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Trauminterpretation

Volkstümlich:

(arab. ) : - empfangen: unerwartete Einnahme. (europ.) : - erhalten: du empfängst einen angenehmen Brief, deutet auf gute Nachrichten; - erteilen: du machst dich unbeliebt.

Allgemein:

- Baby ist das Symbol der unbewußten Sehnsucht nach Geborgenheit. - Wer ein Baby trägt, hat noch eine ganze Weile sein Päckchen zu tragen und erreicht gesteckte Ziele erst nach vielen Mühen. - Ein Baby stillen: Man sollte seine Pflicht erfüllen auch wenn es schwer fällt. - Wer schöne Babys sieht, kann schöne Freundschaften schließen. - Häßliche Babys deuten auf kleine Unebenheiten im eigenen Charakter hin. - Ein totes Baby läßt manchmal auf ein schlechtes Erinnerungsvermögen schließen.

Psychologisch:

Das Baby kann im Traum einen realen Kinderwunsch ausdrücken oder mit einer Schwangerschaft oder Geburt im Zusammenhang stehen. Trifft dies nicht zu, symbolisiert es die Kindlichkeit und Unreife des Träumenden. Das bedeutet dann, daß bestimmte Wesenszüge der träumenden Person noch nicht oder erst ungenügend entwickelt sind und also gehegt und gepflegt werden wollen. Ein Baby im Traum kann auch für den Beginn von etwas Neuem stehen.

Volkstümlich:

(europ.) : - besonders schönes und sauberes: verheißt Liebe und Freundschaft; - allgemein sehen: Unglück und Kummer; - ein schlafendes: die Zukunft entwickelt sich bestens; - eins füttern: es stehen noch manche Mühen bevor, bis man die Anerkennung der Umwelt erntet; - schreien hören: schlechte Gesundheit und Enttäuschungen stehen bevor; - ein krankes schreit: die Geschäfte sind im Moment rückläufig; - totes: man wird bald von einem Todesfall hören; - selbst eines zur Welt bringen: etwas Neues, eine neue Lebensrichtung oder Idee, wird in einem geboren; - eine Frau stillt eines an ihrer Brust: entweder sie wünscht sich sehnlichst ein eigenes Kind, oder sie möchte einem anderen helfen, es betreuen und umsorgen; - Wenn eine Frau Ihr eigenes Baby stillt, wird Sie von demjenigen hintergangen, dem Sie am meisten vertraute. - Ihr fiebergeschütteltes Baby auf den Arm nehmen: psychische Qualen stehen bevor. (Siehe auch "Menschen", "Puppe") Page 203 202

Psychologisch:

Kindheitsträume sind häufig nostalgisch, Jugendträume hingegen oft Wunscherfüllungen. Dennoch können solche Träume uns auch nahelegen, unsere Einstellungen zu Jugendlichen neu zu überdenken, unsere Jugendlichkeit auf einem Gebiet zurückzugewinnen oder vielleicht das Leben nicht nur vom Seniorenstandpunkt aus zu sehen. Ein Jugendtraum könnte einen Hinweis sein, daß wir uns von Verpflichtungen, die häufig zur Last werden, befreien und ein bißchen Bewegungsfreiheit zurückgewinnen sollten. Macht man sich vielleicht übertriebene Sorgen um Dinge, die sich bei unvoreingenommener Betrachtung sich viel einfacher darstellen würden? Leidet man unter Streß, den man sich selber macht? Handelt der oder die Jugendliche im Traum typisch für sein Alter? Falls dies zutrieft, könnte der Traum mahnend auf das eigene derzeitige unreife Verhalten anspielen: Vielleicht hat man Vorurteile, handelt unüberlegt, ist boshaft oder eifersüchtig in einer Weise, die man bei einem Teenager als dumm und unproduktiv bezeichnen würde. (Siehe auch "Kinder", "Schule")

Allgemein:

Militär (Soldaten) deuten altindische Traumbücher als Angst oder bevorstehende Aufregungen. Oft kommen darin auch sexuelle (teils masochistische) Bedürfnisse zum Vorschein.

Psychologisch:

Das Traumbild von militärischen Anlagen oder Soldaten ist dem des Helden ähnlich. Es steht für den Drang des Träumenden nach Geltung, Selbstbestätigung und Abenteuer. Ebenso kann sich darin Aggressivität und unreife Männlichkeit des Träumenden ausdrücken. Wird der Traum bzw. die Traumhandlung als unangenehm empfunden, will der Träumende genannte Eigenschaften ändern und sich weiterentwickeln. Wer im Traum beim Militär ist und dort strammstehen muß, hat im Wachleben vielleicht eine schlechte Haltung, sollte mehr Disziplin beweisen. Wer als ehemaliger Soldat vom Militär träumt, steht oft vor irgendeiner Prüfung oder einem Ereignis, bei dem er sich als durchsetzungsfähig erweisen muß. Längerdienende Soldaten träumen übrigens meist nicht vom Militär, weil es wohl zu ihrem Alltagsleben gehört und deshalb aus ihren Traumbildern Page 961960

Volkstümlich:

(europ.) : - Stillt eine Frau ihr Baby, findet sie eine angenehme Anstellung. - Einer jungen Frau verkündet dieser Traum, daß sie ehrenvolle Vertrauenspositionen einnehmen wird. - Sieht ein Mann seine Frau ihr Baby stillen, so prophezeit dies Harmonie und Frieden in seinen Unternehmungen. (Siehe auch "Baby", "Frau")

Psychologisch:

Wer im Traum einen Tarnanzug trägt, versteckt unter Umständen etwas (vielleicht seine wahren Gefühle).