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Trauminterpretation

Allgemein:

Fast immer verweist ein Haus im Traum auf die Seele, auf die Art und Weise, wie der Träumende sein Leben "baut", und auf seine innere Befindlichkeit. Die verschiedenen Räume und Bereiche innerhalb eines Hauses stehen dabei für die Persönlichkeitsanteile und für die Erfahrungen des Träumenden. Haus kann insgesamt oder mit den im Traum auftauchenden einzelnen Teilen gedeutet werden. Das ganze Haus symbolisiert meist die Lebenssituation, in der sich der Träumer befindet, wobei folgende Begleitumstände wichtig sind: - Haus bauen oder besitzen zeigt eine günstige weitere Situation mit Erfolgen und finanziellen Gewinnen an. - Haus abreißen deutet auf eine bevorstehende Veränderung des Lebens, die auch darin bestehen kann, daß man ein Problem aus dem Weg räumt. - Haus brennen kann auf zukünftiges Glück hinweisen. - Dach steht für den geistigen Bereich, für Intellekt und Verstand, die vielleicht überbetont werden. - Dachboden bringt das Bedürfnis nach Geborgenheit zum Vorschein. - Küche kann die materiellen Grundbedürfnisse verkörpern oder den Wunsch nach mehr Abwechslung zeigen. - Schlafzimmer symbolisiert oft die Haltung zur Sexualität, teilweise aber auch mangelndes Interesse an bestimmten Dingen, um die man sich mehr kümmern müßte. - Wohnzimmer deutet auf das Bedürfnis nach mehr Erholung und Entspannung oder nach Geselligkeit hin. - Badezimmer kann bedeuten, daß man sich moralisch reinwaschen möchte; dahinter stehen oft Schuldgefühle. - Toilette zeigt an, daß man sich von Belastungen der Vergangenheit und den damit verbundenen inneren Spannungen befreien sollte. - Keller symbolisiert das Unbewußte mit den Trieben und die materiellen Bedürfnisse. - Fundamente stehen für die Grundlagen des Lebens; das kann sich sowohl auf materielle Sicherheit als auch auf Einstellungen, Erwartungen und Ziele beziehen. Page 657 656

Psychologisch:

Das Haus versinnbildlicht meist die eigene, höchstpersönliche "Wohnung" des Träumers, bzw. sein Ego, seine Persönlichkeit. Die einzelnen Räume stehen für die verschiedenen Funktionen. Es gibt Aufschluß über unsere innere und äußere Verfassung. Schon bei Artemidoros stellt es im übertragenen Sinn den menschlichen Körper dar. Aufschlußreich ist dabei die Art des Hauses. Ist es eine Luxusvilla oder eine Hütte, ein Schloß oder ein Bauernhaus? Je nachdem signalisiert es dem Mann ein Bedürfnis nach beruflichem Aufstieg oder Sicherheit, bzw. Geborgenheit, denn das Haus ist ein weibliches Symbol. Als Frau sollte man beim Haus als Traumbild zunächst an sich selbst denken. Was für ein Haus ist es, ein schönes Bauwerk oder eine Ruine? Sind vielleicht Sie selbst das eine oder andere? Welche Möbel sind darin und wer bewohnt es? Die Antworten verwenden Sie zur Deutung des Traumes. Räume: - Arbeitszimmer: Wie sieht es mit Ihrer Arbeitsdisziplin aus? Berufliche und andere praktische Arbeit im Traum bedeutet auch: Beziehungsarbeit, seelische Verarbeitung von (eigenen oder fremden) seelischen Einstellungen u.a.m. - Das Badezimmer im Haus spiegelt die Einstellung des Träumenden zu persönlicher Sauberkeit und seine intimsten Gedanken und Beschäftigungen. Wer häufig von Badezimmern träumt, bei dem steht eine innerliche Reinigung an. Das bedeutet, daß diese Person sich um eine klare Lebensweise bemühen sollte. Im Badezimmer spielt das Wasser eine hervorragende Rolle und damit ist auch der Gefühlsbereich des Träumers oder der Träumerin angesprochen. Gefühle bedeuten auch: Seelische Bedürfnisse, Wünsche und Ängste, inneres Verlangen und persönliche Lebensträume und Glaubensentscheidungen! - Die Bibliothek symbolisiert den Geist und die Art, wie der Träumende Informationen aufnimmt und speichert. Räume mit vielen Büchern zeigen auch an, daß Sie etwas für Sie Wichtiges lernen müssen. Versuchen Sie festzustellen, welche Bücher dort in den Regalen stehen. Das verweist auf das Gebiet, in dem Sie etwas zu lernen haben. Außerdem ist eine umfangreichere Bibliothek ein Symbol für eine Gesamtsicht, für eine persönliche Bildung, der es gelingt oder die danach sucht, sich ein eigenes Bild von der Welt im ganzen zu machen. Ihre Weltanschauung und Ihr Weltbild sind hier Traumthema. - Das Büro wie jeder Arbeitsraum im Haus verweist auf den Beruf beziehungsweise die Erwerbstätigkeit des Träumers. Es ist wichtig zu beachten, wie die Stimmung in dem Büro ist und wer anwesend ist. Schauen Sie auch, was sich in diesem Büro abspielt und ob es voll oder eher leer ist. - Der Dachboden steht für Erfahrungen der Vergangenheit und für alte Erinnerungen. Auf ihm werden oft vergessene oder verdrängte Schwierigkeiten, Erlebnisse oder Gefühle verstaut. Er kann auch familiäre Verhaltensmuster und Einstellungen illustrieren, die den Träumenden weitergegeben wurden. Fragen Sie sich z.B., was Sie an überholten Konzepten mit sich herumschleppen. - Das Eßzimmer ist teilweise wie das Wohnzimmer als Ort der entspannten Kommunikation zu sehen, allerdings steht hier die Nahrung im Vordergrund, und damit sind auch der Genuß und der Prozeß der Verinnerlichung angesprochen. Wovon ernähren Sie sich? Was schlucken Sie? Was verleiben Sie sich ein? Und in welcher Stimmung, unter welchen Umständen geschieht dies? - So wird auch heute noch die Fassade eines Hauses auf der psychischen Ebene als die der Gesellschaft zugewandten Seite des Menschen bezeichnet, sie ist der äußere Schein, die Persönlichkeit. - Die Diele oder der Flur des Hauses versinnbildlichen, wie der Träumende anderen Menschen begegnet und wie er sich auf sie bezieht. Der Flur verbindet unterschiedliche Räume und verbildlicht die Verbindung verschiedener Eigenschaften des Träumers. Er markiert oft einen Übergang von einem (Bewußtseins-) Zustand zu einem anderen. - Die Garage ist der Ort des Wagens und der Werkzeuge. Hier bringt man etwas in Ordnung und hier ruht die Bewegung. Was tun Sie dort im Traum? - Der Keller in seiner Dunkelheit, beziehungsweise das Souterrain eines Hauses stellt in der Regel das Unterbewußte dar und all jene Erfahrungen, die der Träumende, weil er nicht angemessen mit ihnen umgehen konnte, verdrängt hat. Außerdem werden diese Räumlichkeiten mit der Lebensenergie des Träumenden in Verbindung gebracht und mit der Sexualität. Er verbildlicht die seelische Tiefe und symbolisiert auch oft die seelischen Grundüberzeugungen oder Grundgegebenheiten. Auch: Kellerkind – verborgene Qualitäten und ungeliebte Talente, die ans Licht wollen. - Die Küche als Ort der Nahrungszu- und -verarbeitung ist als das Mütterlich-Weibliche und der Ort der Verarbeitung von Informationen zu sehen. Die Küche ist der Ort der Umwandlung. Das Rohe wird zum Gekochten und Genießbaren, es entsteht Kultur. Wenn man sich verändert und differenzierter wird, tritt häufig die Küche als Traumsymbol auf, speziell bei Klienten in einer Psychotherapie. Bei Personen mit Eßproblemen verweist die Küche auf diese Probleme. Schauen Sie, wie Sie die Küche charakterisieren würden und welche Nahrungsmittel dort zu finden sind. Zur Informationsverarbeitung der Seele von Erlebnissen dienen auch Wohn- und Arbeitsräume. - Das Schlafzimmer wird als Bild des Sexuallebens betrachtet. Es repräsentiert den Ort der Sicherheit, an dem sich der Träumende entspannen und so sinnlich sein darf, wie er will. Es verbildlicht nicht nur die Sexualität, sondern auch den Tod und die Geburt des Träumers. Es ist der intimste Innenraum. Manchmal verweist das Schlafzimmer auf eine unbewußte Lebensführung, speziell dann, wenn man im Traum als einzigen Raum das Schlafzimmer sieht oder wenn der Träumer dort einen Schlafenden bemerkt. - Die Toilette ist ein Ort, an dem Entleerung oder Beseitigung stattfindet. Von der Toilette wird oft geträumt, wenn der Träumer sich von alten Erinnerungen und Schuldgefühlen befreit. Träume von der Toilette hängen auch oft mit der Verdauung (in jeder Hinsicht) zusammen. - Turmzimmer: Im Turm ist man der Welt entrückt, deswegen sprechen wir auch vom Elfenbeinturm der Intellektuellen. Geistige Probleme, Wachstumsaufgaben. - Veranda kann sehr Unterschiedliches bedeuten. Auf der einen Seite steht es für Entspannung, auf der anderen Seite deutet es ein Gefühl ausgeschlossen zu sein an. Man bleibt "außen vor" und der Kontakt zum Inneren bricht ab. Auf der anderen Seite kann man von der Veranda aus die Welt betrachten und somit ist in diesem Traumsymbol auch der Überblick oder der persönliche Abstand zu manchen Vorgängen angedeutet. - Das Wohnzimmer steht für Entspannung, allerdings im Gegensatz zum Schlafzimmer für eine gesellschaftliche, sozusagen öffentliche Entspannung. Es geht hier um Kommunikation im Freundeskreis oder um das Treffen der Familie. Geht man von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an. Hierbei ist zu beachten, von welchem Zimmer man ausgeht und wohin man sich begibt. Hauseinrichtung: - Badewanne: Die Badewanne verweist auf eine anstehende Reinigung und Entspannung. Bei dieser Reinigung müssen Sie sich in Ihr Gefühl begeben. - Bilder/Tapeten: Das Motiv, die Formen und Farben usw. sind wichtig und sollten symbolisch gedeutet werden. - Buch: Es muß etwas Wichtiges gelernt werden. Wie lautet der Titel des Buches, wer ist der Autor? Das Leben hält eine wichtige Mitteilung oder Erkenntnis für Sie bereit. - Das Dach der Dachstuhl übersetzen den Kopf des Träumers in seinen verstandesmäßigen Funktionen, ebenso die oberen Etagen (das "Oberstübchen"). Dies ist damit zu erklären, daß man von diesen Räumen aus den weitesten Blick und die meiste Ruhe hat. Mit diesem Symbol wird auch bisweilen auf höhere Bewußtseinsstufen verwiesen. - Die Fassade bedeutet die "Persona", die soziale Rolle oder gesellschaftliche Maske, die wir der Außenwelt gegenüber repräsentieren. Was steckt hinter der Fassade? - Fenster verweisen primär auf unsere Körperöffnungen und speziell auf unsere Augen und damit auf die seelische Verbindung von Eigenem und Fremdem. Das Fenster verweist ferner auf das Licht unseres Bewußtseins und auf unsere Wahrnehmung. Kann man aus dem Fenster hinaussehen oder ist es durch Vorhänge oder Gardinen verhängt (Bewußtseinsschleier)? Page 658 657 - Mit dem Fußboden sind immer unsere Grundlage und Prinzipien angesprochen. Es geht hier um die Erdung, das heißt, um die Organisation des Alltagslebens und die tatsächliche Verwirklichung von Ideen und Absichten. - Kamin: Der offene Kamin: Mit dem Feuer des Kamins sind Gemütlichkeit und Wärme angesprochen. Ein kalter Kamin weist auf Gefühlskälte und Entfremdung hin. - Öffnungen werden meistens dem sexuellen Bereich zugesprochen. - Als Medium für den Übergang zu einem Zustand in einen anderen oder als Kanal der Hitze zeigt der Schornstein im Traum, wie der Träumende mit seinen Gefühlen und mit seiner inneren Wärme umgeht. Der Schornstein verweist auf der einen Seite auch auf die Verschmutzung der Luft, und damit auf eine Trübung des intellektuellen Überblicks und des geistigen Horizonts. Auf der anderen Seite leitet er aber auch giftige Gase aus dem Haus ab und trägt wesentlich zu einem gedeihlichen und kontinuierlichen Erhalt des Feuers bei. Welche dieser gegensätzlichen Bedeutung im konkreten Fall angesprochen ist, ist dem Träumer oder der Träumerin meist spontan klar. In seltenen Fällen ist hier auch die Verbindung zum Schornsteinfeger zu beachten, der als bekanntes Glückssymbol gilt. - Die Stockwerke sind dementsprechend einzelne Körperregionen oder seelische Bereiche, auf die das Unbewußte hinweisen möchte. Die verschiedene Stockwerke kann man auch als die unterschiedlichen Bewußtseinsschichten sehen: Man kann die Stockwerke auch auf den physischen Körper des Träumers beziehen. - Die Treppen im Haus verweisen auf die Verbindung zwischen den verschiedenen Stockwerken und Fluren. Der Auf- und Abstieg ist meistens auf das Bewußtsein des Träumers oder der Träumerin zu beziehen. Nach Freud deuten sie jedoch wegen des Rhythmus beim Treppensteigen auf die an- und absteigende Erregungskurve des Orgasmus hin. - Türen verweisen wie die Fenster auf unsere Körperöffnungen, bieten aber auch oft Ausblicke auf neue Möglichkeiten und Perspektiven. Geschlossene oder verschlossene Türen stellen häufig eine Warnung dar, in manchen Fällen mögen sie auch auf Neugierde verweisen. Hauszustände: Der Traum schildert den Zustand der einzelnen Regionen und was an ihnen renoviert werden müßte. - Ein altes, baufälliges Haus will uns daran erinnern, daß wir notwendige Aufbauarbeiten oder Korrekturen an uns selbst vornehmen sollten. Es deutet auf Vernachlässigungen der Persönlichkeit des Träumers. Kümmern Sie sich um sich selbst. Was muß erneuert und/oder verstärkt werden? Gelegentlich drückt Sich in diesem Traumbild eine Sehnsucht und/oder Abwehr gegenüber dem "einfachen Leben" aus. - Das Haus, in dem wir arbeiten, gibt Hinweise auf unser Berufsleben und was darum geändert werden müßte. - Die Luxusvilla umschreibt oft, daß wir nach außen mehr scheinen möchten, als wir in Wirklichkeit sind. - Brennendes Haus: Ein Hausbrand zeigt eine Verwandlung an, aber auch Aggressionen, die nicht ausgelebt werden (können). Es kann sich auch um einen Verweis auf sehr zerstörerische Eigenschaften handeln. Ein Neuanfang ist nötig. Enorme Energien wollen gelebt und beantwortet werden. - Ein großes Haus mit vielen Räumen weist auf das Wachstum des Bewußtseins hin und auf eine Differenzierung der Persönlichkeit. Oftmals tritt solch ein Haus im Traum auf, wenn der Träumer oder die Träumerin automatisch nur eine Seite ihrer Persönlichkeit entwickeln oder leben.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist das Haus im Traum ein Symbol für Sicherheit und versinnbildlicht daher Schutz und die Große Mutter. Wie die Stadt und der Tempel symbolisiert das Haus den Mittelpunkt der Welt und das Abbild des Universums.

Volkstümlich:

(arab. ) : - Träumt der Kaiser, er lasse Häuser in seinem Land bauen, wird er es mit Menschen besiedeln, an denen er seine Freude haben wird entsprechend der Schönheit der Häuser; ein gemeiner Mann wird erleben, wie seine Sippe und sein Besitz wachsen und gedeihen. - Baut einer ein Haus aus Ziegelsteinen mit Zement, wird der Traum sich ebenso an ihm erfüllen, nur daß es dabei nicht ohne Gewalt und Zwang vonstatten geht, weil die Ziegel im Feuer gebrannt werden müssen; ist das Bauwerk teils aus Luftziegeln, teils aus Holz, werden der Reichtum ansehnlicher, die Menschen angesehener sein wegen des Holzes, das dabei ist. - allgemein: ein Haus symbolisiert ein Vorhaben, daß sich nur mit geduld realisieren läßt; - bauen: glückliche Geschäfte in Aussicht haben; man besitzt genug Energie um etwas besonderes zu leisten; man hat sein Schicksal selbst in der Hand; - kaufen: in gute Verhältnisse gelangen; - hell abbrennen sehen ohne Rauch: Glück in der Liebe haben; - abbrennen mit Rauch: Liebe und Verdruß zugleich erleiden; - einstürzen sehen: Eintritt trauriger Verhältnisse, die sich aber nicht ändern lassen; die Hoffnungen werden in sich zusammenfallen und Pläne werden sich in Luft auflösen; - sehr altes, baufälliges sehen: man wird versuchen dich zu demütigen; - einreißen sehen: deine Unternehmungen werden von vielfachen Hindernissen durchkreuzt werden; - sein eigenes verlassen und zurückschauen: man wird in Zukunft in beruflicher oder privater Hinsicht neue Wege einschlagen. (europ.) : - Symbol für den Körper des Menschen und seinen inneren oder äußeren Zustand; Dach = Kopf; Türen = Geschlechtsteile; Fenster = Nebenorgane geschlechtlicher Art; Fassade = die äußere Erscheinung; das obere Stockwerk = die Stirn und das Gehirn; die mittlere Etage den Brustkorbbereich; bei Frauen der Balkon = Brust und Brüste; die Hochparterre = Eingeweide; zu ebener Erde und in den Kellerräumen = Beine und Füße; Fundament = geistige und materielle Grundlage des Lebens; - für Männer, eins (Luxusvilla, Bauernhaus) sehen: Bedürfnis nach Ehrgeiz, beruflichen Aufstieg; Sicherheit; - für Frauen, Zustand des Hauses: zeigt die Träumerin in der jetzigen Situation; - öfters alte Häuser sehen: man hat Angst vor dem Altern; - bauen: Erfolg im Erwerbs- und Liebesleben, treue Mitarbeiter; günstige Verhältnisse; - mit anderen zusammen eins bauen: gute Freunde werden einem in mancher Lebenslage hilfreich unter die Arme greifen; - mit vielen Stockwerken: bedeutet einen sehr großen Gewinn; - ein leeres sehen: man hat einige Gelegenheiten im Leben versäumt; - besitzen: bringt sorglose Tage; - ein stilvolles besitzen: bald ein schöneres Zuhause beziehen; - decken: es stehen Verluste bevor; - abputzen sehen: verwickelte Verhältnisse werden sich klären; - kaufen: Wohlstand; - ausbessern: du wirst Besuch erhalten; - ein brennendes: zeigt großen Gewinn an; unerwartetes Glück; - sehr baufälliges sehen: hüte dich, dein Leichtsinn stürzt dich ins Unglück; - in einem baufälligen wohnen: man sollte jetzt sehr auf seine Gesundheit achten; Page 659 658 - aus einem ausziehen: Gewinn und Glück; - sein eigenes verlassen: eröffnet neue Wege für die Zukunft; - ein fremdes verlassen: Gewinn, Vorteil; - brennende Häuser: Anzeichen eines verbesserten Geschicks; - einreißen: Streit mit Nachbarn; man ist stark genug, um aufkommende Hindernisse zu überwinden; - abbrechen sehen: ein Hindernis wird beiseite geräumt werden; - einstürzen sehen: man wird von einem unerwarteten Todesfall benachrichtigt werden; für den Ledigen: Verlust des Liebhabers; auch: Ziele und Hoffnungen lassen sich nicht erfolgreich verwirklichen; Verluste drohen. (ind. ) : - Baut einer auf dem Grund und Boden Häuser, verheißt es Zuwachs an Hab und Gut und eine gute Haushaltung; einem, der kein Land besitzt, oder einem Einsiedler prophezeit es ein hohes Maß an seelischen Kräften. Entsprechend bedeuten Neubauten Zuwachs an Hab und Gut, baut einer nur für sich allein, wird er sein eigenes Hab und Gut vermehren, tut er es auch zu Nutzen anderer, wird er viele andere mit seinen reichen Mitteln fördern. - Träumt einer, sein Haus sei größer, fester und lichter geworden, zeigt es Freude und irdischen Reichtum an; einem Einsiedler prophezeit es die Fülle beschaulichen Lebens. Entsprechend bedeuten Schäden am Haus für jeden von ihnen Unheil. - Träumt jemand, es öffneten sich plötzlich in seinem Haus unbekannte Türen und Tore, wird er aus der Welt scheiden und seine Seele aus dem Leibe fahren, auf natürliche oder unnatürliche Weise. - Offnen sich die Türen und Tore nach dem Innern des Hauses, bedeutet es den Untergang seines Geschlechts; wenn nach außen, den eigenen Tod oder den der nicht blutsverwandten Hausgenossen. - abbrechen: du wirst dich verändern müssen; - bauen: du wirst treue Dienstboten haben; - einstürzen sehen: Krankheit; - brennen sehen: ein unerwarteter Todesfall im Kreise deiner Bekannten; Unglück in Geschäften. - Hat man Wasser in seinem Haus vergossen, wird er entsprechend dessen Menge Kummer haben, jedoch nicht in Zorn geraten. - Träumt einer, er sprenge Wasser in seinem Haus, wird er so viel Sorgen und Not haben, wie er Wasser sprengte. Hat er aber das Haus nur besprengt, um den Staub zu löschen, wird er dem Übelstand ein wenig abhelfen. - Träumt ein Mächtiger, er reinige mit Besen sein Haus, das voller Schmutz ist, und werfe den Kehricht auf eine bekannte Stelle, wird er sein Vermögen in Ordnung bringen und anderswo deponieren, ein einfacher Mann wird Not und Sorgen, die ihn bedrücken, loswerden. - Reinigt jemand sein Haus von Spinnweben, wird er von seinen Fehlern und Mängeln gereinigt werden; träumt er aber, es wären Spinnweben an seinen Kleidern oder an seinem Gesicht hängengeblieben, wird er in arge Bedrängnis kommen entsprechend dem Netzwerk, das die Spinnen webten. - Tüncht einer sein Haus und ist die Tünche weiß und feucht, wird er Freude und Mühsal zugleich haben, ersteres wegen der weißen Farbe, letzteres wegen der Feuchtigkeit; ist der Anstrich schwarz, wird er in arge Bedrängnis und Kümmernis kommen. (Siehe auch "Gasthaus", "Gebäude", "Heim", "Stadt" und Bezeichnungen der einzelne Teile des Hauses)

Allgemein:

Ein Blatt im Traum steht für eine Zeit des Wachstums oder für die Zeit an sich. Blatt (am Baum) versinnbildlicht vor allem Gefühle, Gedanken und andere psychische Vorgänge in uns selbst; je nachdem, ob es sprießt, voll ausgebildet, verwelkt oder abgefallen ist, gibt es Auskunft darüber, ob diese Teile der Psyche im Werden oder Vergehen sind. Unter anderem kann man folgende Bedeutungen ableiten: - Sprießende Blätter zeigen aufkeimende Bedürfnisse und Hoffnungen an, die gute Aussichten auf Erfüllung haben. - Grüne Blätter sind ein Hinweis auf Hoffnung und neue Möglichkeiten und bestätigen, daß man ans Ziel seiner Wünsche gelangen wird. - Verwelkte Blätter symbolisieren eine Phase der Trauer und Unproduktivität oder den Herbst. - Bunte, verwelkte oder abgefallene Blätter warnen vor Enttäuschungen, Mißerfolgen und Sorgen oder können die in uns absterbenden Hoffnungen, Gefühle und Gedanken verkörpern, von denen man Abschied nehmen muß. - Umherwirbelnde Blätter können ein Warnzeichen sein, das besagt, daß man innerlich haltlos geworden ist, die Orientierung und den rechten Weg verloren hat. - Viele Blätter (zum Beispiel ein Laubhaufen) stehen für die Vielfalt von Gedanken und Ideen. Page 272 271

Psychologisch:

Wenn man sein Leben im Rückblick als Ganzes betrachtet, können Blätter im Traum Hinweise auf einen bestimmten Lebensabschnitt geben - vielleicht auf eine Zeit, die bedeutungsvoll und kreativ war. Meist sind sie wie der Ast ein Teil des Lebensbaums. - Frische Blätter deuten also auf ein gesundes Leben hin. - Sehen wir verwelkte im Traum, macht uns das Unbewußte auf eine schwache Stelle in unserem Seelenhaushalt aufmerksam, auf Enttäuschungen, die wir verwinden müssen. - Auch fallende Blätter sind ein Zeichen dafür, daß wir etwas tun müssen, um unser seelisches Gleichgewicht wiederzufinden.

Spirituell:

Blätter symbolisieren Fruchtbarkeit und Wachstum. Weil jedes Blatt einzigartig ist, kann der Traum auch als Hinweis auf die Schönheit der Schöpfung gedeutet werden.

Volkstümlich:

(arab. ) : - grüne an Bäumen: deuten auf Glück und Gesundheit; - grüne sehen: Freude; - fallen sehen: gefährliche Krankheit; - dürre und verwelkte: Krankheit, Not und Verzweiflung. (europ.) : - grüne: Erfolg im Geschäft; Erfüllung eines Wunsches; neue Ideen; - abpflücken, schöne: gute Nachricht; - fallen sehen: Enttäuschungen, Krankheit und Leid; Unheil; Mißgeschick; kann auch den Angehörigen treffen; - bunte, welke: Enttäuschungen in der Liebe; Niederlagen; Verluste; Tod eines Freundes. (ind. ) : - grüne: ein Wunsch wird dir erfüllt werden; - welke: auch im späteren Leben willst du ohne Sorgen sein, daher spare schon jetzt; - fallende: man soll anderen Menschen nichts Böses wünschen; - auf dem Boden liegende: dein Alter wird ohne Sorgen sein. (Siehe auch "Ast", "Baum", "Laub")

Volkstümlich:

(europ.) : - geehrt werden: Traum des Gegenteils; Mißgeschick; - an der Ehrung eines anderen teilnehmen: Glück und Ehre. (Siehe auch "Ehre", "Fest")

Psychologisch:

Kindheitsträume sind häufig nostalgisch, Jugendträume hingegen oft Wunscherfüllungen. Dennoch können solche Träume uns auch nahelegen, unsere Einstellungen zu Jugendlichen neu zu überdenken, unsere Jugendlichkeit auf einem Gebiet zurückzugewinnen oder vielleicht das Leben nicht nur vom Seniorenstandpunkt aus zu sehen. Ein Jugendtraum könnte einen Hinweis sein, daß wir uns von Verpflichtungen, die häufig zur Last werden, befreien und ein bißchen Bewegungsfreiheit zurückgewinnen sollten. Macht man sich vielleicht übertriebene Sorgen um Dinge, die sich bei unvoreingenommener Betrachtung sich viel einfacher darstellen würden? Leidet man unter Streß, den man sich selber macht? Handelt der oder die Jugendliche im Traum typisch für sein Alter? Falls dies zutrieft, könnte der Traum mahnend auf das eigene derzeitige unreife Verhalten anspielen: Vielleicht hat man Vorurteile, handelt unüberlegt, ist boshaft oder eifersüchtig in einer Weise, die man bei einem Teenager als dumm und unproduktiv bezeichnen würde. (Siehe auch "Kinder", "Schule")

Allgemein:

Wer sie sucht oder ißt, will etwas für seine Gesundheit tun, um so im Leben mehr Erfolg haben zu können.

Psychologisch:

Nach C.G. Jung symbolisieren Kräuter den Heilungsvorgang. In der traditionellen Deutung war es ein Unglückszeichen, von Kräutern zu träumen - und als Warnung zu verstehen, daß man in nächster Zeit niemandem vertrauen sollte, weil die "Kräuterhexe" auch als "Giftmischerin" verrufen war. Wer also ein heilsames Kräutlein brauchte, war undurchschaubaren Vorgängen ausgeliefert, die mit allerlei abergläubischen Befürchtungen in Zusammenhang gebracht wurden. Im Zweifelsfall ließ man die Kräuter lieber weg, denn "gegen den Teufel ist kein Kraut gewachsen".

Volkstümlich:

(arab. ) : - essen: ein hohes Alter erreichen; - suchen: Gewinn; - selbst sammeln: man wird sich bald um einen kranken Verwandten kümmern müssen; - pressen: du wirst Heilmittel brauchen; - wohlriechende: Eitelkeit; - verkaufen: man wird sich demnächst für das Wohl der Allgemeinheit einsetzen; - pflanzen: sich über eine lang andauernde Gesundheit freuen dürfen. (europ.) : - oder Gemüse essen: verheißt Gesundheit und langes Leben; bedeutet Erfolg und Gewinn im Geschäft; - suchen: man wird seine oder anderer Menschen Gesundheit pflegen; - verschiedene sortieren: man wird etwas entdecken, was für die Allgemeinheit nützlich ist; - pressen: man wird Arzneien benötigen; - in einer Drogerie kaufen: man wird zu einem Kranken gerufen werden, um ihn zu pflegen; - Melisse und andere Heilkräuter: zeigen berufliche Zufriedenheit und herzliche Freundschaften an; - Giftkräuter: sind eine Warnung vor Feinden; (ind. ) : - essen: Vorteile in allen Dingen; - suchen: Krankheit und Kummer. Page 840 839

Allgemein:

Zum Keller- wie zum Küchentraum zieht man vorteilhaft Jugenderinnerungen heran. Diese beiden Räume werden vom Kind bekanntlich sehr eindrücklich erlebt. Doch wird man bald erkennen, daß sie auch allgemein gültigen Symbol- Charakter haben. Nur darf man nicht ausgehen von Küche und Keller, wie sie sich, durchtechnisiert, der befriedigten Hausfrau darbieten. Eine echte Küche ist der Ort des häuslichen Herdes, ein Ort des Feuers. Hier wird die Speise unter allerlei Manipulation genießbar gemacht (ähnlich wie im mittleren Verdauungstrakt des Darmes). Darum wird der Bauch oft die Küche des Leibes genannt und haben Küchenträume u.a. mit unserer seelischen Verdauung zu tun. Die Küche ist der Ort weiblicher Herrschaft. Weibliches hantiert da oft laut und eigenwillig aus überlieferten Instinkten heraus. Deshalb meint die Mutter, eine Köchin oder irgend eine kräftig in der Traumküche hantierende Frau einfach das ernährende mütterliche Leben in uns selbst. Wie mancher Mann projiziert sein undifferenziertes Wünschen, das teilhaben möchte an primitiver Lebensspeise und das er ins Nur- Sexuelle mißversteht, auf das "Küchenpersonal". In alten Küchen ist Dämmerung, flackert gespenstiger Feuerschein, in ihr hat weiblich geisterhaftes Handeln seine Wohnung, dem Manne unbegreiflich. Und doch muß er als ein Dr. Faust von Zeit zu Zeit hinab an den Lebensherd zu den heißen Grundmächten des Lebens - die Küche ist besetzt von den eigenartigsten Phantasien: von den höchsten Intuitionen eines alchemistischen Wandlungsprozesses, den die Seele durchzumachen hat, bis zu den handgreiflichsten Vorstellungen sexueller Art (Pfanne, Feuerloch, Mörser und Stößel...)

Psychologisch:

Für die meisten Menschen ist die Küche das "Herz" des Hauses. Sie ist der Ort, von dem aus der Mensch in die Welt hinaustritt und zu dem er zurückkehrt. Im Traum kann die Küche die Mutter oder die Funktion der Mutter symbolisieren. Sie ist normalerweise der am stärksten belebte Raum im Inneren eines Hauses, und daher ist sie auch der Ort, an dem viele Beziehungen gefestigt werden und an dem viel Austausch stattfindet. Die Dinge, die im Traum in der Küche geschehen, weisen auf Ehe-, Partnerschafts- oder Familienprobleme hin. Die Küche im Traum ist nicht nur ein Ort der kreativen Kommunikation sondern auch in der Regel Ort der Wärme und des Wohlbefindens. Sie stellt den häuslichen Anteil einer Frau dar. Viele Gegenstände in der Traumküche deuten nach Freud auf sexuelle Wünsche hin (Pfanne, Feuerloch, Kartoffelstampfer und so weiter), nach deren Erfüllung man sich sehnt. Wer in der Küche arbeitet, der scheut keinen Weg, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Die Küche ist im Traum und in der Wirklichkeit der Ort im Haus, an dem die Nahrung für die Familie zubereitet wird. Im übertragenen Sinne wird die Nahrungsumwandlung als Umwandlung der seelischen Energie gesehen. Küchenträume haben somit viel mit unserer seelischen Verdauung zu tun. Küche versteht man meist ähnlich wie Koch. Zuweilen verheißt sie eine gesicherte materielle Existenz oder bringt den Wunsch nach Abwechslung zum Vorschein.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene stellt die Küche im Traum Transformation und Veränderung von der Art dar, die der Träumende selbst wünscht und die ihm nicht aufgezwungen wird. Die Rituale, in deren Zentrum der Herd und das Herdfeuer stehen, sind ein bedeutsamer Teil der spirituellen Entwicklung.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sehen oder sich darin aufhalten: hüte dich vor Verleumdungen; Klatschereien; - darin kochen: guter Hausstand. (europ.) : - zeigt baldige Verlobung oder Verheiratung an, verkündet eine glückliche Häuslichkeit; auch: Nachricht aus der Entfernung; generell ein gutes Omen, es sei denn, die Küche ist spärlich möbliert oder unaufgeräumt; - sehen: ein lieb und wert gehaltener Gegenstand wird von einem anderen zerbrochen werden; - Bei einer Frau bedeutet eine einladende und ordentliche Küche, daß sie zahlreiche interessante Dinge erleben wird. (ind. ) : - sehen: guter Hausstand. (Siehe auch "Haus", "Herd", "Kochen") Page 852 851

Allgemein:

Wenn sich der Träumende in seinem Traum auf einer Party befindet, geschieht dies, um ihn auf seine sozialen Fähigkeiten oder auf ihr Fehlen aufmerksam zu machen. Vielleicht ist er im Alltag eher schüchtern und mag solche Zusammenkünfte nicht so sehr, aber im Traum genießt er die Gesellschaft der Menschen auf der Party; im Traum hat er ein ausgeprägtes Bewußtsein dessen, wohin er gehört. Page 1057 1056

Psychologisch:

Jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben das Bedürfnis nach Festlichkeit. Befindet sich der Träumende in seinem Traum auf einer Party, dann ist dies ein Hinweis auf dieses Bedürfnis. Die Zusammenkunft mit anderen Menschen sorgt dafür, daß eine glückliche Stimmung entsteht.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist die Party im Traum ein Hinweis auf fehlenden Frohsinn und auf das Vorhandensein zwanghafter Ernsthaftigkeit.

Volkstümlich:

(europ.) : - an einer teilnehmen: ein günstiges Omen; - selbst der Gastgeber sein: sehr ungünstiges Zeichen; je besser der Verlauf der Party, desto schlechter das Omen.

Allgemein:

Eine Schüssel mit Essen stellt im Traum die Fähigkeit des Träumenden dar, andere Menschen zu nähren und zu unterstützen. Eine Schale mit Blumen kann ein Geschenk oder ein Talent symbolisieren, während eine Schüssel Wasser das emotionale Spektrum symbolisiert.

Psychologisch:

Hohle Behältnisse wie Schüsseln, Schalen und Vasen werden in der Regel mit aufnehmenden und empfangenden Aspekt der weiblichen, intuitiven Seite in Verbindung gebracht.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene steht eine Schüssel im Traum, vor allem wenn sie mit Wasser gefüllt ist, für das weibliche Prinzip und für Fruchtbarkeit.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sehen: zu einem Essen eingeladen werden; - leere: die Zukunft wird besser ausfallen, als bislang vermutet; - volle: hüte dich vor Verschwendungssucht; - zerbrochen: in der unmittelbaren Zukunft wird man bei einem bestimmten Vorfall mit dem Schrecken davonkommen, sollte sich aber gegen bevorstehende Schwierigkeiten wappnen. (europ.) : - volle mit Essen sehen: man wird eine Einladung erhalten oder Besuch bekommen; auch: man sollte sich in Zukunft etwas mäßigen und Hab und Gut besser einteilen, um nicht in Not zu geraten; - leere sehen: Enttäuschungen und Schreck; die Hoffnung oder ein erwarteter Besuch oder eine Einladung verwirklicht sich nicht; - fallen lassen oder zerbrechen: neuen geselligen Verkehr finden, der einem Glück und Vorteile bringt; - aus einer essen oder trinken: ist unnatürlich – sofern man verliebt ist, muß man mit Schwierigkeiten rechnen und sollte nicht das erste Objekt der Zuneigung heiraten. (ind. ) : - zerbrechen: du bekommst ein Geschenk; - kaufen: du hast Ärger/Verdruß in der Familie; - zerschlagen: Zänkereien; - sehen: eine Einladung; - irdene (aus Erde): bescheidenes Auskommen. (Siehe auch "Gefäß", "Schale")

Allgemein:

Im Traum hat der Topf die Bedeutung von Nahrung und Fürsorglichkeit und signalisiert eine aufnahmefähige Stimmung. Ähnlich wie ein großer Kessel einen Verdrängungsprozeß symbolisieren kann, stellt ein Topf oder eine Pfanne möglicherweise die Fähigkeit dar, verschiedenen "Zutaten" zu vermischen und etwas völlig Neues daraus zu schaffen.

Psychologisch:

Das Gefäß (siehe dort), auf den meist auch ein Deckel paßt, kann natürlich wie andere Gefäße sexuell gedeutet werden. Manchmal verweist uns das Unbewußte aber auch auf das Sprichwort "Jeder Topf findet seinen Deckel", was übersetzt heißen soll, wir müßten im täglichen Leben schlagfertiger sein, um uns durchzusetzen. Läuft der Topf über, sollten wir im Wachleben nicht zu überschäumend reagieren. Wird in dem Traumtopf alles mögliche durcheinander gemengt, weist das wohl auf die Tatsache hin, daß wir im Wachleben gern alles in einem Topf werfen, keinen Unterschied zwischen Gut und Böse machen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene verweist der Topf im Traum wie alle Gefäße auf das Weibliche Prinzip - in der Regel auf seinen pflegenden Aspekt.

Volkstümlich:

(arab. ) : - deutet auf Nahrung; läßt auf bevorstehenden Reichtum hoffen; - zerbrechen: deine Hoffnung wird sich nicht erfüllen. (europ.) : - Töpfe, Pfannen: verheißen eine Einladung zu einem Polterabend; auch: ein Zeichen für kommende Enttäuschungen; man lasse bei seinen Planungen Vorsicht walten und bespreche diese mit niemandem; - einen sehen: man läßt sich von unwichtigen Ereignissen ärgern; - Sieht eine junge Frau einen Topf mit siedendem Wasser, stehen angenehme gesellschaftliche Verpflichtungen ins Haus. Ein zerbrochener oder rostiger Topf verkündet Enttäuschungen. Page 1391 1390 (ind. ) : - sehen: eine vorübergehende Gefahr; - vollen sehen: Zunahme des Vermögens; - zerbrechen: es kommen harte Zeiten für dich; - beim Hafner: durch die Schuld deiner Frau wird sich das Glück wieder von Haus und Hof abwenden; (Siehe auch "Gefäß", "Kessel", "Kreis")

Allgemein:

Die Entdeckung eines neuen Zimmers in der eigenen Wohnung ist ein hochinteressantes Traumsymbol, weil es über den Zustand der eigenen gesamten Persönlichkeit sehr viel aussagt. Frauen träumen von einer derartigen Entdeckung häufiger als Männer, vor allem dann, wenn sie an Wendepunkten ihres Lebens angekommen sind. Fühlt man sich in einem engen Zimmer eingeschlossen, kann das auf Vereinsamung hinweisen, vor allem bei geschlossenen Türen und Fenstern.

Psychologisch:

Zimmer verkörpert als Teil des Hauses einen Teil der Persönlichkeit oder einen Lebensabschnitt. Das kann auf Verschlossenheit gegenüber anderen hinweisen, denen man sich und seine Pläne nicht offenbaren will. Wer ruhelos von einem Zimmer ins andere geht, dessen Standpunkt verändert sich von einem Augenblick zum anderen, wobei sich meist ein Wechsel in den psychischen Anlagen des Träumer erkennen läßt. Gehen wir im Traum von einem dunklen Raum in einen hell erleuchteten, gelangen wir von einem unbewußten Zustand in einen bewußten oder anders ausgedrückt: Die Lehren, die der Traum uns erteilt, sollten wir im Wachleben beherzigt werden. Sieht das Zimmer genauso aus, wie es in Wirklichkeit ist, wird uns vielleicht bald Langeweile packen, die zu dem Entschluß führt, unsere jetzige Umgebung bald zu verlassen, um anderswo glücklicher zu werden.

Volkstümlich:

(arab. ) : - leeres betreten: in Einsamkeit leben müssen; - schön möblisiertes und tapeziertes: dir wird alles nach Wunsch gehen; - dunkles, unheimliches und schmutziges: dich werden unangenehme Erlebnisse betrüben; - in einem bekannten sein: man läuft Gefahr auf der Stelle zu treten; - in einem fremden sein: man wird mit Veränderungen, möglicherweise mit einem Ortswechsel zu rechnen haben. (europ.) : - eines sehen: im Leben wird sich etwas verändern; - schönes, wohnliches: bedeutet plötzliches Glück; entweder durch eine Erbschaft von unbekannten Verwandten oder durch Spekulationsgewinne; - ärmlich eingerichtetes: verheißt Hilfe in der Not; - ein fremdes: signalisiert Erfolg, nachdem man schon fast die Hoffnungen aufgegeben hatten; - darin leben: es könnte sich ein Ortswechsel ergeben; - ein leeres: will man sein Lebensstil verbessern, geht das nicht ohne Eigenleistung; - Bei einer jungen Frau zeigt der Traum von einem schön und gut eingerichteten Zimmer an, daß ein wohlhabender Mann um ihre Hand anhalten wird. Ist das Zimmer jedoch einfach eingerichtet, wird sie sich wohl mit wenig begnügen müssen. (ind. ) : - haben: man wird dich verlassen; - helles: du kannst mit einer Beförderung rechnen; - schön tapeziert: guter Fortgang deines Gewerbes; - mit schönen Gemälden: du hast unbescheidene Wünsche; - hell erleuchtet: große Festlichkeiten; - malen oder tapezieren lassen: du wirst Veränderungen erleben;

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