Trauminterpretation
Volkstümlich:
(europ.) : - alter Schulden: gutes Vorzeichen; - für andere in einer Wirtschaft Getränke bezahlen: Leichtsinn und Danklosigkeit.
Allgemein:
Wenn Eis im Traum thematisiert wird, dann wendet sich der Träumende seinen Gefühlen zu. Er ist sich dessen bewußt, daß er mehr Kälte zeigt, als es ihm gut tut, und das er jede Regung von Wärme und Mitleid in sich zum Schweigen bringt. Die Folge ist Isolation und Einsamkeit. Je nach weiteren Begleitumständen weist es vielleicht auf allgemeine Gefühlsarmut oder auf das Erkalten von Gefühlen für einen bestimmten Menschen hin. Außerdem wird Eis traditionell noch wie folgt gedeutet: - Auf Eis gehen, schleudern oder stürzen warnt vor Spekulationen, die mit Mißerfolgen und Verlusten enden werden, weil sie zu riskant sind; diesen Hinweis aus dem Unbewußten sollte man unbedingt beachten. - Eis im Sommer sehen deutet oft an, daß ein Vorhaben unter keinem günstigen Stern steht und besser wieder aufgegeben werden sollte. - Eis essen kann ein Abenteuer ankündigen, vor dem man "Bauchschmerzen" hat und das gefährlich verlaufen wird.
Psychologisch:
Das Eis im Traum ist immer ein Gefahrensymbol. Es tritt in vielen verschiedenen Formen auf, beispielsweise als Eisdecke auf Flüssen und Seen. Bricht der Träumende ins Eis ein oder treibt auf einer Eisscholle auf einem Fluß oder im Meer, zeigt die Psyche Rotlicht an. Es ist auch eine Darstellung von Starrheit und Sprödigkeit, die daher rührt, daß der Träumende nicht versteht, was um ihn herum geschieht, und daß er Bedingungen schafft, in denen andere Menschen mit ihm nicht in Kontakt treten können. Gefühlsmäßiges ist eingefroren, Einsamkeit und mancherlei Nöte drohen. Die Angst vor dem Einfrieren enger Beziehungen ist, umgesetzt auf das Wachleben, die Lebensangst, der Komplex nicht weiterzukommen, in finanzieller oder erotischer Hinsicht einzubrechen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene symbolisiert Eis einen Teil des Selbst, der eingefroren ist und aufgetaut werden muß, bevor Fortschritte möglich sind. Page 397 396
Volkstümlich:
(arab. ) : - Eis bedeutet eine noch schlimmere Prüfung als Schnee und Hagel. - Die üble Bedeutung des Eises gilt für jedermann. - Sind die Wasser am Ort zu Eis gefroren, werden über die Einwohner Not, Niedergeschlagenheit, Jammer und Mißernte kommen entsprechend der Eiseskälte, die sie zu ertragen haben. - Schaut dies einer im Winter, wird das Leid erträglicher, wenn im Sommer, ärger und schwerer sein. - Erblickt jemand in seinem Haus Eis, bedeutet es für ihn Not, Jammer und Verlust seiner Habe. - sehen oder darauf gehen: sei vorsichtig, damit dir nicht ein Unglück zustößt; - darin einbrechen und versinken: deine Hoffnungen werden vereitelt werden. (europ.) : - ausgesprochener Gefahrentraum; verheißt viel Kummer; boshafte Menschen wollen Ihnen bei Ihrer besten Arbeit ein Bein stellen; - schwimmendes Eis in einem klarem Wasser: Ihr Glück wird durch mürrische und neidische Freunde zerstört; - einen Eisberg sehen: man sollte sein Unterbewußtsein erforschen, den Rest des Berges, der unter der Wasseroberfläche verborgen liegt; - sehen oder Eislaufen: bedeutet Enttäuschungen in der Liebe; - im Sommer sehen: dein Beginnen ist nutzlos; - darauf schlittern: getäuschte Liebe und vereitelte Hoffnungen; - darauf gehen: deine Unternehmungen sind sehr gewagt; - darauf spazieren gehen: Sie setzen soliden Komfort und Ansehen für flüchtige Vergnügen aufs Spiel; - und Schnee sehen: Hindernisse aller Art; - darauf ausrutschen: ein schon sichtbarer Erfolg wird sich im letzten Moment in eine Pechsträhne verwandeln; - darauf ausgleiten und hinfallen: kündet einen Unfall an; - einbrechen: du hast viel Angst auszustehen; man hat feindlich gesinnte Menschen in seiner Umgebung; - in Eiswasser baden: erwartete Annehmlichkeiten werden durch unvorhergesehene Ereignisse nicht eintreten; - essen: du tust Überflüssiges; auch: verkündet Krankheit; - Eiswasser trinken: die Gesundheit durch Ausschweifungen aufs Spiel setzen; - an heißen Tagen essen: kündet ein ermüdendes Abenteuer an, daß eher die Triebe befriedigt als gefühlsmäßig glücklich macht; - kaufen: zunehmende Liebe; - Eis herstellen: durch Geltungsbedürfnis und Eigensucht im Leben versagen; Krankheit; deine Wünsche werden unerfüllt bleiben; - Eisblumen an den Fenstern sehen: es droht Ärger in der Liebe, die Gefühle kühlen ab; - Geht eine junge Frau auf Eis, ist dies eine Warnung, daß nur ein dünner Schleier sie vor Schande bewahrt. (ind. ) : - im Sommer sehen: ein nicht sehr guter Anfang deiner Geschäfte; - darauf gehen: die Spekulation und Unternehmungen sind gewagt; - prickeln: du wandelst auf gefährlichen Wegen, sei vorsichtig, daß du keinen Schaden erleidest. (Siehe auch "Einbrechen", "Frieren", "Gefrorenes", "Rutschbahn", "Schlittschuhe", "Süßigkeiten", "Wasser")
Allgemein:
Eine Börse dient gewöhnlich zur Aufbewahrung von Geld oder Dingen, die dem Menschen wertvoll erscheinen. Im Traum wird die Geldbörse daher zu einem Gegenstand, der an sich von Wert ist. Geldbeutel kann ähnlich wie Geld für Potenz, Macht und Einfluß stehen. - Das Finden einer Geldbörse legt nahe, daß der Träumende etwas Wertvolles gefunden hat, - der Verlust einer Geldbörse läßt vermuten, daß er nachlässig war. - Der leere Geldbeutel verspricht meist Erfolge, findet man ihn leer und ist enttäuscht, gehen Erwartungen aber wahrscheinlich nicht in Erfüllung. - Der gefüllte Geldbeutel dagegen kann vor zu viel Hochmut und Verlusten warnen.
Psychologisch:
Große Bedeutung kann das Material haben, aus dem die Börse besteht. Der Traum spielt dem Träumenden oft einen Streich und präsentiert ihm ein scheinbar unpassendes Bild, mit dem er sich auseinandersetzen muß. Hier geht es um die seelischen Inhalte, die unter dem Symbol "Geld" zusammengefaßt sind. Eine leere Geldbörse, ein leerer Geldschrank oder Safe deuten zum Beispiel auf Gefühlsverlust oder auf Willensschwäche hin.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht die Börse für den Versuch, Energie zu bewahren. Sie kann auch Ausdruck des weiblichen Prinzips sein.
Volkstümlich:
(arab. ) : - leerer: Verlust; - voller: erfreuliche Geschäfte; - verlieren: böse Zufälligkeiten erleben; - finden: angenehme Erlebnisse. (europ.) : - eine volle finden: in Versuchung und Verlegenheit geraten; auch : gutes Omen; glückverheißend für Liebende; Gewinn; - eine leere finden: man erhält ein Versprechen, das aber nicht gehalten wird; - verlieren: man wird durch eine Unvorsichtigkeit einen großen Verlust haben; auch: mit Schwierigkeiten und Krankheit rechnen müssen, aufgrund eigener Unachtsamkeit; - leere sehen: verheißt guten Verdienst; bringt Frohsinn und Zufriedenheit; - volle sehen: bringt Verluste; Elend und Ungemach; - eine geschenkt bekommen: man kann mit einer angenehmen Überraschung rechnen; (ind. ) : - Geldbeutel, leer: du hast eine Erbschaft in Aussicht; - voll: eine Erbschaft entgeht dir. (Siehe auch "Geld")
Allgemein:
Vorrangig bedeutet die Kasse im Traum eine sichere Aufbewahrungsstätte für Geld. Daher wird sie am ehestens mit geschäftlichen Transaktionen in Verbindung gebracht. Sie kann jedoch auch für das Kultivieren von Möglichkeiten stehen, wenn man darunter versteht, daß eine Sache angereichert wird. - Kasse kann allgemein vor Schulden oder vor dem Verborgen von Geld wa rnen. - Sieht man eine leere Kasse, verspricht das einen unerwarteten Gewinn, denn arme Leute hatten keine Kasse - höchstens einen (leeren) Beutel.
Psychologisch:
Der Traum zeigt die Befürchtung an, daß man "zur Kasse gebeten" wird. Man will immer mehr und kann nicht "loslassen". Hier wird Maßlosigkeit und Gier angesprochen - und auch der Umstand, daß man seine Beziehung fast nur auf "nützliches" und "gewinnträchtige" beschränkt. Die leere Kasse deutet auf die augenblickliche Leere in unseren Umweltbeziehungen hin, kann aber auch auf möglichen Geldzufluß hinweisen (denn leerer kann sie ja nicht werden). Wer das Geld in der Kasse zählt, will wissen, wo es in nächster Zeit lang gehen kann, oder er will sein Geld zusammenhalten, zögert zumindest, zuviel auszugeben. Legt man Geld in eine Kasse, so tut man dies, um es dort sicher aufzubewahren. Außerdem hat diese Handlung das Ziel, Geld anzusammeln und zu vermehren. Mithin stimmt hier die praktische und die psychologische Bedeutung des Traumsymbols Kasse weitgehend überein. Der Träumende muß sparen und das, was er besitzt, erhalten, um den größten Nutzen daraus zu ziehen.
Spirituell:
Die Kasse ist ein Symbol für das, was der Träumende an spirituellen Potential angesammelt und für den Einsatz zu gegebener Zeit aufbewahrt hat. Page 769 768
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: schlechte Menschen umgeben dich; - öffnen und viel Geld sehen: Reichtum; - öffnen und leer sehen: Mangel. (europ.) : - sehen: man wird in Schulden geraten; - eine leere haben: eine Schuld, von der man nichts mehr erwartet hatte, wird bezahlt; - eine mit Münzen angefüllte Ladenkasse: bedeutet einen reichen Händler als Ehemann oder eine gutbetuchte Frau als Gattin; - eine leere Ladenkasse: Warnung vor unehrlichen Bediensteten; - zählen: man wird seine Ausgaben beschränken müssen; - in der Zeitung von einem Kassendiebstahl lesen: mahnt zur Vorsicht; - in ein unterirdisches Kassengewölbe eintreten: man wird ein wichtiges Geheimnis erfahren. (Siehe auch "Geld")
Allgemein:
Obst versteht man ähnlich wie Frucht; oft stehen dahinter sexuelle Bedürfnisse, aber ebenso Zeichen für Gedankenreichtum, Erfolg und glückliche Wendungen im Alltagsleben.
Psychologisch:
Die Obstsorte kann im Traum eine größere Bedeutung spielen. Allgemein ist das Obst im Traum ein Zeichen für erotisch-sexuelle Bedürfnisse des Träumenden. Es kommt auf den Zustand des Obstes an. Ist das Obst frisch, reif und appetitlich, symbolisiert es die Lebensfreude, die sexuelle Genußfähigkeit und die Selbstsicherheit des Träumenden oder den Wunsch danach. Ist das Obst allerdings verfault und ungenießbar, drücken sich in diesem Bild die Unsicherheit, Entbehrungen und die sexuelle Enttäuschung aus. Page 1024 1023
Volkstümlich:
(arab. ) : - appetitliches sehen: deutet auf eine angenehme Überraschung; steht für Selbstbewußtsein und Lebensfreude; - faules oder wurmstichig: man leidet unter Unsicherheit in Verbindung zum anderen Geschlecht; - essen: reichliche Nahrung finden und gute Gesundheit; man wird noch viel Glück haben; - auf Bäumen: gute geschäftliche Aussichten; im Leben alle Möglichkeiten haben; - verschenken: Gewinn; - unreifes essen: leichte Krankheit; - in einer Schale: man wird bald einen Besuch bekommen; - in Körben: gutes Fortkommen; - schütteln und auflesen: du hast gute Nachbarn; - in großen Mengen haben: erlangen, was man erwünscht oder erstrebt hat; viel Verdienst. (europ.) : - fast ausnahmslos als Sexualsymbol zu verstehen, auch in der deutlichsten und stärksten Form; - auf Bäumen sehen: verkündet Erfolge; verheißt Wohlergehen; - in Körbe, Schalen, usw. sehen: gute Geschäfte; man wird Gäste haben oder selbst eingeladen werden; - essen allgemein: steht für den Wunsch nach Liebeserlebnissen; - reife, süße und wohlschmeckende Früchte: Reichtum und Glück; gutes Fortkommen oder gelingen eines Planes; - saures, bitteres: Vorzeichen eines Unwohlseins oder einer Krankheit; Schwierigkeiten in einem Vorhaben; - unreifes sehen oder essen: deutet auf Erkrankung hin; - faules sehen: Vorsicht, daß man wegen einer Sache nicht verspottet wird oder sich lächerlich macht; man ist mit der Entwicklung in einer Beziehung recht unzufrieden; - in einem Geschäft oder Verkaufsstand sehen: vorteilhafte Geschäfte bahnen sich an; - anbieten: man wirbt um die Gunst eines anderen; - angeboten bekommen: Warnung vor einer Versuchung oder Verführung; - einen Obstkorb erhalten: man befürchtet insgeheim, in der Liebe eine Abfuhr zu erhalten; - selbst anbieten: man bemüht sich ernsthaft, die Gunst eines anderen zu gewinnen; - vom Baum schütteln wollen, ohne daß es fällt: Ermahnung, daß sich mit Gewalt nichts erreichen läßt; - vom Baum pflücken: verheißt ein gutes Fortkommen; - vom Baum schütteln: in einer Sache sollte man energischer vorgehen; - vom Boden aufsammeln: für eine kleine Mühe wird man reichlich belohnt werden; - einmachen: man wird vor einer unnötigen Geldausgabe bewahrt bleiben; - eingemachtes sehen: in Zeiten der Not wird man ein Sparguthaben besitzen; - selbst kochen oder zubereiten: verheißt Gewinn auf einem neuen Weg; - gekochtes oder zubereitetes sehen: bedeutet eine vorteilhafte Veränderung. (ind. ) : - auf dem Baum: du hast gute Aussichten; - essen: die Menschen um dich sind dir nicht wohlgesonnen; - verschenken: du wirst bald Gewinn haben. (Siehe auch "Früchte", "Hunger", "Nahrungsmittel" und die Bezeichnung einzelner Obstsorten)
Allgemein:
Träume vom Wein bedeuten - wenn es sich nicht um einen an eine Wirtshaus- Geschichte anknüpfenden kleinen Traum handelt - stets die Begegnung mit einem geistig- seelischen Inhalt. Der Traum kennt keine Alkoholfrage. Ist der Träumer im Leben durch seine Unmäßigkeit bedroht, dann wird die Seele das rechte Bild finden für die Gefahr, in der er, ein Kulturgut mißbrauchend, steht. Es ist aber unseres Erfahrens nie ein Weintraum, der ihm dies verkündet. Als ein Kulturgut, als einen sehr hohen Wert erlebt die Seele den Wein, dieses geistvolle Ereignis so vieler Faktoren, wie günstiges Klima, sonnige Lage, gesunde und vieltragende Rebstöcke, Schweiß und Müdigkeit des Rebbauern im Frühjahr und Herbst, süße Früchte der Trauben, richtige Behandlung des Traubenmostes, dessen Verwandlung im Gärungsprozeß, die sorgfältige Lagerung in der dunklen Kühle - dieser ganze Weg ist ein Weg zu einem Kulturgetränk. Ja, er ist mit dem Korn und dem Gartenbau deren höchstes Zeichen. Das religiöse Erlebnis hat den Wein zum Gleichnis göttlichen Blutes erhoben. Im Wein ist das Erregende, ist die Kraft des Geistes, welche die Erdschwere überwindet, die Phantasie beflügelt. In seinem Zeichen stehen stille Gemeinschaft und bacchanalische Lust und der tiefste Einigung vermittelnde Ernst des Sakralen im Abendmahl. Wo im Traume sich ein Rebgelände an die Hänge der Traumlandschaft baut, wo Trauben am Spalier hangen oder dem Träumer geschenkt worden - "ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben" -, wo goldener und dunkelroter Wein im Kelchglase des Traumes leuchtet, da ist positives und bedeutendes Leben. Das Weinwunder ist von der Seele aus gesehen ein göttliches Lebenswunder der Wandlung von erdhaft vegetativem Sein zum beflügelnden Geiste.
Psychologisch:
Wein kann in Träumen Sinnbild für einen fröhlichen Anlaß sein. Er beeinflußt das Bewußtsein und die Wahrnehmung. Daher steht ein Weinkeller möglicherweise für die Gesamtheit der bisherigen guten wie schlechten Erfahrungen. Spielt der Wein in der Traumhandlung eine Rolle, ist dies ein Zeichen für Lebensfreude und Lebenskraft, wie auch für Phantasie, Reichtum an Gedanken und Sinnesfreuden des Träumenden. Mitunter wird eine Weinflasche in ihrer berauschenden Eigenschaft als Phallussymbol oder als Sinnbild der Männlichkeit aufgefaßt. Im Traum Wein trinken bedeutet eine Begegnung mit geistig-seelischen Inhalten; man wird Positives erleben, vielleicht das Wunder der Liebe. Wer vom Wein berauscht wird, soll sich Zuwachs an Materiellem ausrechnen können; wer ihn verschüttet, hat ganz einfach Pech im Wachleben und wird eine Zeche begleichen müssen, ohne von dem Bezahlten etwas gehabt zu haben. Wer im Traum klaren, also reinen Wein einschenkt, muß im Wachleben, auch wenn ihm das noch so schwerfällt, die Wahrheit bekennen. Als Symbol für den "Saft des Lebens" verweist Wein auf die Fähigkeit, Erfahrungen so optimal wie möglich zu nutzen und das zu genießen, was Freude bereitet und Fröhlichkeit schafft. Das Weinglas kann als Bild für die Fröhlichkeit oder auch für die Schwangerschaft empfunden werden. Ist es im Traum zerbrochen, so bedeutet dies entweder Kummer oder, im Traum einer Frau, eine Fehlgeburt. Der Rotwein wird als Symbol des Blutes angesehen. Der Weißwein wird als Symbol der Klarheit angesehen.
Spirituell:
Wein kann auf spiritueller Ebene Fülle bedeuten oder die Aufnahme spiritueller Kraft.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Alles, was die Menschen trinken und was in ihren Bauch wandert, zeigt Gewinn an; was berauscht, bedeutet Macht. - Träumt einer, er trinke, aber nicht über den Durst, wird er seine Macht schwächen und verbergen; betrinkt er sich aber, wird er von seinem Fürsten erhöht werden, sofern er viel getrunken. - Träumt einer, er trinke Wasser aus dem Nil und werde trunken davon, wird er von einem großen Wohltäter oder vom Herrscher Macht bekommen; ist er nicht trunken geworden, wird er von den Genannten entsprechend der Menge, die er getrunken, Gewinn ohne Macht erlangen. - Trinkt er Nilwasser mit Zucker, wird ihm von den erwähnten Personen echte Freude und Wohlwollen zuteil werden. - Bereitet einer mit Nilwasser Wein zum Trinken, wird er entsprechend den verwendeten Zutaten von mächtigen Herren mit Geschick und Verstand Gunst erlangen. - Träumt jemand, er leite Wasser aus dem Nil in geringer Menge in sein Haus, wird ihm von einem Mächtigen oder vom Herrscher entsprechender Reichtum zufließen, und nicht allein ihm, sondern auch seinem Geschlecht. - Trinkt einer Wein aus einer Kleopatrakaraffe, wird er mit einer Frau Vermögen und Macht erlangen entsprechend der Schönheit des Gefäßes. - Ist einem vom Trinken übel geworden und hat er einen Darmkatarrh bekommen, wird er seinen Reichtum ohne Nutzen verlieren. - Hat er sich vom Weingenuß aufgebläht, wird er der Aufblähung entsprechend Geld in Hülle und Fülle haben. - Bereitet einer einen künstlichen Wein zum Trinken, wird er dem Landesfürsten Lügen auftischen, um ein gutes Geschäft zu machen; trinkt er vom Wein, wird er sein Vorhaben nicht ohne Anstrengung zuwege bringen, trinkt er nicht, wird das Gegenteil eintreten. - Träumt jemand, er dürste und bitte einen andern um einen Trunk und bekomme ihn auch, wird er mit dessen Hilfe der Armut entrinnen, sofern der Trunk nicht warm gewesen ist; ist er aber warm, wird er statt Hilfe nur leere Ausflüchte von ihm zu hören bekommen. - Trinkt einer aus einem Gefäß Wasser, das ihm ein bekannter Verstorbener darreicht, wird er, er sei, wer er wolle, bald sterben; trinkt er von dessen Hand gemischten Wein, wird ihn eine schwere Krankheit dahinraffen. - Das Trinken von saurem Wein bedeutet weder Reichtum noch Macht, sondern Bitterkeit und Trübsal entsprechend dessen Säure. - Trinkt einer ein künstlich zubereitetes Getränk, wird er, gleich wie das Getränk widerwärtig ist, bittere Stunden durchmachen. - Träumt einer, er trinke Obstwein, wird er sich trügerische Macht einreden, die keinen Nutzen bringt.






