Ast
Traumlexikon: Ast
Allgemein:
- Ast mit Blättern weist darauf hin, daß man sich grundlos Sorgen macht. - Ist er aber kahl, verdorrt oder abgebrochen, werden Mißerfolge und Enttäuschungen angekündigt. - Wer über einen abgebrochenen Ast stolpert, bei dem wird eine bestimmte Angelegenheit kurzfristig abgebrochen. Manchmal beginnt dann eine innere Wandlung im Wachleben.
Psychologisch:
Meist Teil des Lebensbaumes, der etwas über unsere seelische Verfassung aussagt, - wobei blühende oder grünende Äste unsere innere Ausgeglichenheit spiegeln, - dürre oder abgestorbene aber auf die augenblicklich nicht sehr gute Verfassung hinweisen können. - Man kann auch auf einem schwankenden Ast sitzen, übersetzt: sich unsicher fühlen. - Und wer im Traum den Ast absägt, auf dem er sitzt, sollte im bewußten Leben vorsichtiger taktieren, damit er nicht den Halt verlieren. War der Ast abgebrochen? Möglicherweise ist dieser Traum eine Warnung, daß Sie sich zuviel zutrauen und der Last nicht gewachsen sind.
Volkstümlich:
(arab. ) : - oder Äste sehen: Unannehmlichkeiten erleben; - absägen: viel Arbeit bekommen; - zerhacken: Zank und Streit erleben; - verbrennen: Freude erleben. (europ.) : - von Bäumen: getäuschte Hoffnungen; - belaubte: unbegründeter Kummer; - abgebrochene: beruflicher Stillstand; - an den Ästen eines Baumes hochklettern: man wird auf recht ungewöhnliche Weise beruflich vorankommen; - Äste stellen sich einem in den Weg: man muß mit beruflichen Schwierigkeiten rechnen; - der Ast bricht beim Versuch, hinaufklettern zu wollen: man ist nicht umsichtig genug; - Erblickt eine Frau im Traum einen dürren Ast, dann drückt sie damit eine unbewußte Angst vor der Kinderlosigkeit aus. (Siehe auch "Zweig")
Träume, in denen "Ast" vorkommt:
Im Traum steige ich in einen alten Baum. Dort liegt auf einem dicken Ast ein ehemaliger Schulkollege, der mit athletischen Spitzenleistungen aufgefallen ist. Er liegt gemütlich und lässig im Baum, die Hände im Nacken und einen Grashalm im Mund. Ich begrüße ihn und lege mich auf einem anderen Ast gemütlich und lässig dazu, lege meine Hände in den Nacken. Wir plauschen gemütlich, da schauen ich hinab und erschrecke: Ich bin extrem hoch oben, und ich muss mich sofort aufrichten. Durch meine große Höhenangst muss ich sofort vom Baum herunter, doch der Abstieg ist sehr sehr schwer.
- Weiterlesen über Im Traum steige ich in einen alten Baum....
- Zum Verfassen von Kommentaren bitte Anmelden oder Registrieren.









