LILI POPP hilft dir Träume zu erfassen und besser zu verstehen. Deine Träume inspirieren die Traumwandler-Romanreihe.

Registriere dich kostenlos!                       Unterstütze LILI POPP auf: STARTNEXT.AT | Du kannst LILI POPP helfen, indem du Geld gibst...

Trauminterpretation

Allgemein:

Auto kann allgemein als Sinnbild für Antriebe stehen, die das Handeln und Verhalten eines Menschen stark beeinflussen und ihn motivieren. Je nach den Begleitumständen ergeben sich oft die folgenden speziellen Bedeutungen: - Selbst ein Auto lenken zeigt an, daß man eine Angelegenheit fest im Griff hat und sie zu einem erfolgreichen Abschluß bringen wird; zum Teil wird man dadurch aber auch aufgefordert, mehr Aktivitäten zu entwickeln, um das Leben zu verändern und neue Ziele anzustreben. - Wer damit gut vorankommt, bei dem wird es auch im bewußten Leben gut vorwärtsgehen. - Das Lenken eines Fahrzeuges kann mehr mit der Richtung und dem Ziel in Verbindung gebracht werden. - Bedient der Träumer das Auto falsch, macht er auch im Wachzustand manches nicht richtig. - Es deutet auf Unabhängigkeit hin, wenn er allein in einem Auto ist. - Sitzt er in einem besonders schicken fremden Auto, möchte er möglicherweise mehr scheinen, als er in Wirklichkeit ist. - Das Dahinrasen in einem schnellen Auto bedeutet die Sehnsucht nach einem sexuellen Rauscherlebnis. Wenn dabei ein Unfall passierte, wohin wollten Sie fahren oder auf welcher Straße befanden Sie sich zur Zeit des Unfalls? Waren Sie im Fahrersitz? Dann bedeutet es Selbstsicherheit. - Sieg in einem Autorennen bedeutet, daß man bei der Verwirklichung von Zielen alle Konkurrenten und Hindernisse aus dem Weg räumen wird. - Auf mangelnde Verantwortung verweisen Träume, in denen der Träumende in seinem Auto sitzt, das (von ihm selbst oder von einer anderen Person) unvorsichtig gefahren wird. - Wird das Auto des Träumenden hingegen von einem anderen überholt, dann bedeutet dies, das er sich vernachlässigt fühlt. - Träumt man, daß er sein Fahrzeug wendet, so ist dies ein Hinweis darauf, daß man rückfällig wird oder eine Entscheidung rückgängig machen muß. - Beifahrer in einem Auto sein verkündet meist, daß man Hilfe von außen in einer Angelegenheit erwarten darf, die bereits im Gange ist; vielleicht wird man dadurch aber auch auf eine übermäßige Beeinflussung und Fremdbestimmung durch andere hingewiesen, die man abbauen sollte. Manchmal will der Träumende auch nur die Verantwortung für sein Leben auf einen anderen Menschen übertragen. - Kauft man ein Auto, weist das oft darauf hin, daß man im Begriff steht, das Leben zu verändern, und verheißt zugleich einen günstigen Ausgang der in Angriff genommenen Pläne. - Ein Verkehrsunfall verweist auf Versagensängste im Leben. - Brennende Autos, die in hellen Flammen stehen, sind Anzeichen für Erfolge, nur qualmende Autos dagegen warnen vor Mißerfolgen und körperlichen oder emotionalen Streß - Autopannen und -unfälle machen auf Hindernisse bei der Verwirklichung von Zielen aufmerksam, beispielsweise auf Konkurrenten; dann sollte man versuchen, diese Behinderungen zu erkennen und auszuschalten. - Verbotsschilder, die man übersieht verweisen auf die Lebensangst, die man durch allzu forsches Auftreten überwinden möchte. - Der Motor symbolisiert die wesentlichen Triebe, mit denen er konfrontiert ist. - Handelt der Traum hingegen von den Bremsen, dann zeigt dies seine Fähigkeit, eine Situation unter Kontrolle zu halten.

Psychologisch:

Traumszenarios mit Autos verarbeiten häufig die Art, wie der Träumende auf der psychischen oder emotionalen Ebene mit sich selbst umgeht. Ein Auto steht häufig für den persönlichen Raum, für die Erweiterung des Seins des Träumenden. Fährt man in einem Traum Auto, so ruft dies den persönlichen Antrieb ins Bewußtsein. Das Auto wird in der Traumpsychologie mit motorischer Energie gleichgestellt. Autos, die in Träumen von Männern auftauchen, symbolisieren daher ihre augenblickliche Beziehung zum Sex. Automobil steht oft für das eigene Ich, das es zu beherrschen gilt. Wenn der Träumer das Auto selbst fährt, kennzeichnet es oft seine Person - hier wird es als fahrbares Haus geschildert - oder was er im Alltagsleben darstellen möchte. Viele Angstträume - man überfährt jemanden, die Bremsen funktionieren nicht - hängen mit dem Automobil zusammen; sie beweisen, daß wir unseren Lebensstil ändern sollten, um keine Verluste zu erleiden. Das Auto ist im Traum wie auch in der Wirklichkeit ein individuelles Transportmittel. Da das Auto in der Realität oft als Statussymbol angesehen wird, kennzeichnet es im Traum je nach Größe und Marke auch wie der Träumende gerne von seiner Umwelt gesehen werden möchte. Wichtiger jedoch ist es, wie der Träumende im Traum mit dem Fahrzeug umgeht oder was bei der Fahrt geschieht. Eine Autofahrt versinnbildlicht ein Stück der Lebensreise. Tritt im Traum ein schneller Sportwagen auf, kann dieser auch sexuelle Bedeutung haben. Das rasante Fahren steht in diesem Fall für Bewegungsfreiheit und Geschwindigkeitsrausch und damit für die Sexualität, speziell für die freie Liebe. Träume vom Autofahren oder vom Auto selbst sind Symbole für den Rausch der Freiheit, für Unabhängigkeit, Energie und Potenz.

Spirituell:

Ein Auto symbolisiert spirituelle Richtung und Motivation. Page 199 198

Volkstümlich:

(europ.) : - nur eins sehen: wichtige Neuigkeiten; - darin mitfahren: Erfolg, Aufschwung, bessere Verhältnisse; - selbst lenken: man hat die eigene Sache fest in der Hand; Suche nach neuen Möglichkeiten, seinem Lebensziel näherzukommen; - sehr geschickt und sicher eins steuern: verspricht Erfolge aus eigener Kraft; - eines kaufen: Anbahnen eines neuen Unternehmens, das erfolgreich ist; beruflich rasch vorankommen; - aus einem aussteigen: das Ansehen nimmt Schaden; die Kompetenz wird in Frage gestellt; Rückschläge und Stagnation; - eines brennen sehen: gute Bedeutung, wenn man nur die Flammen sieht, schlechte Bedeutung bei schwarzen Rauch; - Autopanne: eine Reise wird vergeblich sein; der Spaß an einer Sache am Ende wird doch nicht so groß wie erwartet sein; - Autounfall: finanzieller Verlust; - in einem Autounfall verwickelt werden: man muß in einer bestimmten Angelegenheit mit starker Konkurrenz rechnen; - einen Zusammenstoß erleben: symbolisiert einen Rückschlag, weil man zu egoistisch an seinen Vorteilen bedacht war; - Autorennen gewinnen: man kommt seinen Konkurrenten oder Rivalen zuvor; - versuchen, fahrenden Autos auszuweichen: man tut gut daran, in Zukunft Rivalen so weit wie möglich aus dem Weg zu gehen, wie man es guten Gewissens verantworten kann; - Sucht eine junge Frau nach einem Auto, wird sie es nicht schaffen, die Aufmerksamkeit eines bestimmten Mannes auf sich zu lenken. (ind. ) : - fahren sehen: du wirst Neues erfahren; - selbst fahren: du wirst Mißerfolg haben. (Siehe auch "Autofahrt", "Reise", "Motorrad", "Schiff", "Bremse" oder andere Teile, die das Auto fahrbereit machen.)

Allgemein:

Dämon kann die innere Zerrissenheit eines Menschen anzeigen, der sich von seinen unterdrückten Bedürfnissen und Wünschen bedroht fühlt. Oft sind damit auch massive Schuldgefühle, Ekel und Aggressionen verbunden, zum Teil auch Angstzustände. In solchen Fällen kann psychotherapeutische Hilfe angezeigt sein, wenn man die Probleme selbst nicht in den Griff bekommt.

Psychologisch:

Unter diesem Begriff sammeln sich viele Wesen aus Märchen und Phantasie, wie zum Beispiel "Zwerge", "Riesen", "Feen", "Hexen" und "Geister". Kommen Dämonen im Traum vor, sind sie entweder hilfsbereit oder bösartig und haben meist etwas Unheimliches an sich. Oft sind sie ein Bild für Gewissensängste oder schuldbelastete Phantasie des Träumenden. Wenn diese Traumbilder sehr oft erscheinen und Angst bei dem Träumenden auslösen, kann dies auf eine Störung der Persönlichkeit hinweisen.

Volkstümlich:

(europ.) : - einem begegnen: weist auf rücksichtsloses Leben und Unmoral hin; einer Frau verspricht dies einen schlechten Ruf; - einen sehen: Warnung vor den Angriffen falscher Freunde; - ihn besiegen: die Pläne Ihrer Feinde durchkreuzen. (Siehe auch "Ungeheuer") Page 337 336

Allgemein:

Ein Traum vom Planeten Erde bedeutet, daß der Träumende das unterstützende Netzwerk, welches er im Leben hat, seine Geisteshaltung und jene Beziehungen, die er für dauerhaft hält, einbezieht. - Die Erde symbolisiert die Suche nach Zugehörigkeit und sozialer Ordnung. - Nachgiebiger, weicher Erdboden stellt die Verbindung her zum Wusch des Träumenden, bemuttert zu werden, oder zu seinem Bedürfnis nach Hautkontakt. - Erde steht allgemein für das Werden und Vergehen, Naturverbundenheit und Beständigkeit. Je nach den weiteren Begleitumständen können sich folgende spezielle Bedeutungen ergeben: - In der Erde graben weist darauf hin, daß man sich selbst und die augenblickliche Lebenssituation nur aus den Erfahrungen der Vergangenheit verstehen kann, die gleichsam die Wurzeln bilden; noch weiter geht die Deutung, wenn man darin den Hinweis auf das kollektive Unbewußte sieht, in dem alle Menschen verwurzelt sind; das kann auffordern, das Unbewußte besser zu erforschen und frühere Erfahrungen zu nutzen. - Erde essen (bei vielen Naturvölkern ein ritueller Brauch) kündigt vielleicht an, daß eine Sehnsucht sich erfüllen wird; oft kommt darin auch das Bedürfnis nach Kraft und Energie durch Naturverbundenheit zum Vorschein. - Auf bloßer harter Erde sitzen oder liegen kann vor einer bevorstehenden Krankheit warnen, die man aber noch verhindern kann, wenn man rechtzeitig vorbeugt. - Dunkelbraune oder schwarze Erde kündigt oft Kummer und Sorgen an. - Aus der Erde (zum Beispiel dem Grab) emporsteigen weist auf seelisch-geistig Weiterentwicklung hin, wenn man auf den bisherigen Erfahrungen aufbaut.

Psychologisch:

Der Träumende erkennt in sich den Drang, mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, sieht jedoch ein, daß er dabei Unterstützung benötigt. Befindet sich der Träumende in seinem Traum unter der Erde, dann zeigt dies, daß er ein tieferes Bewußtsein über seine unbewußten Triebe und Gewohnheiten erlangen sollte. Erde ist ein Archetypisches Symbol, erinnert an die griechische Göttin Gaia, die vollbrüstig dem Chaos entstieg. Der mütterliche Schoß, der neues Leben verspricht. Die Erde ist ein Symbol für Fruchtbarkeit, Mütterlichkeit, Leben, Nähren und Körperlichkeit. Das Eindringen in die Erde bedeutet Vergangenheit, Geschichte und Tod, das "aus der Erde Wachsen" Leben. Für den Träumenden kann dieses Bild entweder bedeuten, daß er zu sehr in seiner Vergangenheit lebt und daher die Realität aus den Augen verliert oder daß er eine Art psychischer und physischer Wiedergeburt erlebt, neue Lebenskraft bekommt. Nur der gesamte Traum läßt eine genauere Deutung zu, wichtig ist jedoch immer das Gefühl des Träumenden. Wer im Traum Erde umgräbt, will im Wachleben seinen Standpunkt festigen, tiefer in die Dinge eindringen. Wer sie ißt, sollte sich mehr um Irdisches kümmern, statt in Wolkenkuckucksheim Irreales zu suchen. Wer im Atlas den Planeten Erde betrachtet oder ihn als Globus sieht, möchte wohl dem eigenen Wirkungskreis entfliehen, hinaus in die Welt ziehen und sich den Wind fremder Länder um die Ohren wehen lassen.

Spirituell:

Auf der spirituellen Ebene symbolisiert Erde die große Mutter und Fruchtbarkeit.

Volkstümlich:

(arab. ) : - sich öffnen sehen: schwere Zeiten; du wirst familiären Streit bekommen; - sich öffnen und Feuer aus den Spalten treiben sehen: freudige Veränderungen in deinen geschäftlichen Angelegenheiten und Verrichtungen; - graben: bevorstehendes Begräbnis; - umgraben: mahnt zu ausdauernden Fleiß, dann wird man sein Besitz vermehren; warnt aber auch vor Eigensinn - darauf liegen: kleine Unannehmlichkeiten; - pechschwarz: bald eine Trauerbotschaft erhalten oder beruflich großes Mißgeschick erfahren. (europ.) : - schwarze (verbrannte) sehen: bringt Kummer und Trauer; - dunkle auf einem Acker: soll glückverheißend sein; - gelbe oder von der Sonne beschienen sehen: kündet treue Freunde und Glück im allgemeinen an; - aufgeworfene: verkündet ein Begräbnis; - umgraben: durch Fleiß berufliche erfolgreich sein und ein sicheres Einkommen erzielen; - darin arbeiten, graben: zeigt einen Gewinn an; man sucht nach den Wurzeln in der eigenen Vergangenheit; - auf nackter Erde sitzen und Kälte empfinden: man soll auf seine Gesundheit achten; - auf der Erde liegen und ein Sonnenbad nehmen: man wird sich auf einem Ausflug gut amüsieren; - auf bloßer Erde liegen: gilt für Trauer; - daraus emporsteigen: die Lebenskrise geht zu Ende, die Persönlichkeit wird sich weiterentwickeln und gleichzeitig erneuern. (ind. ) : - Träumt einer, die Erde spreche und rede mit ihm, wird alle Welt in dem Maße, wie es ans Wunderbare grenzt, daß die Erde reden kann, über die Glücksgüter und den Segen sich verwundern, der dem Träumer zufließt; der Kaiser wird nach diesem Gesicht lange leben und auf wunderbare Weise ohne Krieg seine Feinde unterwerfen und ihr Land in Besitz nehmen. Erinnert sich einer, daß die Worte der Erde weltliche Dinge betrafen, wird die Freude, die sie bedeuten, gewiß für ihn in Erfüllung gehen, mahnten sie aber wegen Sünden und Vergehen, so sind ohne Zweifel letztere gemeint; der Träumende soll deshalb Gott fürchten und von seinen bösen Taten ablassen. Erinnert er sich nicht mehr an die Worte, wird die angedeutete Freude und Erwartung von Leib und Seele geringer sein. - beleuchtet sehen: gute Freundschaft; - braun: die Zeiten ändern sich schneller, als du denkst; - essen: deine Sehnsucht wird sich bald erfüllen; - bearbeiten: deine Familie wird Zuwachs bekommen. (Siehe auch "Globus", "Mutter Erde")

Allgemein:

Wenn Freunde eine Rolle im Traum spielen, dann muß sich der Träumende folgende Fragen stellen: Erstens, welche Beziehungen hat er im Alltag zu dem Freund im Traum, und zweitens, was symbolisiert dieser Freund für ihn (beispielsweise: Sicherheit, Unterstützung und Liebe)? Freund (Freundschaft) kann auf eine tatsächliche Gefühlsbeziehung hinweisen; die Begleitumstände spiegeln dann wider, wie es darum im Alltag wirklich bestellt ist. Gibt es dafür keine Anhaltspunkte, kann der Freund im Traum häufig die eigene Persönlichkeit verkörpern; auch dabei sind die Begleitumstände zu beachten, die auf innere Harmonie oder Ablehnung von Teilen des Selbst hinweisen können. Alte Traumbücher deuten das Symbol oft noch in folgender Weise: - Freund sehen/treffen soll freudige Ereignisse in bevorstehender Zeit ankündigen. - Mit einem Freund streiten kann auf Probleme in zwischenmenschlichen Beziehungen hinweisen. - Einen Freund helfen verspricht, daß man selbst Beistand von außen erhalten wird. - Der tote Freund verheißt baldige gute Nachricht, von denen man angenehm überrascht wird; zuweilen kommen darin auch verdrängte Teile der Persönlichkeit zum Ausdruck. - Mehrere Freunde können das Bedürfnis nach mehr Geselligkeit mit vertrauten Menschen signalisieren. Page 516

Psychologisch:

Es war der blanke Horror, und Sie sind schweißgebadet aufgewacht? Entweder es haben sich "Tagesreste" verselbständigt, weil Sie zu viele Horrorfilme sehen oder überhaupt eine Schwäche für Gewaltthemen haben, die Ihre Psyche langsam überfordert und nun über entsprechende Träume auslebt. Oder Sie haben eine "Horrorvision" - eine sehr negative, angsterfüllte Vorstellung von einem bestimmten Thema (Menschen, Vorgang usw.) in Ihrem Leben. Der Traum will darauf hinweisen, daß Sie die gefürchtete Angelegenheit nicht immer verdrängen - sondern endlich "näher anschauen" und sich damit auseinandersetzen sollten: Dann wird sich möglicherweise herausstellen, daß es gar keinen Grund für Ihre Ängste und einen entsprechenden Alptraum gibt.

Allgemein:

Die Nacht symbolisiert eine Zeit der Ruhe und Entspannung. Sie kann jedoch auch ein Hinweis auf Chaos und Schwierigkeiten sein. Die Nacht gehört den Gespenstern, dem Makabren und den Poltergeistern. Anders ausgedrückt: Die Nacht ist die Zeit der Brache vor dem neu beginnenden Wachstum. Nacht symbolisiert das Unbewußte; oft kommt darin die Belohnung durch verdrängte psychische Inhalte zum Ausdruck, die man bewußt verarbeiten muß.

Psychologisch:

Die Nacht steht im Traum als Symbol für das Unbewußte, das quasi im Dunklen liegt und im Wachleben innere Unsicherheit hervorruft, eine Verklemmung, die man an den Tag bringen sollte, um sie zu lösen. In der Nacht erhält der Körper die Gelegenheit, sich selbst zu regenerieren. In der chinesischen Medizin stehen bestimmte Stunden in der Nacht in Verbindung mit bestimmten Körperorganen. Die Nacht verbirgt das geheime Wollen der Seele und läßt Schattenstellen vermuten, die sich im Alltag auch in Launen manifestieren können. Als Zeitbegriff steht sie am Anfang eines Lebensabschnitts, vor dem uns bangt.

Spirituell:

Die Nacht symbolisiert die Dunkelheit, die vor der Wiedergeburt und der Initiation steht. Ein Zusammenbruch muß der Erleuchtung vorausgehen. Die Nacht kann auch den Tod symbolisieren.

Volkstümlich:

(arab. ) : - um sich sehen: in eine verzweifelte Lage kommen; Verzögerungen und Enttäuschungen in Kauf nehmen müssen; - finstere: Familienzwist; - helle und klar: langes Leben; man befindet sich auf dem richtigen Weg und sollte mit seinen Plänen fortfahren; - stürmische: dir droht ein Verlust; - in der Nacht über Land gehen: du wirst heimatlos werden. (europ.) : - Symbol für Gefahren im Unbewußten; innere Warnung; es stehen im Berufsleben möglicherweise außergewöhnlicher Druck und besondere Härte bevor; - von der Nacht plötzlich überrascht werden: ist ein schlechtes Zeichen; Unglück wird das Los sein; - das Tageslicht wieder erblicken: man wird das Verlorene wiedererlangen; - dunkle, schwarze: verheißt nichts Gutes, eher Plage und Kummer; es sind trübe und schwere Zeiten in Aussicht; - in dunkler unterwegs sein: bedeutet drohendes Unheil, das man noch nicht erkennen kann; - in finsterer spazierengehen: Trauer und Enttäuschung; Geldverluste; - sternenklare: man befindet sich auf dem richtigen Weg. (ind. ) : - nachts wandern: man wird dir Verachtung zuteil werden lassen. (Siehe auch "Abend", "Dunkelheit", "Mittag", "Morgen", "Zeit") Page 993 992

Allgemein:

Es gibt eine Anzahl gut dokumentierter Träume, die exakte "Vorhersagen" späterer Unfälle waren. Die sicherste Theorie dazu (sofern man nicht ohnehin an Traum-Prophezeiungen glaubt) ist, daß unser Unterbewußtsein Dinge bemerkt, die sich unserer bewußten Wahrnehmung entziehen. Man kann beispielsweise von einer bestimmten Frau träumen, die auf einer ganz bestimmten Kreuzung überfahren wird – und dann passiert genau dies. Die Erklärung kann sein, daß diese bestimmte Kreuzung einfach sehr gefährlich ist und die Frau eine unvorsichtige Fußgängerin. Unbewußt hat man beide Tatsachen registriert und die Wahrscheinlichkeit erkannt, daß dieser Frau etwas passieren wird. Unterschwellig nehmen wir ohnehin täglich um uns herum viele erheblich subtilere Einzelheiten unterschwellig wahr. Wenn man träumt, daß man einen Unfall hat, dann kommt es darauf an, wie er geschah, speziell, wenn es sich um etwas handelt, das man regelmäßig benutzt, beispielsweise ein Gartengerät. Man sehe nach, ob es in einem guten Zustand ist, und sei vorsichtig, wenn man das nächste Mal damit umgeht. Der Unfall kann aber auch überhaupt nichts bedeuten, was er darstellt, speziell, wenn noch jemand beteiligt ist.

Psychologisch:

Relativ häufig sind Träume, in denen der Träumende verletzt, ermordet oder getötet wird; die speziellen Umstände eines solchen Traums sind von Bedeutung. Der Unfall hat im Traum zwei Bedeutungen: Einerseits kann von einem Unfall geträumt werden, wenn in der Realität tatsächlich ein solcher passiert ist und der Träumende ihn nun auch psychisch verarbeitet. Andererseits ist der Unfall auch ein Traumhinweis auf Probleme, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Der Träumende inszeniert im Traum einen Unfall, um sich seinen Problemen nicht mehr stellen zu müssen. Normalerweise wird der Träumende gewarnt, vorsichtig zu sein oder sich eine verborgene Aggression bewußt zu machen - sei es seine eigene oder die von anderen Person. Unfall enthält eine Warnung, die sich oft auch auf eigenen Leichtsinn bezieht; man muß das Leben umsichtiger und überlegter gestalten, sonst kommt man zu Schaden. Worauf sich das konkret bezieht, ergibt sich aus den persönlichen Lebensumständen. Oft weist er lediglich auf eine Nachlässigkeit im Wachleben hin, die das Unbewußte als Unfall bezeichnet, den man nicht so wichtig zu nehmen braucht. Solche Träume rücken Ängste ins Blickfeld, die etwas mit Sicherheit oder Unvorsichtigkeit oder mit der Angst vor Verantwortung zu tun haben. Die daran beteiligten Personen können ausschlaggebend sein. Mischen sie sich in Ihr Leben ein oder blockieren sie Ihr Vorankommen? Vorsicht wenn die Traumsituation im wirklichen Leben geschehen sollte!

Spirituell:

Da es in der spirituellen Begrifflichkeit keinen Unfall gibt, bedeutet dieses Traumsymbol göttliche Intervention oder Einmischung von einer respekteinflößenden Quelle.

Volkstümlich:

(europ.) : - Warntraum; Vorsicht im Straßenverkehr; man sollte für kurze Zeit keine Reise unternehmen, da einem der Verlust des Lebens droht; - sehen: warnt vor dem Verkehr mit leichtsinnigen Menschen; auch: möglicherweise befindet sich eine nahestehende Person in Gefahr; - selbst erleiden: persönliches Unglück durch den Verkehr mit leichtsinnigen Menschen; Unfallgefahr, nicht unbedingt im Straßenverkehr. (Siehe auch "Auto", "Motorrad", "Tod")

Weg

Allgemein:

Den Ablauf seines Lebens in Raum und Zeit, von der Geburt bis zum Tode, hat der Mensch von jeher unter dem Gleichnis eines Weges gesehen. Auf diesem Wege, auf Pfaden und Straßen, befindet er sich im Traume häufiger als irgendwo. Es ist nun außerordentlich bezeichnend, wie dieser Traumweg beschaffen ist, durch welche Landschaft er hinführt, woran er vorübergeht, was sein Ziel und was seine Hemmnisse sind. Oft ist es nur ein kurzes Wegstück, in kleinen Träumen irgend eine wohlbekannte Straße, besetzt von den täglichsten und banalsten Beziehungen oder von auftauchenden Einzelerinnerungen. Solche Träume sprechen von unserer täglichen Situation, von dem Teil unseres Lebens, der in Zeitspannen abläuft. Viel häufiger aber ist es ein unbekannter Weg, der uns, den Wanderer, weithin nach unbekanntem Ziele führt. In manchen Träumen trägt auch unser Wanderer etwas wie eine Pilgertracht, beispielsweise eine lange Pelerine, einen altertümlichen krempigen Hut; er hat eine Feldflasche umgehängt und führt den Pilgerstock. Von unser Pilgerreise zu berichten, sie uns in all ihren Einzelheiten bewußt zu machen, wird der Traum nicht müde. Wesentlich ist in der Traumerzählung die Wegrichtung, unsere Ausrüstung und die allfällige Begleitung. Bei der Deutung all dieser Dinge darf man das Gesetz der Kompensation nie außer Betracht lassen! Wie anders sieht der Träumer in Erfüllung seiner Tagesaufgabe aus! Wie mancher glaubt, bewußt nun eine leidlich gute Lebensstraße gelangt zu sein, und hofft, diese reiße nicht mehr ab. Im Traume kommt aber der selbe Mensch auf seinem schmalen steinigen Pfade, kaum vorwärts. Zu unserem Erstaunen führt der einsame Weg vielleicht durch große Schmutzlachen. Wir steigen im Gebirge vorsichtig, von Felskante zu Felskante, hüpfen in Sumpflandschaft von Grasbüschel zu Grasbüschel. Anderseits beglückt uns in äußersten Notzeiten, da wir glauben, keinen Ausweg mehr zu sehen, eine gute Traumstraße, sich hinziehend durch hohe Gebirge; oder eine sichere Brücke führt über das wilde Wasser. Wo das Unbewußte eine sichere Straße noch nicht vollendet hat, wird im Traume an dieser Straße gebaut - manchmal baut der Träumer mit. Ein ausgezeichneter, sehr günstiger Traum! Denn da wird eine sichere Grundlage, ein tüchtiger Unterbau geschaffen und dem Leben wertvolle Richtung gegeben. Die Straße wird, wo Unbewußtes aufzuhellen ist, wo man an innere Komplexe herankommen möchte, nicht selten durch den Wald gelegt. An ihrem Ende kann dann plötzlich ein einfaches, freundliches Familienhaus, ein stiller Turm, die Hochschule und bei manchen Leuten, die in kirchlichem Proteste leben, eine Renaissance- Kirche stehen. Durch Nöte und Gefahren erwandert sich fast jeder Mensch sein ihm eingeborenes Schicksal! Im Traume sind diese Gefahren, wenn es sich um minderwertige menschliche Beziehungen handelt, durch die am Wegerand lauernden Verbrecher, Räuber oder dunkle Wilde dargestellt; wo es um Triebkonflikte geht, bedrohen ihn böse wilde Tiere. Gefahren der Unbewußtheit führen durch finstere Wälder, oder es liegt Nacht auf unseren Wegen - eine besonders gefährdende Situation. All diese Gefahren summieren sich, wie wir wissen gerade dann, wenn es uns besser gehen will, wenn wir in einem Übergange, wenn wir an einer Furt unseres Lebens stehen, wenn wir einen Strom zu überschreiten, eine Schlucht zu überwinden haben. Wir haben uns, die Wegträume betrachtend, möglichst deutlich zu machen, was uns auf der Lebensfahrt hemmt. Es gehört zum häufigsten Traumerleben, daß man, wie angewurzelt, keinen Schritt mehr weiter machen kann, selbst wenn Schreckliches auf uns zukommt. Nach Erfahrung ist damit niemals ein dauerndes Stecken- oder Stehen- bleiben- müssen gemeint. Nur in der jetzigen Lebenssituation, im augenblicklichen Zustande, kommen wir nicht vorwärts. Die Traumstraße kann überall hinführen; es kann, was immer möglich ist, dem Träumer auf ihr passieren. Als besonders typisch sei erwähnt: der Träumer gerät an einen Kreuzweg, an eine Straßengablung, oder er wandert ängstlich an einem Steilhange, was meist auch einer äußeren sehr heiklen Situation entspricht. Wo ein Träumer an gefährlicher Steinhalde über Felswände die Höhe zu erreichen versucht, wo er durch ein Wasser watet, da tut er gut, in diesem Traumzeiten besonders vorsichtig und bewußt zu leben. Mit Hilfe des Kontextes kann man, wenn der Träumer nicht schon vorher weiß, worum es sich handelt, aufdecken, welches der Grund, der Ort und das Ausmaß der Gefahr ist. Er aber wird erst meist eine nebensächliche Tagesangelegenheit mit dem Gefahrentraum in Verbindung bringen.

Psychologisch:

Der Weg ist stets der Lebensweg des Träumenden. Er kann im Traum die Richtung symbolisieren, für die der Träumende sich im Leben entschieden hat. Ein Weg symbolisiert mitunter die Gefühle des Träumenden hinsichtlich einer Beziehung oder einer Situation. Er kann aber auch für die Art des Denkens stehen oder etwa die Richtung von Nachforschungen versinnbildlichen. Wege sind kleine Straßen, auf denen die Fahrgäste in einem Wagen durcheinander geschüttelt werden können; sie sind aber auch die geruhsamen Spazierwege, auf denen man sich innerlich sammeln kann. Die Art des Weges - ob er eben oder steil ist, gewunden oder gerade verläuft - kann für die Deutung des Traums genauso wichtig sein wie der Weg selbst. Es ist besonders auf den Zustand des Weges zu achten, was rechts und links des Weges zu sehen ist, wohin er führt, woher er kommt. Was ist das Besondere an Ihrem Weg? Wie sehen Sie ihn, und wie sieht er mit den Augen von anderen aus?! - Feldweg: In diesem drückt sich die Sehnsucht des Träumers nach Ruhe, Romantik und Idylle aus. - Weggabelung (Wegkreuzung): Bei der Weggabelung oder Kreuzung im Traum liegt eine Entscheidung an, die bewußt getroffen werden muß. Manchmal ist es gar nicht so wichtig, wie man sich entscheidet, sondern daß man sich entscheidet.

Spirituell:

Ein Weg kann im Traum auf eine spirituelle Richtung verweisen.

Volkstümlich:

(arab. ) : - gute, geebnete, bequeme: deuten auf angenehme Dinge; man wird mit wenig Schwierigkeiten zu rechnen haben; - schlechte, uneben, steinige und unangenehme: Hindernisse aller Art im Berufsleben oder Konflikte mit Menschen stehen bevor; - ins endlose führend: man ist sich über seine Ziele im Leben noch nicht im klaren; - steile gehen: mühselige Unternehmungen; - auf einem ebenen gehen: sorgloses Leben; - ganz gerade: du wirst deine Pläne rasch verwirklichen; - abschüssige: nimm dich vor einem Unfall in acht; - vielfach gewunden: der Erfolg deiner Mühe wird sich erst später einstellen; - sehr eng: du hast nur eine Möglichkeit, dein Ziel zu erreichen; - Kreuzweg: die Wahl zwischen gut und böse fällt dir schwer.

Seiten