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Trauminterpretation

Allgemein:

- Wenn im Traum Drogen eine Rolle spielen, deutet dies darauf hin, daß der Träumende vielleicht Hilfe von außen braucht, damit er sein Bewußtsein verändern kann. - Nimmt der Träumende in seinem Traum Drogen, dann glaubt er, die Kontrolle über sein Leben verloren zu haben und sich auf äußere Reizmittel verlassen zu müssen. - Ein unangenehmes Drogenerlebnis im Traum kann auf die Angst, den Verstand zu verlieren, zurückgeführt werden. - Muß sich der Träumende gegen seinen Willen Drogen verabreichen lassen, so ist eine mögliche Deutung, daß der Träumende gezwungen wird, eine unangenehme Wahrheit zu akzeptieren.

Psychologisch:

- Möglicherweise versucht der Träumende unter Zuhilfenahme von Drogen, die Realität zu leugnen. - Sie können aber auch ein Heilfaktor bei der Wiederherstellung des inneren Gleichgewichts sein. - Werden dem Träumenden von einem Fachkundigen Drogen im Sinne von Medikamenten verabreicht, so bedeutet dies, daß er das größere Wissen eines anderen Menschen annimmt. - Erwirbt der Träumende Drogen auf illegalem Weg, läßt dies auf eine überhöhte Risikobereitschaft schließen.

Spirituell:

Bestimmte Drogen dienen dem Ziel, einen euphorischen Zustand oder eine Bewußtseinsveränderung herbeizuführen. So gesehen sind sie eine Methode der Erkenntnisförderung. Doch bleibt der Wert solcher Erkenntnis zweifelhaft, da sie eine Folge der Droge und nicht auf natürliche Weise induziert ist.

Volkstümlich:

(europ.) : - eine erfolgreiche Spekulation; man ist von viel Klatsch umgeben. (Siehe auch "Opium", "Rausch")

Allgemein:

Junge symbolisiert oft die männlich-intellektuelle Seite der Persönlichkeit, vor allem Verstand und Willen; er fordert dann meist auf, das Leben bewußter und aktiver selbst in die Hand zu nehmen und zu gestalten. Ist man im Traum ein Junge, so weist dies den Träumenden auch darauf hin, daß er noch lange nicht erwachsen ist. Seine Fähigkeiten sind daher also noch nicht voll entwickelt und ihm fehlt jegliche Reife. (Siehe auch "Menschen")

Allgemein:

Nadel kann als Phallussymbol für sexuelle Bedürfnisse stehen. Nadeln im Traum verweisen in der Regel auf Unangenehmes. Häufiger warnt sie vor Gegnern, die man nicht ernst genug nimmt, weil die einem nur "Nadelstiche" (Sticheleien) zufügen. Aber sie können auch die Macht des Heilens symbolisieren. Es muß eine Vorstellung oder ein Wissen von außen eingeführt werden; dies schmerzt vielleicht, aber es wird den Träumenden innerlich helfen.

Psychologisch:

Die Fähigkeit, zu durchdringenden Einsichten über den eigenen Zustand zu gelangen, kann bei der Bewältigung des Alltagslebens helfen. Die Deutung des Traums hängt davon ab, ob der Träumende die Nadel selbst verwendet oder ob eine andere Person ihn damit behandelt. Wer sich mit einer Nadel schon einmal in den Finger gestochen hat, kennt den Schmerz, den dieses kleine Instrument verursachen kann. Als Traumbild steht die Nadel als Symbol für physische oder psychische Schmerzen des Träumenden. Sie deutet auf Überempfindlichkeit oder auf Hemmungen in der Sexualität hin, aber auch auf die kleinen Sticheleien, die wir im Alltagsleben über uns ergehen lassen müssen; die Kleinigkeit, die sich zum Streit ausweiten könnte.

Spirituell:

Eine Nadel kann auf männliche Sexualität verweisen, aber auch auf eine durchdringende Einsicht, die unsere Sicht des Lebens verändert.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sehen: Unangenehmes steht bevor; - sich an einer stechen: Zank und Streit stehen dir bevor; - finden: bleibe bei der Wahrheit, sonst machst du alles noch schlimmer, als es ist; - verlieren: freundschaftliche Beziehungen werden sich lösen; - geschenkt bekommen: ärgerliche Vorkommnissen ausgesetzt werden. (europ.) : - Verluste in der Freundschaft, böse Nachrichten; - Tannennadeln: langes Leben, Gesundheit; - aus Metall sehen: man hat Anfeindungen durch andere zu erwarten; - eine verwenden: eine Warnung vor bevorstehender Not, in der man zu Unrecht an Sympathie einbüßt; - eine einfädeln: man wird einem die Fürsorge über andere zum eigenen Haushalt auferlegen; - mit einer sinnlos hantieren: durch sein eigenes Verhalten wird man sich Feinde schaffen; - nach einer suchen: deutet auf unnötige Sorgen hin; - eine finden: man hat Freunde, die einem schätzen; - zerbrechen: symbolisiert Einsamkeit und Armut; - sich mit einer stechen: bedeutet den Verlust eines Freundes; Enttäuschungen in der Liebe. (ind. ) : - finden: behalte deine Ruhe sonst wirst du in Streit geraten; - eine erhalten: du wirst dich von einem Freund trennen müssen; - viele erhalten: du wirst dich von deinen Freunden trennen müssen. (Siehe auch "Dorn", "Phallus")

Allgemein:

Ein Regal in einem Traum ist ein Hinweis auf das Bedürfnis des Träumenden, etwas aufzubewahren oder in Ordnung zu halten. So kann etwa ein Weinregal eine Aufforderung sein, daß der Träumende sein soziales Leben unter die Lupe nehmen muß, während ein Schuhregal das Bedürfnis spiegelt, die beste Methode des Fortschritts zu ergründen.

Psychologisch:

Das Regal im Traum, unabhängig davon, was es aufbewahren soll, kann ein Hinweis darauf sein, daß der Träumende zu sehr an Altem hängt. Es ist an der Zeit, sich von Eigenschaften, Meinungen und Idealen zu trennen, die ihm auf dem Weg zur Ganzheitlichkeit nicht mehr dienlich sind.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert das Regal im Traum einen kostbaren Schatz des Wissens.

Volkstümlich:

(europ.) : - leere: prophezeien einem Verlust und Schwermut; Pläne werden durchkreuzt; - volle: bedeuten die baldige Erfüllung von Hoffnungen und den Erfolg von Bemühungen oder Anstrengungen.

Allgemein:

Handelt es sich bei dem Schreibtisch im Traum um einen alten - etwa um eine alte Schulbank oder um einen antiken Schreibtisch -, dann sollte der Träumende vielleicht zu alten Werten, Gewohnheiten oder Lehren zurückkehren. Geht es jedoch um einen gewöhnlichen Büroschreibtisch, dann muß der Träumende vielleicht überdenken, wie er in Zukunft seinen Alltag besser bewältigen kann.

Psychologisch:

Sitzt der Träumende in seinem Traum am Schreibtisch eines anderen Menschen, dann könnte dies ein Hinweis auf fehlendes Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten sein.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene erinnert der Schreibtisch daran, daß tägliche Rituale und Disziplin im Alltag hilfreich spirituelle Praktiken sein können.

Volkstümlich:

(arab. ) : - davor sitzen: zu arbeiten haben. (europ.) : - ist er verschlossen: man muß mit schlechten Nachrichten rechnen; - an einem geöffneten sitzen: es wird alles gut gehen. (ind. ) : - die Wissenschaft hat es dir angetan. (Siehe auch "Tisch")

Allgemein:

Von Bedeutung im Traumhaus sind selbstverständlich auch die Treppen. Sie sollen gepflegt und ganz sein, von gleichen Abstand der Stufen. Sie verbinden als Symbol die verschiedenen Stockwerke unserer Persönlichkeit. Wo im Traum eine Stufe fehlt oder das Geländer brüchig ist, da besteht in uns eine Stück "Haltlosigkeit". Zu manchen Räumen führen verwickelte, sehr umständliche Treppen oder Leitern; besonders häufig ist der Abstieg in den Keller oder der steile Aufstieg in die Dachräume nicht in Ordnung.

Psychologisch:

Die Treppe ist ein Traumsymbol für Übergangssituationen und die Verbindung der verschiedenen Persönlichkeitsbereiche des Träumenden. Aus eigener Kraft verfolgt man ein Ziel. Wichtig für die Traumdeutung ist, ob der Träumende die Treppe hinauf- oder hinabsteigt. Geht er sie hinauf, bedeutet dies, daß er sich auf dem Weg zu einer höheren Bewußtseinsstufe befindet, das Höherwollen in geistiger, sozialer und materieller Hinsicht. Wenn es also im Traum auf der Treppe aufwärts geht, wird sich im Wachleben unsere Position vielleicht verbessern, sie kann eventuell sogar angehoben werden; geht es abwärts, warnt das Unbewußte vor einem möglichen Abgleiten. Sie verbindet als Symbol die verschiedenen Etagen unserer Persönlichkeit miteinander. Die Anzahl der Stufen geben Auskunft über die Länge des noch zurückzulegenden Weges. Wenn eine Stufe oder ein Teil des Geländers fehlt, zeigt das eine innere Unsicherheit an, die es zu beseitigen gilt. Wendeltreppen lassen erkennen, wie schwer es ist, im Leben nach oben zu kommen.

Volkstümlich:

(arab. ) : - hinaufsteigen: deine Geschäfte werden nur langsam vorwärtsschreiten; - hinabsteigen: leichten Verdienst bekommen; - herabfallen: dir steht ein kummervolles Leben bevor; auch: man sollte einen Fehler noch rechtzeitig erkennen. (europ.) : - sehen: mahnt, auf seinen Ruf zu achten, da er in Gefahr ist; - hinaufsteigen: man beginnt einen geistigen Aufstieg, der einem über die Niederungen des Alltags hinaushebt, doch muß man mit beschwerlichen Hindernissen und Lebensverhältnissen rechnen; auch: sagt Reichtum und Glück sowie die Erfüllung eines Wunsches voraus; Page 1403 1402 - hinabsteigen: nach vielen Anstrengungen ist jetzt eine Erleichterung in Sicht, denn man erreicht eine gesunde Ebene; auch: man ist bei Menschen, die man demnächst aufsuchen wird, herzlich willkommen; man wird in seinen Angelegenheiten kein Glück haben; die Liebesbeziehung wird ungünstig sein; - hinunterfallen: man wird das Opfer von Haß und Neid; - von einer in die Tiefe stürzen: man wird bald eine schmerzliche Ernüchterung erfahren; - breite und schöne Treppen: verheißen Reichtümer und Ehre; - andere eine Treppe hinabsteigen sehen: Vergnügen wird von mißlichen Umständen verdrängt; - auf einer Treppenstufe sitzen: prophezeit langsam wachsenden Reichtum und Freude. (ind. ) : - hinaufsteigen: du wirst mühsam um deine Existenz kämpfen müssen; - hinabsteigen: deine Lebensverhältnisse bessern sich; - sehen: Freude, Vorteil. (Siehe auch "Gebäude", "Haus", "Hintertreppe", "Leiter", "Lift", "Steigen", "Stockwerk")