Hund
Traumlexikon: Hund
Allgemein:
Die Bedeutung eines Hundes im Traum hängt davon ab, ob der Träumende ihn kennt (vielleicht ein Haustier aus der Kindheit), dann kann er für glückliche Erinnerungen stehen, oder nicht, dann symbolisiert er möglicherweise Loyalität und die bedingungslose Liebe, wie der Mensch sie von Hunden kennt. Handelt es sich um eine Hunderasse mit spezifischen Eigenschaften, wie beispielsweise die Schnelligkeit eines Windhundes und so fort, dann ist es eine besondere Begabung des Hundes, welche der Träumende entwickeln muß, um sich auch weiterhin auf ein bestimmtes Ziel konzentrieren zu können. Hund umfaßt Triebe (vor allem sexuelle), Instinkte und Gefühle; dann bringt er die eigenen Einstellungen zum Ausdruck, warnt vielleicht auch davor, diese psychischen Inhalte zu stark zu unterdrücken. Im weiteren Sinn kann das Tier die männlich aggressive Sexualität verkörpern. Manchmal taucht er auch als Führer durch die Welt des Unbewußten auf, der zur Selbsterkenntnis auffordert. Einzelne Bedeutungen können sich aus folgenden Begleitumständen ergeben: - Zutraulicher Hund warnt oft vor Hinterlist und Betrug. - Bellender Hund kann auf üble Nachrede und Verleumdung hinweisen. - Heulender oder bissiger Hund gilt als allgemeine Warnung vor schwerwiegenden Gefahren. - Jagender Hund soll eine oberflächliche, leichtfertige Lebenseinstellung mit Neigung zu (vor allem sexuellen) Abenteuern anzeigen. - Mit dem Hund spielen bedeutet, daß man seine Gegner überwinden wird. - Hund an die Kette legen kann ein finanzielles Risiko oder andere Schäden durch Leichtfertigkeit ankündigen. Page 709 708 - Schwarzer Hund wird oft als schmerzhafte Täuschung durch einen Freund gedeutet. - Mehrere Hunde, die sich streiten, soll familiären Zwist anzeigen.
Psychologisch:
Der Hund muß im Traum stets im Zusammenhang betrachtet werden, denn er hat zwei verschiedene Bedeutungen. Einerseits ist er Freund und Beschützer des Menschen und wacht über dessen Besitz, andererseits fällt er Feinde seines Herren an und bekommt somit eindeutige Aggressionsbedeutung. Wenn ein Traum von einer Meute wilder Hunde handelt, dann stellt dieses Gefühle dar, vor denen der Träumende Angst hat. Die sexuelle Bedeutung von Hunden im Traum erhellt wohl aus ihrer Eigenart, sexuelle Handlungen in aller Öffentlichkeit zu vollziehen und gilt daher auch als Symbol der ungehemmten Betätigung des Menschen in Bezug auf das, was man sonst meist nur verborgen zu tun wagt. Sie symbolisieren das Trieb- und Wunschleben, jedoch auf einer etwas primitiven Basis, immer verbunden mit einer gewissen Angst vor Unordnung die entstehen könnte, wenn man so täte - wie der Hund. Bissige Hunde im Traum eines Mannes deuten auf Eifersucht. Erlebt eine Frau den Traum, so ist die Träumerin ziemlich hemmungslos veranlagt. Das heißt nicht, daß sie auch so lebt, nur die Veranlagung zur Hemmungslosigkeit ist vorhanden. Deshalb träumen Frauen oft auch davon, wie ein Hund an der Leine geführt wird. Das heißt, sie zügeln ihre Triebe. Was immer im Traum mit dem Hund geschieht, er stellt die Triebhaftigkeit als solche dar. Als Angsttier im Traum ist der Hund oft nur die Umschreibung des eigenen schlechten Gewissens. Wo er uns begleitet, hält der Instinkt uns wach; wo er angekettet ist oder gequält wird, brodeln im Unbewußten Minderwertigkeitskomplexe, die im Wachleben hochkochen. Große Hunde verstärken das bisher Gesagte, kleine schwächen es ab. Auch die Bedeutung "auf den Hund gekommen" ist im Verbund mit anderen Symbolen manchmal angebracht. Trägt man einen Hund auf den Arm, hat man das Triebhafte in seiner Gewalt. Ein toter Hund deutet darauf hin, daß in irgendeinem Seelenwinkel etwas abgestorben ist, das wir zu neuem Leben erwecken sollten. Steckel meinte, daß der Biß eines Hundes in den Fuß die Warnung vor tierischen Leidenschaften, die Angst vor Infektionen oder den dunklen Rest der Kastrationsangst beinhalte. Artemidoros glaubte, daß man sich vor Betrügern hüten solle, wenn ein fremder Hund einen anwedele; Hunde, die bellen und beißen, beweisen seiner Meinung nach, daß jemand dem Träumer Verluste beibringen wolle.
Spirituell:
Auf der spirituellen Ebene ist der Hund im Traum der Führer in die Unterwelt.
Volkstümlich:
(arab. ) : - Hunde bedeuten Feinde. - Träumt jemand, ein Hund belle ihn an, wird er mit einem ehrlosen Feind in einen Wortstreit geraten. - Beißt ihn der Hund, wird er von solch einem Kerl hart bedrängt werden. - Dünkt es einen, ein Hund zerreiße seine Kleider, wird ein ehrloser Feind seinem Besitz und seiner Ehre Schaden zufügen. - Tötet er den Hund, wird er einen solchen Widersacher vernichten. - Hundefleisch zu essen bedeutet, man werde das Vermögen eines ehrlosen Feindes an sich bringen. - Im Traum Hundemilch zu trinken prophezeit Schrecken und Siechtum. - Ist der Hund, den man schaut, ein Schäfer- oder ein wilder Hund, wird der Feind aus der Fremde stammen; ist es ein Jagdhund, aus der Sippe der eigenen Angehörigen. - Träumt der Kaiser, man bringe ihm verschiedene Hunde aus einem fremden oder dem eigenen Land, wird er fremde und einheimische Soldaten gegen seine Feinde ins Feld führen. Im allgemeinen bedeutet jeder Hund im Traum des Kaisers einen Soldaten. - sehen: eine Treulosigkeit erleben; - heulen hören oder sterbend: böse Vorbedeutung; Krankheit; - schwarze sehen: bevorstehendes Unglück; ein falsche Freunde ist in der Nähe; - weiße: treue Freundschaft; - davon gebissen werden: Schmeichler werden dir schaden; - einen tollen sehen: in große Gefahr geraten; - spielen sehen: gute Freundschaft mit Bekannten; - beißen und raufen sehen: vermeide einen Streit in der Familie; - auf Menschen oder Tiere hetzen: bessere deinen Sinn, sonst bleibst du ein lästiges Wesen unter deinesgleichen. (europ.) : - Instinktmahnung, normale Wunsch- oder Triebreaktion, die sich über den Hund auslebt; - sehen: du wirst treue Menschen kennen lernen; - vielköpfiger Hund: man droht sich zu verzetteln, Erfolge erfordern immer volle Konzentration; - kleine Hunde: stehen für niedere Gedanken und Lust an frivolen Vergnügungen; - struppige Hunde sehen: künden von mißlichen Geschäften oder kranken Kindern; - ein Schoßhündchen sehen: Freunde werden einem in schweren Zeiten beistehen; - abgemagertes und kränkliches Schoßhündchen: man muß sich auf Schwierigkeiten gefaßt machen; - aufgeputzte Schoßhündchen: zeugen von Eitelkeit, Egoismus und Engstirnigkeit ihres Besitzers; Einer jungen Frau sagt dieser Traum einen Gecken als Geliebten voraus. - weißen sehen: eine gute, angenehme Bekanntschaft; - ein freundlich weißer auf einen zukommt: Omen eines glücklichen Zusammentreffens; eine Frau kann bald darauf heiraten; - schwarz: Verrat durch Freunde; - einen roten sehen: man wird sich auf seine Freunde leider nicht verlassen können; - einen schönen besitzen: man wird große Reichtümer sein eigen nennen; - mit einem spielen: es stehen beträchtliche Gewinne und treue Freunde in Aussicht; - spielende: Erfolg im Geschäft; ein treuer Liebhaber; Versöhnung mit einem entzweiten Freund; - einen bösartigen sehen: kündigen unabwendbares Mißgeschick an; selbst größte Anstrengungen werden nicht den gewünschten Erfolg bringen; - einen bösartigen töten: man wird Gesinnungsgegner bezwingen und finanziellen Gewinn einfahren; - von ihnen geängstigt werden: läßt bevorstehende Gefahr befürchten; - sich beim Anblick einer großen Dogge fürchten: man wird Probleme haben, über das Mittelmaß hinauszuwachsen; Einer Frau verheißt dieser Traum einen weisen Gatten. - von einem Bluthund verfolgt werden: man könnte einer Versuchung erliegen, die den Untergang nach sich zieht; - von ihm angefallen oder niedergerissen werden: du wirst in Gefahr kommen; Mahnung zur Vorsicht; - einen auf jemanden hetzen: bringt Feindschaft; - Hunde knurren hören: man ist möglicherweise intriganten Leuten ausgeliefert oder man wird zu Hause mit unschönen Neuigkeiten konfrontiert; - bissiger: bedeutet eine Verleumdung; - gebissen werden: Zwist wegen Geld; Nachstellungen eines falschen Freundes; bedeutet Krankheit; auch: es steht privat oder beruflich ein Streit ins Haus; man hat in einer bestimmten Angelegenheit ein schlechtes Gewissen; - einen zutraulichen und schmeichelnden sehen: man soll in eine Falle gelockt werden; - angebellt werden: Unannehmlichkeiten; Page 710 709 - bellen hören: mahnt, wachsam zu sein, Streit mit Nachbarn oder Verleumdung kündigen sich an; auch: kann unerfreulichen Neuigkeiten vorauseilen; höchstwahrscheinlich stehen Schwierigkeiten bevor; - heulen hören: schwere Krankheit; bedeutet Gefahr; - einsame Jaulen eines Hundes: kann den Tod oder die lange Trennung von Freunden mitteilen; - jagen sehen: du wirst durch Fleiß etwas erreichen; - auf der Jagd nach größeren Beutetieren: man wird alles mit ungewohnter Forschheit angehen; - Jagdhunde auf der Jagd: deuten auf kommende Freuden und Veränderungen zum Guten hin; - Träumt eine Frau von Jagdhunden, wird sie sich in einen Mann unter ihrem Stand verlieben. Folgen ihr viele Jagdhunde, wird sie zahlreiche Verehrer haben, aber vergebens auf die wahre Liebe hoffen. - toll (Tollwut): du wirst in Sorgen kommen; - tollen sehen: bedeutet unbegründete Furcht vor etwas; - knurrende und kämpfende Hunde: deuten Erniedrigung durch Feinde an; - mehrere miteinander raufen oder sich beißen sehen: bringt Familienstreit wegen einer Erbschaft; - zusammenhetzen: du wirst eine schwere Kränkung erfahren; - aufzäumen: du wirst Feinde bekommen; - anbinden: man will dich bestehlen; - Hundehütte: man wird selbst auf den Hund kommen; - alleine reisen und ein Hund folgt einem: man darf auf treue und ergebene Freunde zählen; - eine Hundeausstellung besuchen: man darf auf vielerlei kleine Glücksfälle hoffen; - Hunde und Katzen scheinbar friedlich nebeneinander liegen und dann plötzlich aufeinander losgehen sehen: es steht ein Fiasko in Liebes- und Geschäftsangelegenheiten bevor – sofern Sie die beiden nicht trennen können; - tötet ein Hund eine Katze: es winken erfolgsversprechende Geschäfte und ein unerhoffter Glücksfall; - eine Schlange umbringend: gilt als gutes Omen; - Hunde schwimmen sehen: man brauch nur die Hand nach dem Glück auszustrecken; - Welpen sehen: man wird unschuldig vom Pech verfolgte Menschen helfen und dafür Dankbarkeit ernten; sind die Welpen munter: starke Freundschaftsbande und wachsender Reichtum; - mickrige Welpen: es drohen Einbußen; - fremden Grund und Boden betreten und von einer Bulldogge angegriffen werden: es besteht die Gefahr, daß man sie Gesetze des Landes oder die eigenen Grenzen überschreitet; kommt eine freundliche Dogge einem entgegen: trotz aufwieglerischer Kritik der Gegner steht ein Aufstieg bevor; - Träumt eine Frau von einer Dogge, ist das ein Zeichen, daß ihr Liebhaber treu ist. - Windhunde: verheißen in der Regel Gutes; - Folgt ein Windhund einem Mädchen, darf man auf eine völlig unerwartete Erbschaft hoffen. - einen Windhund besitzen: es helfen einem Freunde, obwohl man Feinde erwartet hatte. (ind. ) : - du kannst nicht über deine Freunde klagen; - anbinden: du mußt dich vor Dieben in acht nehmen; - bellen hören: man will dich verleumden; - hetzen: du wirst in Gefahr kommen; - mit ihm spielen: deine Feinde werden sich endlich von dir abwenden; - raufen sehen: achte auf deine Familie. (Siehe auch "Bellen", "Haustier", "Tiere", "Welpen")
Träume, in denen "Hund" vorkommt:
Bin mit mehreren Menschen in einem Raum. Sitzte auf einem Bett und knuddle einen Hund, der es sichtlich genießt. Da weißt mich jemand darauf hin, dass sich in der Wand (neben dem Bett) hinter mir etwas anscheinend Lustiges befindet. Ich sehe nach und endecke, dass die riesiege Hand eines Gorillas aus einer quatradtischen Öffnung in der Wand herausragt. Die dicken FInger der behaarten Hand bewegen sich zärtlich. Ich schmunzle und weiß, das in der hohlen Wand ein Gorilla friedlich schläft.
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Ich hatte heute einen sehr langen und sehr verwirrenden Traum. Ich wollte von jemandem ein Programm auf meinen Laptop installieren lassen. Auf dem Weg zu der Person irrte ich durchs Wiener U-Bahn netz, obwohl ich mich dort eigentlich gut auskenne. Statt der Person die ich erwartet hatte anzutreffen war aber nur eine Frau die ich auch kannte, die mir aber nicht weiterhelfen konnte da. Sie schickte mich zu einem Jungen, der mich mit dem Motorrad mitnham. Wir fuhren zu einem Haus das mir völlig unbekannt war.
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Heute hatte ich gleich drei, ziemlich lange Träume. Im ersten Traum zelte ich mit anderen (ca. 3 Freunden), doch während die anderen ihre Zelte gleich neben einem Einfamilienhaus aufstellen, baue ich mein Zelt fern ab und mitten in der Natur auf. Seltsamerweise müssen wir unsere Zelte mitten in der Nacht abbauen (ich weiß nicht warum). Und so habe ich im Stockdunklen (ich habe keine Taschenlampe) natürlich Schwierigkeiten, alles zu sehen und zu finden. Schließlich habe ich es doch geschafft und so gehe ich im absoluten Dunklen zu den anderen. Es ist Schwierig den Weg zu finden.
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