben selbst die Schule.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Ärger bekommen; - hineingehen: sorgenvolle Zukunft; - sich darin befinden: man sollte sich davor hüten, begangene Fehler und Irrtümer zu wiederholen; auch: man sollte sich davor hüten, sich über wichtige Entscheidungen zu wenig Gedanken zu machen und an bedeutende Aufgaben leichtfertig heranzugehen; - herauskommen: die ausgestandene Angst ist vorüber. (europ.) : - das Leben wird einem neue Prüfungen auferlegen; - sehen: man ist im Begriff, eine bereits einmal begangene Dummheit zu wiederholen und sollte aus einer Erfahrung lernen; bringt Unangenehmes und mahnt uns jederzeit fleißig zu sein; - eine besuchen: verheißt Auszeichnung im literarischen Schaffen; - das eigene frühere Schulgebäude besuchen: Unzufriedenheit und Entmutigungen überschatten die Gegenwart; - selbst ein junger Schüler sein: Sorgen und Rückschläge werden bewirken, daß man sich nach den einfachen Verantwortungen und Freuden vergangener Zeiten sehnt; - sich als Erwachsener auf der Schulbank sitzen sehen: man muß jetzt einiges aus seiner Kinder- und Jugendzeit verarbeiten; außerdem will das Leben einem eine Lektion erteilen, damit man versteht, daß man als Mensch immer nur "Schüler" ist; - die gestellten Aufgaben nicht richtig machen: man ist im Begriff etwas zu unternehmen, was man nicht versteht; - Kinder in der Schule sehen: man wird in den Genuß von Wohlergehen und Wohlstand kommen; - einen Lehrer dort sehen: man wird lernen und Vergnügen genießen; - selbst unterrichten: man strebt literarische Fähigkeiten an; doch müssen zunächst die notwendigen Dinge im Leben vorankommen. (ind. ) : - besuchen: deine Zukunft ist gesichert; Glück; - halten: du bist leicht erregbar; - darin sein: du wirst Unangenehmes erleben; - voller Kinder: viele Sorgen; - Kinder hineinführen: du sorgst gut für die Deinen. (Siehe auch "Lehrer", "Reifeprüfung")






