LILI POPP hilft dir Träume zu erfassen und besser zu verstehen. Deine Träume inspirieren die Traumwandler-Romanreihe.

Registriere dich kostenlos!                       Unterstütze LILI POPP auf: STARTNEXT.AT | Du kannst LILI POPP helfen, indem du Geld gibst...

Trauminterpretation

Allgemein:

Fast immer verweist ein Haus im Traum auf die Seele, auf die Art und Weise, wie der Träumende sein Leben "baut", und auf seine innere Befindlichkeit. Die verschiedenen Räume und Bereiche innerhalb eines Hauses stehen dabei für die Persönlichkeitsanteile und für die Erfahrungen des Träumenden. Haus kann insgesamt oder mit den im Traum auftauchenden einzelnen Teilen gedeutet werden. Das ganze Haus symbolisiert meist die Lebenssituation, in der sich der Träumer befindet, wobei folgende Begleitumstände wichtig sind: - Haus bauen oder besitzen zeigt eine günstige weitere Situation mit Erfolgen und finanziellen Gewinnen an. - Haus abreißen deutet auf eine bevorstehende Veränderung des Lebens, die auch darin bestehen kann, daß man ein Problem aus dem Weg räumt. - Haus brennen kann auf zukünftiges Glück hinweisen. - Dach steht für den geistigen Bereich, für Intellekt und Verstand, die vielleicht überbetont werden. - Dachboden bringt das Bedürfnis nach Geborgenheit zum Vorschein. - Küche kann die materiellen Grundbedürfnisse verkörpern oder den Wunsch nach mehr Abwechslung zeigen. - Schlafzimmer symbolisiert oft die Haltung zur Sexualität, teilweise aber auch mangelndes Interesse an bestimmten Dingen, um die man sich mehr kümmern müßte. - Wohnzimmer deutet auf das Bedürfnis nach mehr Erholung und Entspannung oder nach Geselligkeit hin. - Badezimmer kann bedeuten, daß man sich moralisch reinwaschen möchte; dahinter stehen oft Schuldgefühle. - Toilette zeigt an, daß man sich von Belastungen der Vergangenheit und den damit verbundenen inneren Spannungen befreien sollte. - Keller symbolisiert das Unbewußte mit den Trieben und die materiellen Bedürfnisse. - Fundamente stehen für die Grundlagen des Lebens; das kann sich sowohl auf materielle Sicherheit als auch auf Einstellungen, Erwartungen und Ziele beziehen. Page 657 656

Psychologisch:

Das Haus versinnbildlicht meist die eigene, höchstpersönliche "Wohnung" des Träumers, bzw. sein Ego, seine Persönlichkeit. Die einzelnen Räume stehen für die verschiedenen Funktionen. Es gibt Aufschluß über unsere innere und äußere Verfassung. Schon bei Artemidoros stellt es im übertragenen Sinn den menschlichen Körper dar. Aufschlußreich ist dabei die Art des Hauses. Ist es eine Luxusvilla oder eine Hütte, ein Schloß oder ein Bauernhaus? Je nachdem signalisiert es dem Mann ein Bedürfnis nach beruflichem Aufstieg oder Sicherheit, bzw. Geborgenheit, denn das Haus ist ein weibliches Symbol. Als Frau sollte man beim Haus als Traumbild zunächst an sich selbst denken. Was für ein Haus ist es, ein schönes Bauwerk oder eine Ruine? Sind vielleicht Sie selbst das eine oder andere? Welche Möbel sind darin und wer bewohnt es? Die Antworten verwenden Sie zur Deutung des Traumes. Räume: - Arbeitszimmer: Wie sieht es mit Ihrer Arbeitsdisziplin aus? Berufliche und andere praktische Arbeit im Traum bedeutet auch: Beziehungsarbeit, seelische Verarbeitung von (eigenen oder fremden) seelischen Einstellungen u.a.m. - Das Badezimmer im Haus spiegelt die Einstellung des Träumenden zu persönlicher Sauberkeit und seine intimsten Gedanken und Beschäftigungen. Wer häufig von Badezimmern träumt, bei dem steht eine innerliche Reinigung an. Das bedeutet, daß diese Person sich um eine klare Lebensweise bemühen sollte. Im Badezimmer spielt das Wasser eine hervorragende Rolle und damit ist auch der Gefühlsbereich des Träumers oder der Träumerin angesprochen. Gefühle bedeuten auch: Seelische Bedürfnisse, Wünsche und Ängste, inneres Verlangen und persönliche Lebensträume und Glaubensentscheidungen! - Die Bibliothek symbolisiert den Geist und die Art, wie der Träumende Informationen aufnimmt und speichert. Räume mit vielen Büchern zeigen auch an, daß Sie etwas für Sie Wichtiges lernen müssen. Versuchen Sie festzustellen, welche Bücher dort in den Regalen stehen. Das verweist auf das Gebiet, in dem Sie etwas zu lernen haben. Außerdem ist eine umfangreichere Bibliothek ein Symbol für eine Gesamtsicht, für eine persönliche Bildung, der es gelingt oder die danach sucht, sich ein eigenes Bild von der Welt im ganzen zu machen. Ihre Weltanschauung und Ihr Weltbild sind hier Traumthema. - Das Büro wie jeder Arbeitsraum im Haus verweist auf den Beruf beziehungsweise die Erwerbstätigkeit des Träumers. Es ist wichtig zu beachten, wie die Stimmung in dem Büro ist und wer anwesend ist. Schauen Sie auch, was sich in diesem Büro abspielt und ob es voll oder eher leer ist. - Der Dachboden steht für Erfahrungen der Vergangenheit und für alte Erinnerungen. Auf ihm werden oft vergessene oder verdrängte Schwierigkeiten, Erlebnisse oder Gefühle verstaut. Er kann auch familiäre Verhaltensmuster und Einstellungen illustrieren, die den Träumenden weitergegeben wurden. Fragen Sie sich z.B., was Sie an überholten Konzepten mit sich herumschleppen. - Das Eßzimmer ist teilweise wie das Wohnzimmer als Ort der entspannten Kommunikation zu sehen, allerdings steht hier die Nahrung im Vordergrund, und damit sind auch der Genuß und der Prozeß der Verinnerlichung angesprochen. Wovon ernähren Sie sich? Was schlucken Sie? Was verleiben Sie sich ein? Und in welcher Stimmung, unter welchen Umständen geschieht dies? - So wird auch heute noch die Fassade eines Hauses auf der psychischen Ebene als die der Gesellschaft zugewandten Seite des Menschen bezeichnet, sie ist der äußere Schein, die Persönlichkeit. - Die Diele oder der Flur des Hauses versinnbildlichen, wie der Träumende anderen Menschen begegnet und wie er sich auf sie bezieht. Der Flur verbindet unterschiedliche Räume und verbildlicht die Verbindung verschiedener Eigenschaften des Träumers. Er markiert oft einen Übergang von einem (Bewußtseins-) Zustand zu einem anderen. - Die Garage ist der Ort des Wagens und der Werkzeuge. Hier bringt man etwas in Ordnung und hier ruht die Bewegung. Was tun Sie dort im Traum? - Der Keller in seiner Dunkelheit, beziehungsweise das Souterrain eines Hauses stellt in der Regel das Unterbewußte dar und all jene Erfahrungen, die der Träumende, weil er nicht angemessen mit ihnen umgehen konnte, verdrängt hat. Außerdem werden diese Räumlichkeiten mit der Lebensenergie des Träumenden in Verbindung gebracht und mit der Sexualität. Er verbildlicht die seelische Tiefe und symbolisiert auch oft die seelischen Grundüberzeugungen oder Grundgegebenheiten. Auch: Kellerkind – verborgene Qualitäten und ungeliebte Talente, die ans Licht wollen. - Die Küche als Ort der Nahrungszu- und -verarbeitung ist als das Mütterlich-Weibliche und der Ort der Verarbeitung von Informationen zu sehen. Die Küche ist der Ort der Umwandlung. Das Rohe wird zum Gekochten und Genießbaren, es entsteht Kultur. Wenn man sich verändert und differenzierter wird, tritt häufig die Küche als Traumsymbol auf, speziell bei Klienten in einer Psychotherapie. Bei Personen mit Eßproblemen verweist die Küche auf diese Probleme. Schauen Sie, wie Sie die Küche charakterisieren würden und welche Nahrungsmittel dort zu finden sind. Zur Informationsverarbeitung der Seele von Erlebnissen dienen auch Wohn- und Arbeitsräume. - Das Schlafzimmer wird als Bild des Sexuallebens betrachtet. Es repräsentiert den Ort der Sicherheit, an dem sich der Träumende entspannen und so sinnlich sein darf, wie er will. Es verbildlicht nicht nur die Sexualität, sondern auch den Tod und die Geburt des Träumers. Es ist der intimste Innenraum. Manchmal verweist das Schlafzimmer auf eine unbewußte Lebensführung, speziell dann, wenn man im Traum als einzigen Raum das Schlafzimmer sieht oder wenn der Träumer dort einen Schlafenden bemerkt. - Die Toilette ist ein Ort, an dem Entleerung oder Beseitigung stattfindet. Von der Toilette wird oft geträumt, wenn der Träumer sich von alten Erinnerungen und Schuldgefühlen befreit. Träume von der Toilette hängen auch oft mit der Verdauung (in jeder Hinsicht) zusammen. - Turmzimmer: Im Turm ist man der Welt entrückt, deswegen sprechen wir auch vom Elfenbeinturm der Intellektuellen. Geistige Probleme, Wachstumsaufgaben. - Veranda kann sehr Unterschiedliches bedeuten. Auf der einen Seite steht es für Entspannung, auf der anderen Seite deutet es ein Gefühl ausgeschlossen zu sein an. Man bleibt "außen vor" und der Kontakt zum Inneren bricht ab. Auf der anderen Seite kann man von der Veranda aus die Welt betrachten und somit ist in diesem Traumsymbol auch der Überblick oder der persönliche Abstand zu manchen Vorgängen angedeutet. - Das Wohnzimmer steht für Entspannung, allerdings im Gegensatz zum Schlafzimmer für eine gesellschaftliche, sozusagen öffentliche Entspannung. Es geht hier um Kommunikation im Freundeskreis oder um das Treffen der Familie. Geht man von einem Zimmer in ein anderes, dann deutet das einen Wandel an. Hierbei ist zu beachten, von welchem Zimmer man ausgeht und wohin man sich begibt. Hauseinrichtung: - Badewanne: Die Badewanne verweist auf eine anstehende Reinigung und Entspannung. Bei dieser Reinigung müssen Sie sich in Ihr Gefühl begeben. - Bilder/Tapeten: Das Motiv, die Formen und Farben usw. sind wichtig und sollten symbolisch gedeutet werden. - Buch: Es muß etwas Wichtiges gelernt werden. Wie lautet der Titel des Buches, wer ist der Autor? Das Leben hält eine wichtige Mitteilung oder Erkenntnis für Sie bereit. - Das Dach der Dachstuhl übersetzen den Kopf des Träumers in seinen verstandesmäßigen Funktionen, ebenso die oberen Etagen (das "Oberstübchen"). Dies ist damit zu erklären, daß man von diesen Räumen aus den weitesten Blick und die meiste Ruhe hat. Mit diesem Symbol wird auch bisweilen auf höhere Bewußtseinsstufen verwiesen. - Die Fassade bedeutet die "Persona", die soziale Rolle oder gesellschaftliche Maske, die wir der Außenwelt gegenüber repräsentieren. Was steckt hinter der Fassade? - Fenster verweisen primär auf unsere Körperöffnungen und speziell auf unsere Augen und damit auf die seelische Verbindung von Eigenem und Fremdem. Das Fenster verweist ferner auf das Licht unseres Bewußtseins und auf unsere Wahrnehmung. Kann man aus dem Fenster hinaussehen oder ist es durch Vorhänge oder Gardinen verhängt (Bewußtseinsschleier)? Page 658 657 - Mit dem Fußboden sind immer unsere Grundlage und Prinzipien angesprochen. Es geht hier um die Erdung, das heißt, um die Organisation des Alltagslebens und die tatsächliche Verwirklichung von Ideen und Absichten. - Kamin: Der offene Kamin: Mit dem Feuer des Kamins sind Gemütlichkeit und Wärme angesprochen. Ein kalter Kamin weist auf Gefühlskälte und Entfremdung hin. - Öffnungen werden meistens dem sexuellen Bereich zugesprochen. - Als Medium für den Übergang zu einem Zustand in einen anderen oder als Kanal der Hitze zeigt der Schornstein im Traum, wie der Träumende mit seinen Gefühlen und mit seiner inneren Wärme umgeht. Der Schornstein verweist auf der einen Seite auch auf die Verschmutzung der Luft, und damit auf eine Trübung des intellektuellen Überblicks und des geistigen Horizonts. Auf der anderen Seite leitet er aber auch giftige Gase aus dem Haus ab und trägt wesentlich zu einem gedeihlichen und kontinuierlichen Erhalt des Feuers bei. Welche dieser gegensätzlichen Bedeutung im konkreten Fall angesprochen ist, ist dem Träumer oder der Träumerin meist spontan klar. In seltenen Fällen ist hier auch die Verbindung zum Schornsteinfeger zu beachten, der als bekanntes Glückssymbol gilt. - Die Stockwerke sind dementsprechend einzelne Körperregionen oder seelische Bereiche, auf die das Unbewußte hinweisen möchte. Die verschiedene Stockwerke kann man auch als die unterschiedlichen Bewußtseinsschichten sehen: Man kann die Stockwerke auch auf den physischen Körper des Träumers beziehen. - Die Treppen im Haus verweisen auf die Verbindung zwischen den verschiedenen Stockwerken und Fluren. Der Auf- und Abstieg ist meistens auf das Bewußtsein des Träumers oder der Träumerin zu beziehen. Nach Freud deuten sie jedoch wegen des Rhythmus beim Treppensteigen auf die an- und absteigende Erregungskurve des Orgasmus hin. - Türen verweisen wie die Fenster auf unsere Körperöffnungen, bieten aber auch oft Ausblicke auf neue Möglichkeiten und Perspektiven. Geschlossene oder verschlossene Türen stellen häufig eine Warnung dar, in manchen Fällen mögen sie auch auf Neugierde verweisen. Hauszustände: Der Traum schildert den Zustand der einzelnen Regionen und was an ihnen renoviert werden müßte. - Ein altes, baufälliges Haus will uns daran erinnern, daß wir notwendige Aufbauarbeiten oder Korrekturen an uns selbst vornehmen sollten. Es deutet auf Vernachlässigungen der Persönlichkeit des Träumers. Kümmern Sie sich um sich selbst. Was muß erneuert und/oder verstärkt werden? Gelegentlich drückt Sich in diesem Traumbild eine Sehnsucht und/oder Abwehr gegenüber dem "einfachen Leben" aus. - Das Haus, in dem wir arbeiten, gibt Hinweise auf unser Berufsleben und was darum geändert werden müßte. - Die Luxusvilla umschreibt oft, daß wir nach außen mehr scheinen möchten, als wir in Wirklichkeit sind. - Brennendes Haus: Ein Hausbrand zeigt eine Verwandlung an, aber auch Aggressionen, die nicht ausgelebt werden (können). Es kann sich auch um einen Verweis auf sehr zerstörerische Eigenschaften handeln. Ein Neuanfang ist nötig. Enorme Energien wollen gelebt und beantwortet werden. - Ein großes Haus mit vielen Räumen weist auf das Wachstum des Bewußtseins hin und auf eine Differenzierung der Persönlichkeit. Oftmals tritt solch ein Haus im Traum auf, wenn der Träumer oder die Träumerin automatisch nur eine Seite ihrer Persönlichkeit entwickeln oder leben.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene ist das Haus im Traum ein Symbol für Sicherheit und versinnbildlicht daher Schutz und die Große Mutter. Wie die Stadt und der Tempel symbolisiert das Haus den Mittelpunkt der Welt und das Abbild des Universums.

Volkstümlich:

(arab. ) : - Träumt der Kaiser, er lasse Häuser in seinem Land bauen, wird er es mit Menschen besiedeln, an denen er seine Freude haben wird entsprechend der Schönheit der Häuser; ein gemeiner Mann wird erleben, wie seine Sippe und sein Besitz wachsen und gedeihen. - Baut einer ein Haus aus Ziegelsteinen mit Zement, wird der Traum sich ebenso an ihm erfüllen, nur daß es dabei nicht ohne Gewalt und Zwang vonstatten geht, weil die Ziegel im Feuer gebrannt werden müssen; ist das Bauwerk teils aus Luftziegeln, teils aus Holz, werden der Reichtum ansehnlicher, die Menschen angesehener sein wegen des Holzes, das dabei ist. - allgemein: ein Haus symbolisiert ein Vorhaben, daß sich nur mit geduld realisieren läßt; - bauen: glückliche Geschäfte in Aussicht haben; man besitzt genug Energie um etwas besonderes zu leisten; man hat sein Schicksal selbst in der Hand; - kaufen: in gute Verhältnisse gelangen; - hell abbrennen sehen ohne Rauch: Glück in der Liebe haben; - abbrennen mit Rauch: Liebe und Verdruß zugleich erleiden; - einstürzen sehen: Eintritt trauriger Verhältnisse, die sich aber nicht ändern lassen; die Hoffnungen werden in sich zusammenfallen und Pläne werden sich in Luft auflösen; - sehr altes, baufälliges sehen: man wird versuchen dich zu demütigen; - einreißen sehen: deine Unternehmungen werden von vielfachen Hindernissen durchkreuzt werden; - sein eigenes verlassen und zurückschauen: man wird in Zukunft in beruflicher oder privater Hinsicht neue Wege einschlagen. (europ.) : - Symbol für den Körper des Menschen und seinen inneren oder äußeren Zustand; Dach = Kopf; Türen = Geschlechtsteile; Fenster = Nebenorgane geschlechtlicher Art; Fassade = die äußere Erscheinung; das obere Stockwerk = die Stirn und das Gehirn; die mittlere Etage den Brustkorbbereich; bei Frauen der Balkon = Brust und Brüste; die Hochparterre = Eingeweide; zu ebener Erde und in den Kellerräumen = Beine und Füße; Fundament = geistige und materielle Grundlage des Lebens; - für Männer, eins (Luxusvilla, Bauernhaus) sehen: Bedürfnis nach Ehrgeiz, beruflichen Aufstieg; Sicherheit; - für Frauen, Zustand des Hauses: zeigt die Träumerin in der jetzigen Situation; - öfters alte Häuser sehen: man hat Angst vor dem Altern; - bauen: Erfolg im Erwerbs- und Liebesleben, treue Mitarbeiter; günstige Verhältnisse; - mit anderen zusammen eins bauen: gute Freunde werden einem in mancher Lebenslage hilfreich unter die Arme greifen; - mit vielen Stockwerken: bedeutet einen sehr großen Gewinn; - ein leeres sehen: man hat einige Gelegenheiten im Leben versäumt; - besitzen: bringt sorglose Tage; - ein stilvolles besitzen: bald ein schöneres Zuhause beziehen; - decken: es stehen Verluste bevor; - abputzen sehen: verwickelte Verhältnisse werden sich klären; - kaufen: Wohlstand; - ausbessern: du wirst Besuch erhalten; - ein brennendes: zeigt großen Gewinn an; unerwartetes Glück; - sehr baufälliges sehen: hüte dich, dein Leichtsinn stürzt dich ins Unglück; - in einem baufälligen wohnen: man sollte jetzt sehr auf seine Gesundheit achten; Page 659 658 - aus einem ausziehen: Gewinn und Glück; - sein eigenes verlassen: eröffnet neue Wege für die Zukunft; - ein fremdes verlassen: Gewinn, Vorteil; - brennende Häuser: Anzeichen eines verbesserten Geschicks; - einreißen: Streit mit Nachbarn; man ist stark genug, um aufkommende Hindernisse zu überwinden; - abbrechen sehen: ein Hindernis wird beiseite geräumt werden; - einstürzen sehen: man wird von einem unerwarteten Todesfall benachrichtigt werden; für den Ledigen: Verlust des Liebhabers; auch: Ziele und Hoffnungen lassen sich nicht erfolgreich verwirklichen; Verluste drohen. (ind. ) : - Baut einer auf dem Grund und Boden Häuser, verheißt es Zuwachs an Hab und Gut und eine gute Haushaltung; einem, der kein Land besitzt, oder einem Einsiedler prophezeit es ein hohes Maß an seelischen Kräften. Entsprechend bedeuten Neubauten Zuwachs an Hab und Gut, baut einer nur für sich allein, wird er sein eigenes Hab und Gut vermehren, tut er es auch zu Nutzen anderer, wird er viele andere mit seinen reichen Mitteln fördern. - Träumt einer, sein Haus sei größer, fester und lichter geworden, zeigt es Freude und irdischen Reichtum an; einem Einsiedler prophezeit es die Fülle beschaulichen Lebens. Entsprechend bedeuten Schäden am Haus für jeden von ihnen Unheil. - Träumt jemand, es öffneten sich plötzlich in seinem Haus unbekannte Türen und Tore, wird er aus der Welt scheiden und seine Seele aus dem Leibe fahren, auf natürliche oder unnatürliche Weise. - Offnen sich die Türen und Tore nach dem Innern des Hauses, bedeutet es den Untergang seines Geschlechts; wenn nach außen, den eigenen Tod oder den der nicht blutsverwandten Hausgenossen. - abbrechen: du wirst dich verändern müssen; - bauen: du wirst treue Dienstboten haben; - einstürzen sehen: Krankheit; - brennen sehen: ein unerwarteter Todesfall im Kreise deiner Bekannten; Unglück in Geschäften. - Hat man Wasser in seinem Haus vergossen, wird er entsprechend dessen Menge Kummer haben, jedoch nicht in Zorn geraten. - Träumt einer, er sprenge Wasser in seinem Haus, wird er so viel Sorgen und Not haben, wie er Wasser sprengte. Hat er aber das Haus nur besprengt, um den Staub zu löschen, wird er dem Übelstand ein wenig abhelfen. - Träumt ein Mächtiger, er reinige mit Besen sein Haus, das voller Schmutz ist, und werfe den Kehricht auf eine bekannte Stelle, wird er sein Vermögen in Ordnung bringen und anderswo deponieren, ein einfacher Mann wird Not und Sorgen, die ihn bedrücken, loswerden. - Reinigt jemand sein Haus von Spinnweben, wird er von seinen Fehlern und Mängeln gereinigt werden; träumt er aber, es wären Spinnweben an seinen Kleidern oder an seinem Gesicht hängengeblieben, wird er in arge Bedrängnis kommen entsprechend dem Netzwerk, das die Spinnen webten. - Tüncht einer sein Haus und ist die Tünche weiß und feucht, wird er Freude und Mühsal zugleich haben, ersteres wegen der weißen Farbe, letzteres wegen der Feuchtigkeit; ist der Anstrich schwarz, wird er in arge Bedrängnis und Kümmernis kommen. (Siehe auch "Gasthaus", "Gebäude", "Heim", "Stadt" und Bezeichnungen der einzelne Teile des Hauses)

Allgemein:

Hand steht allgemein für die Gestaltung des Lebens durch Energie und Tatkraft. Je nach den Begleitumständen ergeben sich zum Beispiel die folgenden Bedeutungen: - Große Hand fordert auf, mehr Energie zu entwickeln, damit man seine Ziele erreicht. - Kleine Hand deutet mangelnde Eigeninitiative und Tatkraft an, was zu Mißerfolgen und Enttäuschungen führt. - Schlaffe, schwache Hand kann ebenfalls Energiemangel signalisieren; zum Teil symbolisiert sie auch Distanziertheit oder Überempfindlichkeit. - Händedruck steht für großes Vertrauen und Treue, was sich meist auf zwischenmenschliche Kontakte bezieht. - Händewaschen zeigt oft an, daß man sich unschuldig fühlt oder sich von einem Verdacht reinwaschen will; auch mehr Ansehen kann darin angekündigt werden. - Beschmutzte Hand deutet an, daß man mit Menschen Umgang pflegt, vor denen man sich hüten sollte; vielleicht erkennt man darin auch die Verstrickung in eine "unsaubere" Angelegenheit. - Jemanden an der Hand halten bedeutet, daß man auf einen anderen Einfluß ausübt, den man nicht mißbrauchen darf. - Selbst an der Hand gehalten werden kann darauf hinweisen, daß man Rat und Hilfe benötigt oder von anderen beeinflußt wird. - Stark behaarte Hände gelten allgemein als Vorzeichen von Sorgen und Verlusten. - Hand verbrennen oder verletzen kann vor Risiken warnen, die man noch nicht genau abschätzen kann. - Hände vor die Augen halten warnt oft vor unrealistischen Erwartungen und Hoffnungen, weil man die Augen vor den Tatsachen verschließt. - Hand eines anderen küssen weist darauf hin, daß man sich einzuschmeicheln versucht; wird die eigene Hand geküßt, warnt das vor der Täuschung durch andere. - Hände ringen tritt oft bei Rat- und Hilflosigkeit auf, wenn man keinen Ausweg mehr sieht.

Psychologisch:

Die Hand steht in der Realität wie auch im Traum als Bild für die Handlungsfähigkeit des Menschen. Insofern ist eine Verletzung oder der Verlust der Hand immer ein Zeichen für die Einschränkung des Handlungsspielraums oder der Fähigkeit des Träumenden zu agieren. Sie greift, arbeitet, hält fest oder läßt locker, ist also das körperliche Instrument des Handelns. Mit diesem Bild nimmt das Unbewußte Anleihe im Bewußten: Wer von der Hand und ihrer Tätigkeit träumt, kann diese Handreichung ins Wachleben übertragen. So wird auch das Hand-in-Hand-Gehen als Anknüpfung freundschaftlicher Beziehungen gedeutet. Wer an der Hand verletzt oder von einem Hund in die Hand gebissen wird, scheint auch im Wachleben augenblicklich handlungsunfähig zu sein. Die schmutzige Hand ist oftmals als ein Zeichen für das ehrenrührige Verhalten des Träumers im Wachleben zu werten. Nach Ansicht vieler Analytiker ist übrigens die linke Hand ein weibliches Symbol, die rechte ein männliches.

Spirituell:

Die Hand symbolisiert Aktivität, Macht und Herrschaft.

Volkstümlich:

(arab. ) : - Die Hand bedeutet den besten und treuesten Knecht. - Träumt der Kaiser, seine Hand sei abgeschlagen, erfroren oder verbrannt, wird er seinen besten und treuesten Knecht verlieren; büßt er seine Hand durch Verbrennungen ein, wird sein getreuer Diener im Krieg und auf dem Schlachtfeld ums Leben kommen. Ein gemeiner Mann wird seinen fähigsten und tüchtigsten Knecht verlieren, hat er keinen, wegen Krankheit arbeitsunfähig werden und in Armut geraten. Eine verheiratete Frau wird ihren Mann, eine unverheiratete den Ernährer und Vormund verlieren. - Träumt der Kaiser, daß seine Hand größer und kräftiger geworden ist, wird er von seinem Großknecht Freude und Nutzen haben; ein einfacher Mann wird mit seinem Knecht und all dessen Tun sehr zufrieden sein. Schaut jemand eine Verletzung oder eine Geschwulst an der Hand, wird sein Knecht Reichtum schaffen, der Gefahr und Angst heraufbeschwört. - jemanden reichen: Freundschaft finden; - besehen: kümmerliche Aussichten haben; - schöne und starke: Abschließung eines guten Geschäftes; - linke: Verrat; - rechte: du hast gute Menschen um dich und treue Freunde; - sehr kleine: traue deinen Freunden oder Dienstboten nicht zu viel; - geschwollene haben: unerträgliche Vorkommnisse erdulden müssen; - geschwollene sehen: du bist unverträglich; - waschen: Ehrenbezeugungen; du wirst zu Ehren kommen; - schmutzige: du wirst in Nachteil geraten; aufgrund unüberlegten Verhaltens mit Verachtung zu rechnen haben; - behaarte: es stehet eine schlimme Überraschung bevor; - sich brechen: berufliche Unstimmigkeiten sind zu erwarten; - verwundete: dein Benehmen wird dir Nachteile bringen; - verlieren: ein Todesfall in der Familie; - verbrennen: Neid und Bosheit ist um dich; - abgeschnittene oder abgehauene: unglückliche Zufälle. Page 645 644 (europ.) : - Kraft- und Geschicklichkeitssymbol; man soll bei der Wahrheit bleiben; - linke Hand weiblich; rechte Hand männlich; - viele Hände sehen: verspricht Ehre und Vermögen; - besehen: bringt Kummer und Leid; - eine schöne und kräftige haben: man wird ein gutes Geschäft abschließen; - schöne weiße Hände haben: ein Zeichen für den Gewinn guter Freunde; - schöne Hände sehen: verheißt große Anerkennung und raschen beruflichen Aufstieg; - häßliche und mißgestaltete Hände: deuten auf Enttäuschungen und Armut hin; - schmutzige sehen: Warnung vor falschen Menschen und Freunden in der Umgebung; - beschmutzte haben: Vertraulichkeiten mit einem schlechten Menschen; auch: man wird neidisch und ungerecht sein; - sich die Hände waschen: verheißt eine angenehme Stellung; Ansehen; auch: an einem Fest teilnehmen; - sich die Hände abtrocknen: bringt uns in böses Gerede; - dicke, fette Hände: bedeuten Zank und Zwist; - magere Hände: daß wir das Opfer eines Diebes werden; - eine geschwollene haben: bringt Unverträglichkeiten; - die eigenen vergrößert sehen: deutet auf einen schnellen geschäftlichen Aufstieg hin; - große Hände sehen: bringen Glück; - die eigenen verkleinert sehen: Schwierigkeiten im Beruf und Karriere; - kleine: Untreue von Freunden oder Dienstboten; - behaarte haben (wie die eines Tieres): bringt Unglück; auch: man wird gegen unschuldige Menschen intrigieren und erleben müssen, wie aufmerksame Feinde die Pläne durchkreuzen werden; - behaarte haben: man wird keine starke und einflußreiche Stellung in den eigenen gesellschaftlichen Kreisen bekleiden; - eine verwundete sehen: man wird einen Nachteil haben; - eine verletzte haben: jemand anderes wird in einer Ihnen am Herzen liegenden Angelegenheit erfolgreich sein; - sich in die Hände schneiden: sagt uns geschäftlichen Verlust vorher; - blutbefleckte Hände: es droht eine Entfremdung von Familienmitgliedern; - eine abgeschnittene oder verdorrte sehen oder haben: Treulosigkeit der besten Freunde; auch: kündigt ein Leben in Einsamkeit an; das heißt, andere verstehen Ihre Ansichten und Gefühle nicht; - sich die Hände verbrennen: ist ein Zeichen für Nachteile, die man erleiden wird; man hat Neider; auch: man wird jenseits aller Vernunft nach Reichtum und Einfluß streben und auf der Verliererseite stehen; - ohne Finger sehen: großer Verlust und starke feindliche Einflüsse; - Verlust einer oder beider Hände: kündigt schweres Unglück an; die soziale Lage wird sich bald verschlechtern; - die rechte verlieren: Tod des Vaters; - die linke verlieren: Tod der Mutter; - küssen: man wird schöntun; - gebundene Hände: es kommen Schwierigkeiten auf einem zu; löst man die Hände, zwingt man andere zur Unterwerfung; - mit den Händen beten oder bitten: gilt für Erfüllung des Gebetes oder der Bitte; - jemandem reichen (wie zur Verabschiedung): ist Verlust desselben durch den Tod; - eines anderen drücken: man wird eine treue Freundschaft schließen; - die Hände vor die Augen halten: man wird jemanden etwas nachsehen aber sollte nachsichtiger sein; - sich im Traum die Hände ringen: man leidet unter den Ansprüchen der Umwelt, unter Sorgen und Konflikten; - Bewundert eine Frau ihre eigenen Hände, wird sie die aufrechte Verehrung des von ihr am meisten geschätzten Mannes gewinnen. - Bewundert eine Frau die Hände anderer, muß sie sich mit den Launen eines eifersüchtigen Mannes auseinandersetzen. - Werden die Hände einer Frau von einem Mann gehalten, läßt sie sich auf ehebrecherische Beziehungen ein. - Wenn eine Frau andere ihre Hände küssen läßt, sorgt sie für Tratsch. - Geht eine Frau mit Feuer um, ohne sich die Hände zu verbrennen, verheißt dies eine bedeutende Position. (ind. ) : - Die Hände und Finger bedeuten die Werke des Glaubens der Menschen. - Träumt einer, er habe mehr Finger an der Hand als normal, wird er fleißiger beten und stark im Glauben sein. - Hat er einen seiner Finger verloren, wird er seltener und weniger beten. - Der erste Finger, der Daumen, bedeutet das Morgengebet, der zweite oder Zeigefinger das Gebet zur dritten Stunde, der dritte oder Mittelfinger das zur sechsten, der folgende oder vierte das zur neunten Stunde, der fünfte oder kleine Finger das Abendgebet. Alles, was einem dieser Finger widerfährt, erfüllt sich an den aufgeführten Gebeten. - Träumt einer, es sei ihm ein Finger erfroren, abgeschnitten oder abgerissen worden, wird er eine himmelschreiende Sünde begehen; ist der Finger aber wieder völlig geheilt, wird er Buße tun und sich bekehren. - linke: vor Verrat seiest du gewarnt; - rechte: du hast gute Menschen um dich und treue Freunde; - saubere: weiche bösen Menschen aus; - große: deine Ehe ist gesegnet und dein Wohlstand auch; - sich verletzen: du wirst einen Verlust erleiden; - verlieren: du wirst in Armut geraten. - jemanden reichen: du wirst freundschaftliche Beziehungen anknüpfen; - Hände waschen: du wirst zu Ehren kommen; - verwundete oder schmutzige: du wirst in Nachteil geraten; - geschwollene: du bist unverträglich; - verbrennen: du hast Neider; - schöne und starke: Abschließung eines guten Geschäftes; - kleine: Untreue der Freunde oder Dienstboten. (Siehe auch "Amputation", "Arm", "Daumen", "Finger", "Körper", "Links", "Rechts")

Allgemein:

Rennen (sehen oder selbst laufen) verdeutlicht, wie man sich im Leben behauptet. Gewinnt man ein Rennen, deutet das auf Selbstvertrauen hin. Sieht man sich selbst rennen, kann das Ängste und Minderwertigkeitsgefühle anzeigen. Im Traum ist es mehr ein Hinterherrennen, was auf eine im Wachleben verpaßte Gelegenheit hinweist, die man im nachhinein doch noch nutzen möchte (leider kommt man aber beim Rennen ganz schön außer Atem).

Psychologisch:

Sind Sie im Traum außer Atem geraten? Man rennt und rennt und rennt - und wacht dann meistens (schweißgebadet) auf: ein typischer Streßphasentraum, der das Tempo der Tagesaktivitäten aufnimmt, weiterspinnt und verarbeitet. Vielleicht auch als Hinweis zu deuten, daß man sich von den eiligen Abläufen, die man sich selbst "antut", langsam "verfolgt" fühlt, man ist ständig "gehetzt und atemlos" unterwegs. Ausspannen!

Volkstümlich:

(arab. ) : - selbst: du wirst Hindernisse überwinden; - sehen: versäume nicht deine Arbeit. (europ.) : - hüte dich vor Übereilungen; - einem zusehen: wenn man all seine Kräfte gut einteilt, wird man die kommenden Hindernisse überwinden können; - teilnehmen: andere werden einem den Erfolg streitig machen; man wird in einer Sache den Anschluß verpassen; - gewinnen: man wird seine Konkurrenten überwinden. (ind. ) : - selbst: du wirst auf dem Weg zu deinem Glück noch auf einige Hindernisse treffen. (Siehe auch "Laufen") Page 1148 1147

Allgemein:

Verfolgt zu werden oder der Versuch, zu fliehen, sind zwei der häufigsten Traumgeschehen. In der Regel versucht der Träumende einer Verantwortung oder seinem Gefühl, versagt zu haben, zu entkommen; auch Ängste oder Emotionen, mit denen er nicht fertig wird, können hier gemeint sein. Verfolgung macht oft auf Verleumdung durch andere aufmerksam, gegen die man sich wehren muß. Vielleicht steht aber auch ein Schuldgefühl dahinter, das man verarbeiten sollte. Verfolgt man selbst jemanden, soll man ein Unrecht, das man an einem anderen begangen hat, wieder gutzumachen versuchen, sich mit ihm vertragen und aussöhnen.

Psychologisch:

Verfolgung im Traum sind in den mannigfaltigsten Variationen überaus häufig, wobei die unbewußten Inhalte als eine Lehre ins Bewußtsein drängen, die der Träumer beherzigen sollte. Sie müssen so gedeutet werden, daß der Träumende das, was ihn verfolgt, annehmen soll. Es handelt sich nämlich fast immer um unbewußte Inhalte, die in das Bewußtsein des Träumenden zu gelangen versuchen, sich ihm aufdrängen wollen und daher Beachtung verdienen. Wer zum Beispiel von einem Menschen des anderen Geschlechts verfolgt wird, sollte versuchen, seine Angst im erotischen Bereich abzubauen, weil er sonst zum rechten Einzelgänger werden könnte. Die alten Ägypter behaupteten, wer im Traum verfolgt wird, dem werde Böses nachgesagt. Wenn der Träumende von Schatten verfolgt wird, zeigt dies sein Bedürfnis, etwa einer unterdrückten traumatischen Erfahrung aus der Kindheit zu entfliehen. Wird er von einem Tier verfolgt, verweist dies im allgemeinen darauf, daß er mit seiner Leidenschaft nicht im Einklang ist. Es kann eine Rolle spielen, um welches Tier es sich dabei handelt.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene deutet Verfolgung im Traum auf die Angst des Träumenden vor seinen eigenen Handlungen hin.

Volkstümlich:

(arab. ) : - werden: Widerwärtigkeiten; mit Ärger und übler Nachrede rechnen müssen; auch: man sollte seine bisherigen Entschlüsse in beruflichen Angelegenheiten nochmals gründlich überdenken; - nicht entkommen können: man wird an den gegebenen Tatsachen nichts mehr ändern können. - jemanden verfolgen: man läuft Gefahr sich auf eine Sache einzulassen, die man später bereuen würde. (europ.) : - werden: zeigt Kämpfe an; jemand, der einem Unrecht getan hat, versucht es wieder gutzumachen; - jemanden: einen gemachten Fehler vermag man nicht wieder gutzumachen. (ind. ) : - werden: man sagt nichts Gutes über dich; - jemanden verfolgen: Ruhe und Freude; - Verfolger sehen: trübe Tage kommen ins Haus. (Siehe auch "Einbruch", "Tiere")