Trauminterpretation
Allgemein:
Von einem Abgrund zu träumen, deutet darauf hin, daß der Träumende in sich selbst das sogenannte "Faß ohne Boden" oder die Leere erkennt. Dies ist ein Aspekt des Unbekannten, dem sich jeder Mensch irgendwann im Leben stellen muß. Hinter dem Bild verbirgt sich ein riskantes Unterfangen, welches der Träumende anzugehen hat, ohne zu wissen, was dabei herauskommen wird. Abgrund kann man unterschiedlich interpretieren, abhängig von den Begleitumständen. Folgende Symbole kommen recht oft mit ähnlicher Bedeutung vor: - In einen Abgrund schauen kann bedeuten, daß man ins eigene Unbewußte blickt und dabei Dinge wahrnimmt, die man lieber nicht erkannt hätte; vielleicht kündigt der Blick in den Abgrund auch bevorstehende Gefahren an, die sich aus dem eigenen Verhalten, Handeln und Wollen ergeben können. Man darf aber kommenden Gefahren tapfer entgegensehen, weil man sie rechtzeitig erkennt, daß man ihnen ausweichen kann und sie meistern wird. Page 117 116 - Ganz nahe an einem Abgrund stehen warnt häufig vor einem "Absturz" in Kummer, Sorgen und Not, wenn man zum Beispiel die bisherigen Absichten beibehält. - Gleitet man in den Abgrund, ist das als noch massivere Warnung zu verstehen, zeigt vielleicht auch an, daß man den Schwierigkeiten nicht mehr entgehen wird. - Stürzt man in einen Abgrund hinab, kann das eine bevorstehende persönliche Katastrophe ankündigen, die nicht mehr aufzuhalten ist. Je nach den persönlichen Lebensumständen bedeutet der Sturz auch, daß man in ein unerwartetes Glück fallen wird, insbesondere bei weicher Landung auf dem Grund. Oft steht aber auch seelischer Kummer ins Haus, manchmal setzt der Traum dann auch eine momentane Lage aus dem realen Leben ins Bild um (etwa den Sturz aus dem Bett, dem ein sofortiges erwachen folgt). - Günstig zu deuten ist es, wenn man Steine in den Abgrund wirft oder Felsbrocken hinabrollt; das symbolisiert die Befreiung von Sorgen und Nöten, die wie ein Fels auf der Seele lasteten. - Wirft man einen Menschen in den Abgrund, wird man sich voraussichtlich bald aus einer zwischenmenschlichen Beziehung lösen, die nur noch eine Belastung darstellte. - Sich davon abwenden: vor Tatsachen die Augen verschließen. - In den Abgrund hinuntersteigen: Man sollte den Grund für eine scheinbar ausweglose Lage finden, damit man sie leichter überwinden, also wieder nach oben kommen kann. - Eine Brücke (siehe dort) über den Abgrund finden: Man kann Schwierigkeiten überbrücken, die sich im Wachleben vor einem auftun.
Psychologisch:
Ein Abgrund steht im Traum als Warn- oder Gefahrensignal. Durch ihn werden kritische Situationen oder Lebensschwierigkeiten symbolisiert. Allerdings muß man den Zusammenhang betrachten: Führt der Weg nur bis an den Abgrund und endet dann, bedeutet dies eine Warnung für den Träumenden; er soll umkehren. Es kann aber auch sein, daß ein steiniger, steiler oder beschwerlich aussehender Weg durch den Abgrund führt. Dies ist dann ein Hinweis dafür, daß man sich seiner Situation bewußt werden und den Weg in seine eigenen Tiefen beschreiten soll. Der Traum weist auf eine Angst vor Kontroll- oder Identitätsverlust oder vor dem Scheitern in irgendeiner Hinsicht. Positiver ausgedrückt: Es ist möglich, die eigenen Grenzen oder gegenwärtigen Erfahrungen zu überschreiten. Hält man sich im Traum an einem Geländer fest und sah - angsterfüllt - in einen Abgrund (auch reißenden Strom, Sturzbach, Wasserfall usw.), so lebt man gerade in einer kritischen Situation, in der man sich gerade noch halten kann. War der Boden unter den Füßen glitschig oder hatte die Brücke Risse, ist das Problem noch nicht gelöst, die Belastung noch nicht durchgestanden. Eine Aufforderung, im eigenen Umfeld genauer hinzusehen, wer (oder was) einem zu Fall bringen könnte. Steht man aber auf festem, trockenem Boden, hat man eine Krise gerade bewältigt, hatte aber noch nicht die nötige Ruhe, um den angefallenen Streß aufzuarbeiten. Hier ist Entspannung angesagt! Der Abgrund deutet auch darauf hin, daß sich der Träumende mit Gegensatzpaaren wie richtig und falsch oder gut und böse abfindet.
Spirituell:
Die Unterwelt und niedrige Dinge erscheinen in Träumen als Abgrund.
Volkstümlich:
(arab. ) : - allgemein: Unglück und Trübsal; - davor stehen: suche nicht mutwillig Gefahren auf; - einen von ferne sehen: eine Gefahr wird an dir vorübergehen; - tiefer und sumpfiger: Unglück bleibt dir nicht erspart. (europ.) : - sehen: das Unbewußte sieht eine Gefahr, die für den gegeben ist, der gesehen wird; Aura des Unglücks; - in einen Abgrund sehen: Krankheit, drohendes Unheil, Unfall, auch das Scheitern großer Pläne; - hineinstarren: es droht eine Eigentumsbeschlagnahmung, Streitigkeiten und Vorwürfe persönlicher Natur, so daß man nicht in der Lage ist, mit Alltagsproblemen umzugehen; - langsam in denselben hineingleiten: mit Trübsal und Kümmernissen ist zu rechnen; - in ihn hineinstürzen: eine große Erbschaft; unverhoffte frohe Botschaft; - andere in ihm sehen: die Lage eines anderen ist voraussichtlich katastrophal. (ind. ) : - sich davor fürchten: sei auf deine Gesundheit bedacht; - hineinfallen: Erfolg ist dir sicher; - jemanden hineinwerfen: von großer Last wirst du bald befreit; - fällt dein Freund hinein: bald wirst du von ihm Gutes hören; - einen Stein hineinwerfen: bald wirst du von einer schweren Sorge befreit sein; - jemanden daraus retten: das Schicksal wird dir helfen. Wer in einen Abgrund fällt, sagten die alten Ägypter, muß mit geschäftlichen Verlusten rechnen. (Siehe auch "Abstürzen")
Allgemein:
Auto kann allgemein als Sinnbild für Antriebe stehen, die das Handeln und Verhalten eines Menschen stark beeinflussen und ihn motivieren. Je nach den Begleitumständen ergeben sich oft die folgenden speziellen Bedeutungen: - Selbst ein Auto lenken zeigt an, daß man eine Angelegenheit fest im Griff hat und sie zu einem erfolgreichen Abschluß bringen wird; zum Teil wird man dadurch aber auch aufgefordert, mehr Aktivitäten zu entwickeln, um das Leben zu verändern und neue Ziele anzustreben. - Wer damit gut vorankommt, bei dem wird es auch im bewußten Leben gut vorwärtsgehen. - Das Lenken eines Fahrzeuges kann mehr mit der Richtung und dem Ziel in Verbindung gebracht werden. - Bedient der Träumer das Auto falsch, macht er auch im Wachzustand manches nicht richtig. - Es deutet auf Unabhängigkeit hin, wenn er allein in einem Auto ist. - Sitzt er in einem besonders schicken fremden Auto, möchte er möglicherweise mehr scheinen, als er in Wirklichkeit ist. - Das Dahinrasen in einem schnellen Auto bedeutet die Sehnsucht nach einem sexuellen Rauscherlebnis. Wenn dabei ein Unfall passierte, wohin wollten Sie fahren oder auf welcher Straße befanden Sie sich zur Zeit des Unfalls? Waren Sie im Fahrersitz? Dann bedeutet es Selbstsicherheit. - Sieg in einem Autorennen bedeutet, daß man bei der Verwirklichung von Zielen alle Konkurrenten und Hindernisse aus dem Weg räumen wird. - Auf mangelnde Verantwortung verweisen Träume, in denen der Träumende in seinem Auto sitzt, das (von ihm selbst oder von einer anderen Person) unvorsichtig gefahren wird. - Wird das Auto des Träumenden hingegen von einem anderen überholt, dann bedeutet dies, das er sich vernachlässigt fühlt. - Träumt man, daß er sein Fahrzeug wendet, so ist dies ein Hinweis darauf, daß man rückfällig wird oder eine Entscheidung rückgängig machen muß. - Beifahrer in einem Auto sein verkündet meist, daß man Hilfe von außen in einer Angelegenheit erwarten darf, die bereits im Gange ist; vielleicht wird man dadurch aber auch auf eine übermäßige Beeinflussung und Fremdbestimmung durch andere hingewiesen, die man abbauen sollte. Manchmal will der Träumende auch nur die Verantwortung für sein Leben auf einen anderen Menschen übertragen. - Kauft man ein Auto, weist das oft darauf hin, daß man im Begriff steht, das Leben zu verändern, und verheißt zugleich einen günstigen Ausgang der in Angriff genommenen Pläne. - Ein Verkehrsunfall verweist auf Versagensängste im Leben. - Brennende Autos, die in hellen Flammen stehen, sind Anzeichen für Erfolge, nur qualmende Autos dagegen warnen vor Mißerfolgen und körperlichen oder emotionalen Streß - Autopannen und -unfälle machen auf Hindernisse bei der Verwirklichung von Zielen aufmerksam, beispielsweise auf Konkurrenten; dann sollte man versuchen, diese Behinderungen zu erkennen und auszuschalten. - Verbotsschilder, die man übersieht verweisen auf die Lebensangst, die man durch allzu forsches Auftreten überwinden möchte. - Der Motor symbolisiert die wesentlichen Triebe, mit denen er konfrontiert ist. - Handelt der Traum hingegen von den Bremsen, dann zeigt dies seine Fähigkeit, eine Situation unter Kontrolle zu halten.
Psychologisch:
Traumszenarios mit Autos verarbeiten häufig die Art, wie der Träumende auf der psychischen oder emotionalen Ebene mit sich selbst umgeht. Ein Auto steht häufig für den persönlichen Raum, für die Erweiterung des Seins des Träumenden. Fährt man in einem Traum Auto, so ruft dies den persönlichen Antrieb ins Bewußtsein. Das Auto wird in der Traumpsychologie mit motorischer Energie gleichgestellt. Autos, die in Träumen von Männern auftauchen, symbolisieren daher ihre augenblickliche Beziehung zum Sex. Automobil steht oft für das eigene Ich, das es zu beherrschen gilt. Wenn der Träumer das Auto selbst fährt, kennzeichnet es oft seine Person - hier wird es als fahrbares Haus geschildert - oder was er im Alltagsleben darstellen möchte. Viele Angstträume - man überfährt jemanden, die Bremsen funktionieren nicht - hängen mit dem Automobil zusammen; sie beweisen, daß wir unseren Lebensstil ändern sollten, um keine Verluste zu erleiden. Das Auto ist im Traum wie auch in der Wirklichkeit ein individuelles Transportmittel. Da das Auto in der Realität oft als Statussymbol angesehen wird, kennzeichnet es im Traum je nach Größe und Marke auch wie der Träumende gerne von seiner Umwelt gesehen werden möchte. Wichtiger jedoch ist es, wie der Träumende im Traum mit dem Fahrzeug umgeht oder was bei der Fahrt geschieht. Eine Autofahrt versinnbildlicht ein Stück der Lebensreise. Tritt im Traum ein schneller Sportwagen auf, kann dieser auch sexuelle Bedeutung haben. Das rasante Fahren steht in diesem Fall für Bewegungsfreiheit und Geschwindigkeitsrausch und damit für die Sexualität, speziell für die freie Liebe. Träume vom Autofahren oder vom Auto selbst sind Symbole für den Rausch der Freiheit, für Unabhängigkeit, Energie und Potenz.
Spirituell:
Ein Auto symbolisiert spirituelle Richtung und Motivation. Page 199 198
Volkstümlich:
(europ.) : - nur eins sehen: wichtige Neuigkeiten; - darin mitfahren: Erfolg, Aufschwung, bessere Verhältnisse; - selbst lenken: man hat die eigene Sache fest in der Hand; Suche nach neuen Möglichkeiten, seinem Lebensziel näherzukommen; - sehr geschickt und sicher eins steuern: verspricht Erfolge aus eigener Kraft; - eines kaufen: Anbahnen eines neuen Unternehmens, das erfolgreich ist; beruflich rasch vorankommen; - aus einem aussteigen: das Ansehen nimmt Schaden; die Kompetenz wird in Frage gestellt; Rückschläge und Stagnation; - eines brennen sehen: gute Bedeutung, wenn man nur die Flammen sieht, schlechte Bedeutung bei schwarzen Rauch; - Autopanne: eine Reise wird vergeblich sein; der Spaß an einer Sache am Ende wird doch nicht so groß wie erwartet sein; - Autounfall: finanzieller Verlust; - in einem Autounfall verwickelt werden: man muß in einer bestimmten Angelegenheit mit starker Konkurrenz rechnen; - einen Zusammenstoß erleben: symbolisiert einen Rückschlag, weil man zu egoistisch an seinen Vorteilen bedacht war; - Autorennen gewinnen: man kommt seinen Konkurrenten oder Rivalen zuvor; - versuchen, fahrenden Autos auszuweichen: man tut gut daran, in Zukunft Rivalen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen, wie man es guten Gewissens verantworten kann; - Sucht eine junge Frau nach einem Auto, wird sie es nicht schaffen, die Aufmerksamkeit eines bestimmten Mannes auf sich zu lenken. (ind. ) : - fahren sehen: du wirst Neues erfahren; - selbst fahren: du wirst Mißerfolg haben. (Siehe auch "Autofahrt", "Reise", "Motorrad", "Schiff", "Bremse" oder andere Teile, die das Auto fahrbereit machen.)
Allgemein:
Grün symbolisiert die Hoffnungen, Empfindungen und den Frühling. Die Farbe deutet darauf hin, daß Liebesglück, Wohlstand und Freude bevorstehen. Nur das giftige Grün hat ein negatives Vorzeichen - es gilt als Farbe des Teufels.
Psychologisch:
Die Farbe des Frühlings, der Hoffnung, der Empfindungen, steht für die Beziehung des Träumers zur Wirklichkeit, zum einfachen Leben, dem er mehr Beachtung schenken sollte, weil er der Realität nicht entfliehen kann. Wenn im Frühling alles ergrünt, bedeutet dies Wachstum und neues Leben. Im Traum hat das Grün meist eine positive Bedeutung, in einigen Fällen kann es auch als Symbol für Unreife stehen.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Farbe: deine Zukunft wird sich günstig gestalten. (europ.) : - Sinnbild des Wachstums der Pflanzen, der unberührten Natur, aber auch des Giftig-Grünen, also Wertlosen; - als Farbe: bedeutet im allgemeinen Gutes; - grüne Augen sehen: deutet auf treue Freunde hin; - grünes Gesicht sehen: man wird einen Kranken pflegen müssen; - grünes Wasser: gutes Fortkommen; - grünes Kleid tragen: bringt Glück. (Siehe auch "Farben", "Gras", "Teufel")
Volkstümlich:
(europ.) : - mit einer neuen Kerze sehen: steht für eine erfreuliche Zukunft, Glück und Gesundheit; ohne Kerze bedeutet es das Gegenteil.
Allgemein:
Eine Kirche im Traum illustriert die Einstellung des Träumenden in bezug auf etablierte Religionen. Sie kann ein Ort der Zuflucht sein, besonders in dem Sinne, daß der Träumende seinen Glauben mit vielen anderen Menschen teilt. Dies steht möglicherweise in enger Verbindung zu einem Moral- oder Verhaltenskodex, den er ebenfalls mit anderen Menschen gemeinsam hat. Kirche kann für seelische Reifung, geistige Entwicklung manchmal auch für Religiosität stehen, wonach man streben sollte. Manchmal drückt dieses Symbol die menschliche Verbundenheit mit anderen aus. Der Altar zeigt den geistigen Willen an; das Tabernakel und die Hostie eine höhere geistige Dimension, die in das Leben einfließen soll. Betet man darin, wird sich eine Hoffnung erfüllen. Die brennende Kirche warnt vor Unglück, die einstürzende vor Gefahren, die man oft nicht bewältigen kann.
Psychologisch:
Man kann eine Kirche für schön halten oder auch nicht, aber ihr Anblick stellt eine Verbindung her zur Wertschätzung des Menschen für schöne Dinge, die sein Gefühl von Verehrung hervorhebt und verstärkt. Der Träumende tritt mit Lebenskräften in Verbindung, die ihn befähigen, sein Leben intensiver zu erfahren. Befindet sich der Träumende in einer Kirche, ist dies ein Fingerzeig an ihn, sich mehr mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen. Oft kommen Kirchen bei Menschen ohne religiöse Erziehung vor oder bei Menschen, die sich der Religion verschlossen haben. Die Seele des Träumenden versucht durch ein derartiges Bild ein Defizit zu kompensieren. Es kann aber auch sein, daß Kindheitserlebnisse mit dem Traumbild der Kirche verbunden sind, diesen sollte bei der Deutung des Traums nachgegangen werden. Auch bei unreligiösen Menschen oder Atheisten ist die Kirche eine Stätte der Besinnung. - Wenn der Weg in eine Kirche versperrt ist, hat man im Wachleben alltägliche Konflikte zu lösen. - Wer in der Kirche sitzt, sucht Ruhe und innere Ausgeglichenheit. - Der halbdunkle Raum dort kann auf das Ungewisse im Leben hinweisen, auf das Nicht- mehr- ein- noch- aus- Wissen. - Wenn in einer Kirche Obszönes geschieht, deutet das auf Unbeherrschtheit oder eine ernstzunehmende Störung im Intimleben hin. - Altägyptische Traumforscher glaubten, daß man Trost erhalte, wenn man sich in einem Gottesdienst befindet.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene kann eine Kirche im Traum zum "Zentrum der Welt" werden, da sie alles symbolisiert, was dem Träumenden heilig und grundlegend wichtig ist.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: du kannst mit kräftigem Schutz rechnen; man sollte von bestimmten Plänen absehen, die nicht mit dem Gewissen zu vereinbaren sind; - hineingehen oder sich darin befinden: du wirst in schlimmer Zeit Trost finden; auch: man wird die Kraft finden, böse und neidvolle Gedanken gegenüber einer gewissen Person abzulegen und dankbar für sein eigenes Leben zu sein; - darin beten: du wirst dich im Leid mit frommen Gedanken beruhigen; - darin singen und die Orgel spielen hören: Gottvertrauen wird dich beseelen; - Kirchengesang hören: entsprechend wie er empfunden wird kann dies ein freudiges oder trauriges Ereignis im Familienkreis sein. (europ.) : - Symbol des Opfers, wobei eine Erfüllung oder auch die Opferung des eigenen Glücks bevorstehen kann; - von weitem sehen: werden langerwartete Sehnsüchte enttäuscht; - sehen: warnt vor Hoch- und Übermut; man wird von einem ungerechten Vorhaben abgehalten; - eine in Dunkelheit getauchte: kündigt eine Beerdigung an; die Aussicht auf bessere Zeiten sind düster; - in eine hineingehen: man hat Gottesfurcht; auch: man hat etwas gutzumachen; - sich darin befinden: verheißt baldiges Ende bestehender Trübsal; Trost im Leid; - in einer beten: man wird das Gewünschte durch "Hilfe von oben" erreichen; - darin singen hören: deine Wünsche werden in Erfüllung gehen; - brennen sehen: schweres Unglück, Kriegsgefahr; man hat schlechte Grundsätze; - einstürzen sehen: ein Unglück steht bevor; man hat den Glauben an Gott verloren; - vernichtet sehen: du wirst in Not kommen; - daran vorbeigehen: du wirst dir üble Nachrede zuziehen. (ind. ) : - brennen sehen: Kriegsgefahr, schweres Unglück; - hineingehen: Fortschritt in allen Dingen. (Siehe auch "Gebäude", "Geistlicher", "Gottesdienst", "Religiöse Bilder", "Tempel")
Allgemein:
Die meisten Menschen kostümieren und maskieren sich gerne, ziehen also Kostüme an und gehen heiter auf Bälle oder Partys mit Masken oder Larven. Solche Episoden im Traum können weit wichtigere Aussagen enthalten, als wir annehmen. Wie bei den Kosmetika verändern wir mit alledem unser Aussehen, was Tarnung und Verstecken eines bestimmten Teils unserer Persönlichkeit bedeutet.
Psychologisch:
Wenn man im Traum ganz anders als gewohnt angezogen war, könnte das heißen, daß man mit einem Bereich im Wachleben – höchstwahrscheinlich mit dem Image – unzufrieden ist. Man sollte sich anhören, was der Traum einem sagen will: Ist es an der Zeit, ruhiger zu werden und alle Extravaganzen abzustreifen? Ist es Zeit, sich altersgemäß zu verhalten oder die Dinge lockerer zu sehen und etwas Neues auszuprobieren? Farbe und Beschaffenheit der Traumkleider verweisen vielleicht auf den Bereich des Lebens, der umgestaltet werden sollte. Ein historisches Kostüm, das man im Traum statt Alltagskleidung trug, könnte bedeuten, daß Einstellung oder Image altmodisch sind und auf den neusten Stand gebracht werden müßten; wenn man es auf einem Kostümfest oder auf der Bühne trug, ist es als Hinweis zu deuten, daß man sein wahres Ich verbergen bzw. eine Rolle spielt. Falls man sich aber in seiner Kostümierung wohler fühlte als in der Alltagskleidung, hat man offenbar ein Identitätsproblem zu lösen. (Siehe auch "Karneval", "Kleidung", "Kosmetika")
Allgemein:
Lachen (Gelächter) kann auf Sorgen und Probleme hinweisen; die damit verbundenen Spannungen lösen sich dann oft vorübergehend und er erlebt dies als Spannungsauflösung. Manchmal weist es darauf hin, daß man das Leben zu ernst nimmt. Wenn der Träumende in seinem Traum ausgelacht wird, zeigt dies, daß er fürchtet, lächerlich zu sein, oder daß er etwas Unpassendes getan hat und sich nun dafür schämt. Eine solche Zurückweisung ist eine schmerzhafte Erfahrung.
Psychologisch:
In der Regel gibt der Gegenstand der Belustigung Aufschluß über die Bedeutung des Traums für das Alltagsleben. Lacht der Träumende gemeinsam in einer Gruppe, verstärkt das gemeinsame Vergnügen das Gruppengefühl. Es ist gewissermaßen der befreiende Seufzer der Seele, daß man aus einer (verfahrenen?) Situation herausgefunden hat. Im Altertum verkehrte man Lachen in Weinen und Weinen in Lachen, was wir aus eigener Erfahrung nicht bestätigen können. Der Träumende wacht meistens während des Lachens auf; er lacht dann noch mit offenen Augen, weiß aber oft kaum mehr, warum.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist Lachen, vor allem über sich selbst, eine wichtige Errungenschaft des Träumenden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - deutet auf Traurigkeit; - andere lachen sehen: man wird von diesen getäuscht und hintergangen werden; - jemand hören ohne sein Gesicht zu sehen: man soll sich vor großer Gefahr hüten. (europ.) : - falsches Lachen: gilt für Tränen; die Sorgen sind größer, als es scheint; - vergnüglich ausgelassenes Lachen: eines der besten Omen; - andere lachen sehen: man hat eine Demütigung zu erwarten; - andere lachen hören: man wird den Spott oder die Schadenfreude anderer zu spüren bekommen; - hört man das Hohngelächter anderer: es erwartet einem Krankheit und enttäuschende Ereignisse; - selbst: bedeutet Erfolg bei allen Vorhaben und die Gesellschaft fröhlicher Menschen; - selbst übertrieben lachen über einen seltsamen Gegenstand: verheißt Enttäuschung und fehlende Harmonie in der Umgebung; - über das Pech anderer zu lachen: man wird zur Erfüllung der eigenen egoistischen Wünsche vorsätzlich die Freunde verletzen; - fröhliches Kindergelächter: gleichbedeutend mit Freude und Gesundheit; - lacht ein früherer Bekannter: ein vergangenes peinliches Ereignis taucht wieder auf, weil man es noch nicht ganz überwunden hat. (ind. ) : - hören: Unannehmlichkeiten; - selbst lachen: du wirst Grund zur Heiterkeit haben.
Allgemein:
Eine Tonne ist als Traumbild ein weniger gutes Vorzeichen, das den Träumenden stets zur Vorsicht mahnt; es könnten sich Widersacher in unmittelbarer Nähe befinden, die ihm vor allem in beruflichen Dingen schaden wollen. Um dieses Traumbild jedoch näher deuten zu können, muß auch der Tonneninhalt berücksichtigt werden.
Volkstümlich:
(europ.) : - offenbart das Suchen nach Mittel und Wegen, um die gegenwärtige Lage aufzubessern; verkündet aber auch, daß wir uns z.Zt. vergeblich abmühen, weil der eingeschlagene Weg nicht der richtige ist.
Volkstümlich:
(europ.) : - auf einer anwesend sein: ist ein ungünstiges Zeichen; man nehme sich vor Rivalen im Geschäftsleben und in der Liebe in acht; Schwierigkeiten liegen vor einem, die aus den eigenen Handlungen entstanden sind.






