LILI POPP hilft dir Träume zu erfassen und besser zu verstehen. Deine Träume inspirieren die Traumwandler-Romanreihe.

Registriere dich kostenlos!                       Untersütze LILI POPP auf: STARTNEXT.AT | Du kannst LILI POPP helfen, indem du Geld gibst...

Weinen

Traumlexikon: Weinen

Allgemein: 

Weinen steht für unbeherrschbare Gefühle oder Schmerzen. Ob der Träumende selbst oder andere in seinem Traum weinen, immer handelt es sich um die Entladung aufgestauter Gefühle. Vielleicht ist der Träumende traurig über Ereignisse in der Vergangenheit, oder er fürchtet sich davor, die Zukunft anzugehen. Die Art des Weinens kann sehr aufschlußreich sein. Ist es ein Schluchzen, welches den Träumenden daran hindert, seine Gefühle in Worte zu fassen? Weinen baut im Traum oft innere Spannungen ab, vor allem wenn man im Wachzustand nicht weinen kann. Manchmal kommt darin auch die Reue über einen Tag zum Ausdruck, was mit Selbstmitleid verbunden sein kann. Das weinende Krokodil (umgangssprachlich für Krokodilstränen) warnt vor Heuchelei. Alte Traumbücher verstehen Weinen auch noch als Grund zur Freude im eintönigen Alltag.

Psychologisch: 

Hier werden meist die Freudentränen umschrieben, die den Alltag erhellen. Nur wenn man im Traum grundlos weint, läßt das auf Kummer und Sorgen im Wachleben schließen. Wer übrigens - und das wußten schon die Assyrer - um einen Toten weint, wird genesen, falls er sich gerade krank fühlt; mit anderen Worten: er wird einen neuen Anfang wagen können, weil das Schlimmste hinter ihm liegt. Ein solcher Traum kündigt häufig Phasen des Übergangs von einem Bewußtseinszustand in einen anderen an. In der Realität kann das Weinen sehr erleichternd sein. Weint der Träumende während der Traumhandlung, kann dies ein Bild für die Befreiung von seelischem Druck oder Schmerzen sein. Es kann auch ein Symbol für starke Glücksgefühle des Träumenden sein, dies ist allerdings weniger häufig.

Spirituell: 

Weinen im Traum steht für die Trauer über einen persönlichen Verlust.

Volkstümlich: 

(arab. ) : - sehen, jemanden: du wirst dich zu trösten wissen; - selbst: Freude empfinden; eine glückliche heitere Zeit steht bevor. (europ.) : - gilt für nahe Freude und große Überraschungen nach Kummer über eine Person die man bald vergessen wird; - jemanden weinen sehen: bedeutet, daß man jemanden trösten oder mit ihm Mitleid haben darf. (ind. ) : - sei ohne Sorge, es wird alles wieder gut; - im Schlaf: du wirst eine übergroße Freude erleben; - sehen: du wirst eine nahestehende Person kränken. (Siehe auch "Baby", "Freunde", "Lachen", "Mutter", "Stimmen", "Streit", "Trauern", "Wasser")

Bewertung: 

0

Träume, in denen "Weinen" vorkommt:

Mein Traum: Ich bin mit einer Frau in einem Gasthaus namens "Hammer" verabredet (na ja, meint wohl, dass diese Frau für mich ein "Hammer" ist...). Als ich das Gasthaus betrete, sehe ich diese Frau an der Bar sitzend, wie sie gerade von einem anderen älteren Schnauzbartträger, der ziemlich betrunken scheint, angemacht wird: sie reagiert abweisend, aber ich bin nicht sicher, ob sie vielleicht doch an diesem anderen Mann interesssiert ist... Und ich will auch beobachten, wie sich die Szene entwickelt, d.h. schauen, ob sie mit jedem etwas beginnt...

Symbolik: 

Verabredung, Frau, Gasthaus, Hammer, Schnauzbart, Betrunkener, Weinen, Umarmung, Trost
Bild des Benutzers Liz.angel
27.09.2011 - 14:11
Vor kurzem Träumte ich dass ein Junge den ich nicht kannte in einem dunklen Raum saß. Er hatte am Augenlied auf den unterarmen und am rücken mehrere klammern einer Tackermaschiene in sich. Bei den augenliedern link und rechts jeweils eine. Er versuchte sich die Klammern selbst aus der Haut zu ziehen. Es waren schon richtige blau violette Hügel zu sehen dort wo die Klammern drinnen steckten. Mit aller vorsicht ziehte er sie heraus. Seine schmerzen konnte ich spüren als würde ich dass bei mir machen. Es war total schlimm.

Symbolik: 

Dunkelheit, Schmerzen, Junge, Raum, Augenlied, Tackermaschine, Tackerklammer, Arzt, Pinzette, Weinen
Bild des Benutzers Oroboros
12.09.2011 - 11:01
Ich habe geträumt, dass Hubert von Goisern einen Antikriegsong aufgenommen hat. Es ist ein "Hirtamadl"-Song mit Gejodl, allerdings gibt es darin Rapppassagen, wo die Musik verstummt und Hubert von Goisern sich selber zitiert. Dabei erklärt er, warum es Krieg gibt. Im Video sieht er aus wie Muammar el Gaddafi, allerdings weint er die ganze Zeit. Ich fand das im Traum berührend, aber auch lustig :-)

Symbolik: 

Hubert von Goisern, Antikriegsong, Muammar el Gaddafi, Weinen, Tränen, Lachen