Trauminterpretation
Volkstümlich:
(arab. ) : - die Abwendung einer Gefahr: hüte dich vor einem Betrüger.
Allgemein:
Erlebt der Träumende im Traum einen Angriff auf seine Person, so deutet dies darauf hin, daß er Angst hat, von äußeren Ereignissen oder Gefühlen bedroht zu werden. Unbekannte Impulse oder Vorstellungen zwingen den Träumenden dazu, eine defensive Haltung einzunehmen. Handelt es sich bei den Angreifern um Tiere, dann fürchtet sich der Träumende vor seinen eigenen, natürlichen Trieben, insbesondere vor Aggression und Sexualität.
Psychologisch:
Ist der Träumende selbst der Angreifer, dann muß er sich durch positiven Selbstausdruck verteidigen - er versucht offenbar, bei sich selbst oder bei anderen einen Trieb oder ein Gefühl zu zerstören. Ein Angriff, eine aggressive Handlung und auch alle anderen Arten von Gewaltanwendung bedeuten Minderwertigkeitsgefühle und Verdrängungen, eventuell auch Triebstauungen. Solche Träume sind als Warnung an den Träumenden zu verstehen, mehr Selbstbewußtsein zu entwickeln. Spirituell: Es besteht die Gefahr einer spirituellen oder übersinnlichen Bedrohung. Man hat sein eigenes Gewaltpotential unterdrückt und "kämpft sich - wenigstens im Traum - frei". Manchmal kann auch der verzweifelte Wunsch nach körperlicher Nähe eines abweisenden Partner der Auslöser für Angriffsträume sein. ("Um jeden Preis!")
Volkstümlich:
(arab. ) : - hüte deine Ehre. (europ.) : - Sie erhalten falsche Informationen. Seien Sie auf der Hut und beweisen Sie die Tatsachen. (Siehe auch "Angst")
Volkstümlich:
(europ.) : - einem Unglück: meist ein ungünstiges Zeichen; - aus einer Gefangenschaft: weist auf den Aufstieg von Armut zu Reichtum hin; - einer Seuche: verheißt Gesundheit und Wohlstand; sich vor einer Seuche zu schützen suchen und dennoch erkranken: durch die Pläne der Gegner zu leiden haben.
Allgemein:
Ein Funke in einem Traum steht für einen Beginn. Wenn der Träumende einen Funken wahrnimmt, ist er sich dessen bewußt, wodurch erwünschte Prozesse ausgelöst werden können. Aus einem winzigen Funken kann ein vernichtender Waldbrand entstehen. Funken, die von einem Feuer oder beim schmieden sprühen, deutet man traditionell als geschäftlich, finanziellen Erfolg in der nächsten Zeit.
Psychologisch:
Der Funke im Sinne eines Geistesblitzes ist ein symbolischer Hinweis auf dem Keim für ein kreatives Potential, welches, wenn es ausreichend Gelegenheit dazu erhält, sich beträchtlich auswachsen kann. Da der Funke gleichzeitig für die Urkraft des Lebens steht, muß sich der Träumende seine eigene Lust auf das Leben bewußt machen. Wenn sie sprühen, wird man selbst vor Freude sprühen können. Hier ist von den zündenden Funken die Rede, die das Feuer der Liebe entfachen und damit Hochzeit oder Eheglück versprechen. Im negativen Sinn können sie freilich auch einen Brand entstehen lassen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene steht der Funke für Feuer und damit für die Liebe. Er ist die Urkraft des Lebens, ohne die kein Mensch leben könnte.
Volkstümlich:
(arab. ) : - von sprühenden getroffen werden: böse Vorbedeutung; man sollte sich vor riskanten Geschäften hüten; - fliegende: glücklicher Abschluß eines Vorhabens; - erlöschen sehen: Hoffnungslosigkeit. (europ.) : - sehen: kündet gute Einnahmen an; - in einer Schmiede sehen: für jüngere Leute Heirat, für ältere harmonisches häusliches Leben. (ind. ) : - fliegen sehen: du kannst dich über deine Geschäfte sehr freuen. (Siehe auch "Brand", "Feuer")
Allgemein:
Grau als Farbe deutet man anhand der Objekte und tatsächlichen Trauminhalte, die grau aussehen. Allgemein weist es auf eine ernste Persönlichkeit mit Neigung zu Pessimismus und Schwermut hin oder bringt zum Ausdruck, daß man ein eintöniges Leben führt. In der traditionellen Deutung: Die "graue Maus" wie auch der "graue Schatten" symbolisieren das Unscheinbare, kaum Erkennbare - eben "nichts Wesentliches".
Psychologisch:
Generell ist dieses Symbol als Ausdruck unscheinbarer und wenig persönlicher Verhaltensweisen. Gedanken und Gefühle sind nicht sehr gut zu definieren. Das Grau ist im Traum aber immer mit anderen Traumbildern verbunden, deren Bedeutung überwiegt. Das Grau ist eher als Attribut zu verstehen. Wer alles in grau träumt, hat vermutlich vom "grauen Alltag" genug und möchte es gern etwas bunter treiben - das ist aber nur eine mögliche Interpretation von auffällig grausüchtigen Träumen. Diese "unbunte Mischfarbe" aus hell und dunkel gilt als Symbol für "das gerade noch Unbewußte" und Undefinierte (an der Schwelle der Erhellung/Erkenntnis) in der psychologischen Bedeutung. Page 619 618
Volkstümlich:
(europ.) : - graues oder weißes Haar: sehr glückverheißend; besonders wenn man sich in der Gesellschaft eines grauhaarigen Menschen befindet; - sich selbst grauhaarig sehen: bevor sich der Erfolg zeigt, muß mit Schwierigkeiten gerechnet werden. (Siehe auch "Farben", "Schwarz", "Weiß")
Volkstümlich:
(europ.) : - von einer unbekannten Gruppe von Männer wegen des Geldes oder der Wertgegenstände überfallen werden: Feinde werden sich gegen einen verbünden; - unverletzt dem Überfall entkommen: jeden Widerstand im Liebes- oder Berufsleben überwinden; - sich einer Gruppe aus Vergnügen anschließen: man wird viel Gutes im Leben erfahren, wenn dort Harmonie herrscht.
Allgemein:
Der Traum von einem Hammer oder von anderen stumpfen Werkzeugen verdeutlicht die aggressive, männliche Seite des Wesens. Ein Symbol der Kraft, das uns darauf hinweist, daß mit roher Gewalt allein letztlich nichts erreicht werden kann. Allgemein steht der Hammer für eine Persönlichkeit, die sich rücksichtslos durchzusetzen versucht und dadurch zwar viele Erfolge erzielt, sich aber auch viele Feinde schafft. Möglicherweise hat aber der Träumende auch das Gefühl, daß ein Teil seiner Persönlichkeit zerstört oder herausgebrochen werden muß, damit er richtig funktionieren kann. Hammer kann als Sexual- (Phallus-) Symbol Ausdruck sexueller Bedürfnisse sein, die auf den Partner zu wenig Rücksicht nehmen; dann ist er als Warnung zu verstehen, weil eine Beziehung dadurch ge- und zerstört wird. Das arbeiten mit einem Hammer zeigt an, daß man sich gegen alle Widerstände durchsetzen wird. Der Hammer im Traum kann auch die Endgültigkeit darstellen, mit der eine Entscheidung getroffen oder ein Richterspruch gefällt wurde.
Psychologisch:
Es kommt ganz darauf an, wer vom Hämmern träumt. Beim ambitionierten Heimwerker dürfte es eher ein "Tagesrest" sein. Für eine Frau in einer (sozial oder emotional) bedrohlich empfundenen Situation symbolisiert der geträumte Hammer, daß sie sich "in Sicherheit bringen" oder entsprechend wehren sollte. Und ganz allgemein gilt das durchschlagskräftige Werkzeug als ein Symbol für ebendieses: entschlossenes, praktisches "Zupacken", Tatkraft und Durchsetzungsvermögen.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Hammer im Traum ein doppeldeutiges Symbol: Er stellt sowohl Gerechtigkeit als auch Rache dar.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen oder besitzen: in roher Weise behandelt werden; auch: man ist in einer Streitfrage im Recht und sollte nicht nachgeben; - damit arbeiten: mit einem erfolgreichen Geschäftsabschluß rechnen können; - damit pochen: du mußt eine schwere Arbeit verrichten; - damit etwas zerstören: man wird sich im Leben durchsetzen und die nötige Widerstandskraft aufbringen, um seine Ziele zu erreichen; - einer anderen Person reichen: eine Feindschaft wird Schwierigkeiten bringen. (europ.) : - das Symbol der Gewalttätigkeit; man versucht etwas zu erreichen, was man mit Klugheit längst haben könnte; auch: es wird einem eine uneinträgliche Aufgabe auferlegt; - sehen: man wird eine Lebensversicherung abschließen; - von jemandem gezeigt bekommen: man hat in einer Sache völlig Recht, doch muß man sich tatkräftig verteidigen; - damit bedroht werden: besagt, daß man einer großen Gefahr entgegengeht; - sich selbst einen Hammer schwingen sehen: man ist verärgert und wird die Lage mit Umsicht überwinden können; - damit nach jemanden schlagen: verkündet Trübsal und Ärger; - damit arbeiten: bringt uns viel Arbeit mit gutem Verdienst; man wird trotz vieler Hindernisse ein Ziel erreichen; auch: gegenüber seinen Freunden Beflissenheit zeigen; - das Geräusch eines schlagenden Hammers hören: immer ein sehr vorteilhaftes Zeichen in geschäftlichen Belangen und Liebesaffären. (ind. ) : - damit arbeiten: du wirst dich durch eigene Kraft emporarbeiten; - sehen: man behandelt dich gewalttätig.
Allgemein:
Im Traum kann der Himmel den Geist repräsentieren, aber auch ein Symbol für menschliches Potential sein. Er steht für die unbewußten geistigen Einflüsse, für Streben nach höheren Zielen, manchmal auch für eine gehobene Stimmungslage. - Nach Traumdeutungen des Altertums versprach ein klarer, sternenübersäter Himmel Geld und Gewinn. - Der bedeckte Himmel dagegen weist auf Kummer und Ärger hin. - Auffahren zum Himmel kann mehr Ansehen verheißen, manchmal aber auch vor Frömmelei mit Intoleranz und Selbstüberschätzung oder vor der Neigung zu Mystizismus, Aberglauben und Weltfremdheit warnen. Page 682 681 - Am Himmel zu schweben oder zu fliegen, stellt den Versuch dar, dem Weltlichen auszuweichen, oder den Wunsch, andere Dimensionen zu erkunden. - Ist der Himmel dunkel, spiegelt er vielleicht die bedrückte Stimmung des Träumenden wider. - Ist er hell, repräsentiert er seine Freude.
Psychologisch:
Der mythologische Wohnsitz der Götter umschreibt hochfliegende Gedanken und schöpferische Einfälle. Er ist ein Symbol für die Gefühls- und Stimmungslage des Träumenden, ein himmlisches Sich- wohl- fühlen im Wachleben. Er symbolisiert das Unerreichbare. Wie sehr der Träumende sich auch bemüht, wirklich zu fassen wird der Himmel für ihn nie sein. Der Himmel steht im Traum als Ort, an dem Ideen geboren werden, dort sind Geist und Gedanken zuhause. - Insbesondere der blaue mit Sternen übersäte Himmel hat eine positive Bedeutung. - Ein heiterer, blauer Himmel weist auf eine heitere Stimmung, dem Träumenden lacht das Glück. - Durch den blauen Himmel fliegen zeigt an, daß man sich frei und unbezwungen fühlen und auf die eigenen Kräfte vertrauen darf. Verliert man dabei den Sichtkontakt zur Erde, dann läuft man Gefahr, sich in Wunschträumen zu verlieren. - Ein bewölkter und düsterer Himmel dagegen weist auf Depressionen im bewußten Leben hin, die auf mangelnden Erfolg zurückzuführen sein könnten.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Himmel im Traum ein Symbol für Unendlichkeit und Ordnung. Er ist der Sitz himmlischer, den Menschen überlegener Wesenheiten, Manifestationen der Transzendenz und Symbol der geheiligten Ordnung des Universums.
Volkstümlich:
(arab. ) : - heiteren, klaren, blauen sehen: glückliche Unternehmungen und große Freude stehen dir bevor; - mit Sternen: dich erwarten ehrende Auszeichnungen; ein bereits lang ersehnter Wunsch wird in Erfüllung gehen; - bewölkter: dir droht eine trübe Zukunft; man muß einstweilen Geduld haben, weil sich im Augenblick belastende Probleme erst nach einiger Zeit lösen werden; - finsterer: Verdruß durch Vorgesetzte und Zwist mit deinen Angehörigen; Unheil; - rotgefärbter: eine Todesnachricht wird dich aufregen; - gelber: du mußt dich ärgern. (europ.) : - Trostausgleich für Unsicherheit im Leben; - klar und blau sehen: verkündet großes Glück; kündet Freude an; gelingen eines Unternehmens; auch: verheißt bemerkenswerte Auszeichnungen und interessante Reisen mit kultivierten Begleitern; - roten sehen: bringt allerlei Zwistigkeiten; auch: es sind öffentliche Unruhen und Aufstände zu erwarten; - bewölkten sehen: bringt Unbeständigkeit; Sorgen und Hindernisse; - trüber: bedeutet Sorgen und Verdrießlichkeiten; - mit Sternen: deutet auf Verdienst und Gewinn; Erfüllung eines Wunsches. (ind. ) : - Träumt einer, er sitze im Himmel, wisse aber nicht, wie er hinaufgekommen, wird er Gnade in seinem Glauben finden; gehört er zu denen, die die nötigen Fähigkeiten besitzen, wird er Kaiser werden und Namen und Macht erringen. - Dünkt es einen, er besitze schöne, ganz ungewöhnliche Häuser in der Luft, wird er bald sterben; ist das Haus aber wie andere Häuser gebaut, werden Besitz und Geschäft des Träumers, sei er, wer er wolle, an den Rand des Ruins kommen, weil das Haus nicht auf festen Grund gebaut ist. - hinaufsteigen: du wirst zu hohen Ehren kommen; - klar: ein Unternehmen gelingt; - bewölkt: du hast Hindernisse zu überwinden; - in Flammen: eine große Freude steht dir bevor; - mit Sternen übersät: eine große Erbschaft wird dir zufallen; - finster: drohende Gefahren; - rot: Verdruß mit Vorgesetzten; - blau: viele Freuden erleben; - trüb: du wirst an einem Vorhaben gehindert. (Siehe auch "Grau", "Wolke", "Religiöse Bilder")
Psychologisch:
Sie leiden an einer Situation, in der Sie "wie ein Roboter funktionieren" und die von lähmender Routine geprägt ist. Bei häufiger Wiederholung ist ein solcher Traum als ernste Warnung zu verstehen, daß man nur mehr "ferngesteuert" lebt und seine Emotionen völlig unterdrückt - ein Zustand, der über längere Zeit krank macht!






